Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
To boldly go... ein letztes Mal?, 9. April 2005
Mit "Star Trek: Enterprise" startete 2001 die fünfte Star Trek Serie. Bereits vor der Premiere wurde "Enterprise", wie sie in den ersten beiden Staffeln hieß, kontrovers diskutiert. Immerihin wurde die Serie als ein Prequel zur Original Serie konzipiert und spielt etwa ein Jahrhundert vor Kirk. Das stieß auf wenig Gegenliebe. Wie auch immer, am 26. September 2001 startete die Serie mit dem Pilotfilm "Aufbruch ins Unbekannte" und großartigen Quoten. "Broken Bow", wie es im Original heißt, ist meiner Meinung nach der bisher beste Star Trek Pilotfilm, die Original Serie vielleicht mal ausgenommen. Die Charaktere sind vom Fleck weg sympathisch und wirken frischer, als z.B. die Crew der "Voyager". Mit dem Pilot wurde auch ein Storyelement eingeführt, dass wohl ursprünglich die Serie mal tragen sollte und sich durch die ersten drei Staffeln zieht: der temporale kalte Krieg. Wie der Name schon sagt, Zeitreisen sind hier Trumph. In den ersten beiden Staffeln ist dieses Konzept noch spannend und mysteriös, umd sorgt teilweise für Akte X Atmosphäre. TKK Folgen der ersten Staffel sind neben "Aufbruch ins Unbekannte" "Kalter Krieg", sowie "Die Schockwelle - Teil 1", das herausragende Staffelfinale. Ein weiteres wichtiges Handlungselement der Serie ist der unterschwellig brodelnde Konflikt zwischen den Vulkaniern und Andorianern, zwei der späteren Föderationsgründer. Die Folgen "Doppeltes Spiel" und "Im Schatten von P'Jem" handeln hiervon. Besonders in der vierten Staffel werden diese wirklichen Prequel-Elemente nochmal wichtig. Dann ergibt auch die drastisch veränderte Vulkanier Darstellung der ersten beiden Staffeln Sinn, wird sie in einem sehr guten Dreiteiler in der vierten Staffel doch aufgelöst. Hier zu Beginn jedoch sorgte sie für ziemliche Verärgerung bei den Fans, die den Produzenten vorwarfen respektlos gegenüber dem von Gene Roddenberry etablierten Vulkanierbild zu sein. Neben den Folgen, die die Haupthandlung der Serie vorwärts bringen gibt es jedoch auch eine Menge Einzelepisoden. Herausragend: "Lieber Doktor" und "In sicherem Gewahrsam", die Star Trek typisch moralische Dilemma in den Mittelpunkt rücken und eben keine leichten Antworten geben. Wirkliche Ausreißer nach unten gibt es eigentlich nicht, die schäwchsten Folgen stellen noch das belanglose "Durch die Wüste", wo Titel Programm ist, sowie "Gesetze der Jagt" dar, welche eine Mischung aus Action-und Lovestory zu sein versucht, ihr Ziel jedoch weit verfehlt. Insgesamt kann man jedoch sehr zufrieden sein mit diesen ersten 26 Folgen "Enterprise". Die Serie hat bewiesen, dass sie inhaltlich niveauvolle Star Trek Unterhaltung darstellt, verpackt in ein modernes Gewand mit herausragenden Special Effects. Anscheinend sahen das jedoch nicht alle Amerikaner so, sodass die Serie nach der vierten Staffel wegen schlechter Quoten wahrscheinlich eingestellt werden wird. Vermutlich wird dies dann wohl die letzte erste Staffel einer Star Trek Serie für längere Zeit sein. Schade.Das DVD Pack selbst jedenfalls ist ebenso gelungen: neben den bereits bekannten und geschätzten Bonusmaterial, etwa in dem Umfang der anderen Star Trek Boxen, wird es bei "Enterprise" auch Outtakes sowie entfernte Szenen geben. Man darf gespannt sein!
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Die Serie ist super, aber die DVD wirkt eher lieblos..., 17. Mai 2005
Für Enterprise muss ich jetzt erstmal eine Lanze brechen, denn dies ist wirklich mal eine moderne Scince Fiction Serie die es verdient hätte länger als nur 4 Staffeln zu laufen, aber es hat ja leider nicht so sollen sein. Für die Serie selbst würde ich fünf Sterne vergeben, da der Produktonsstandart und die Qualitiät die ganze Staffel hindurch absolut genial ist, wie in keiner Serie zuvor. Enterprise ist quasi die erste Star Trek Serie, bei der man wirklich glaubt, dass die Zukunft so aussehen wird. Keine Serie zuvor war so real. Nun aber zu der eigentlichen DVD. Ich muss sagen ich war von der ersten Box schon etwas enttäuscht. Vieles wirkt einfach auf die Schnelle hingeschleudert, nach dem Motto: "auch wenn es schief gegangen und wir die Serie absgesetzt haben, bringen wir sie trotzdem auf DVD um noch Geld heraus zu schinden, aber bitte ohne viel Aufwand." So wirkt das Menu zwar auf den ersten Blick recht formschön, kann aber nicht z.B. mit dem Menu der Voyager-Boxen mithalten. Außerdem treten häufig ärgerliche Fehler auf. So stimmt in einem Fall die Nummerierung der Folgen auf der einen Disc nicht. Das ist ja noch akzeptabel (sollte aber bei einem Preis von knapp 100 ¤ nicht passieren), aber es kommen noch mehr Fehler hinzu: Die Folge Raumpiraten, in der Ferengis die Enterprise überfallen, sprechen die Aliens ihre Muttersprache (also ferenginesisch oder so) ohne jegliche Übersetzung, weder durch einen englischen noch deutschen Untertitel, was damals weder im Free-TV noch auf den Videokasetten so war. Dies ist so schlecht gemacht, dass man den Sinn des ersten DRittels der Folge nur erahnen kann. Ein andermal, wenn Hoshi in der Sprache von Dr. Phlox redet, läuft zwar permanent der englische Untertitel mit, aber wenn man vorher im Menu die deutsche Syncronisation wählt, läuft der deutsche Untertitel einfach oben drüber. Auch etwas lieblos gemacht ist diesmal das Zusatzmaterial, so gibt es ein Feature in dem es um die Geheimnisse der Enterprise geht. Das war so ziemlich das ägrgerlichste auf der ganzen DVD, denn hier wird auf nervige weise (von einem komischen Typen) gezeigt wie der Warpkern von innen aussieht (Alufolierollen, die buntes Licht reflektieren) und wie die Milch in den Replikator, von der anderen Seite, schlicht durch ein Trichter eingeflöst wird. Eigentlich könnte dies ja sehr interessant sein, aber es ist alles so schnell gefilmt, dass man kaum mitkommt und außerdem fühlt man sich irgendwie verarscht. Diese kurzen Szenen machen echt alles nur kaputt. Sogar die sogenannten Easter-Eggs (versteckte Bonusmaterialien) lassen diesmal zu wünschen übrich. Waren sie in den Vorgänger-Boxen der anderen Serien ja schon leicht zu finden, bleibt einem diesmal ganichts anderes übrich als auf sie zu stoßen. Selbst für einen Blinden wäres es leicht. Die meist kurzen Interviews sind dann zwar ganz interessant, aber hier fehlt wieder jeglicher Untertitel. Auch wenn man des Englischen mächtig ist, gestalten es sich bei den meisten Interviewpartner (abgesehen von Jolene Blalock, die sehr deutlich spricht) als schwierig ihr amrikanisches Kauderwelsch zu verstehen. Ein Untertitel, wenigstens in Englisch wäre hier mehr als angebracht gewesen! Es gibt aber auch etwas positives im Zusatzmaterial, und zwar war ich sehr froh über die Enterprise Quttakes, die wirklich unheimlich lustig sind und Spaß machen, was in den Vorgänger-Boxen nie zu finden war, genauso wie die entfernten Szenen aus den einzelnen Folgen und teilweise Kommentare der Produzenten. Hier hat man sich wieder Mühe gegeben. Alles in allem bin ich mit meinem Fazit etwas zwiegespalten. Eigentlich müsste ich von dem Kauf dieser Boxen abraten, denn der Preis ist ziemlich überzogen, in anbetracht dieser teilweis starken Beeinträchtigung des, nennen wir es "Anschau-Vergnügens", aber andererseits hoffe ich ja das ein verstärkter Kauf der Enterprise Serie die Manager von Paramount aufhorchen lässt und sie zu einem Überdenken des viel zu frühen Endes der jüngsten Star Strek Serie bringt. Aber bleiben wir realistisch: Die erste Box bekommt von mir nur drei Sterne, aber diese Wertung bezieht sich nur auf den Aufbau der DVD, nicht auf die Serie selber, welche ich persöhnlich für klasse halte. Überlegt euch aber gut ob ihr ca. 95 ¤ für diese Box ausgeben wollt, wenn man nicht eingfleischter Trekkie ist. Kurzes Schlußwort: Hoffen wir, dass die nächsten Boxen mit mehr Liebe gemacht werden!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
going where no dog has gone before, 15. Mai 2005
Von Ein Kunde
Enterprise ist die erste Star Trek Serie, in der der Captain einen Hund (Porthos) als Haustier (oder eher Raumschiffstier;)) hält.Gut, eine Nebensächlichkeit aber eine sympathische. Und das Wort kann man auf die ganze Serie beziehen bzw. auf die Crewmitglieder. Insbesondere Scott Bakula, den man noch aus seiner Sci-Fi Serie "Zurück in die Vergangenheit" kennt, hat sich dieses Prädikat verdient. Er spielt den Captain, der bei Enterprise ein wenig an die cowboymässige Attitüde von James T. Kirk erinnert. Das wird zum Teil daran liegen, dass Enterprise zeitlich vor allen anderen ST Serien angelegt ist (113 Jahre vor TOS) und somit TOS am nächsten ist und nicht etwa Voyager. Das macht auch den Reiz der Serie aus. Die Crew entdeckt alles zum ersten Mal, was wir schon alle seit 4 ST Serien kennen. Aber auch wir entdecken neues beim Ansehen, zB wer den Universal Translator erfunden hat und wie es dazu kam und ähnliche Geschichten. Die DVD ist, wie alle ST Serien, was Bonus Features angeht, sehr gut ausgestattet. Dabei ist erwähnenswert, dass auch Outtakes (Blooper, verpatzte Szenen bzw. Gags der Crew und Schauspieler während des Drehs) mit dabei sind, was meines Wissens nach das erste Mal bei einer ST Serie der Fall ist.
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