Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super Debütalbum!, 23. April 2008
Das Debütalbum "Employment" von der britischen Band Kaiser Chiefs ist ein absolutes Highlight des Brit-Rocks und sollte in keiner Sammlung fehlen.
Die Lieder haben absoluten Ohrwurm-Charakter, sei es "Everyday I Love You Less And Less", "Oh my god" oder "I Predict a Riot". Unzählige Male habe ich mir diese Lieder schon angehört und sie sind immer noch Klasse. Manche Lieder, bsw. "Na Na Na Na Naa" haben sich fast schon zu Evergreens in den Clubs gemausert. Erfolgreicher kann es für eine Band nicht laufen.
Aber leider wurde der Schwung nicht mit ins zweite Album "Yours Truly, Angry Mob" übernommen. So dass man "Employment" zweifelsohne als Höhepunkt der Band sehen kann. Diesen Erfolg werden sie wahrscheinlich nur noch schwer toppen können.
Fazit: "Employment" ist ein absoluter Pflichtkauf für jeden Indie-, Brit-Rock- und Alternativ-Fan. Den Kaiser Chiefs ist damit ein super Debütalbum gelungen. Die rockigen Songs sind das reinste Vergnügen für jeden Ohrwurm ;o)
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28 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Alive in Leeds..., 11. Juni 2007
Stil haben sie, die Kaiser Chiefs, da gibt's nichts zu meckern -- sie gehören zu diesen vielen britischen Bands, die in den letzten Jahren mit soliden Debütalben Furore machten und mit dafür sorgten, dass Techno out ist, und "richtige" Musik wieder in.
"Employment" ist ein geradliniges Britpop-Album mit guten Ideen, und die Band um Ricky Wilson verbindet in ihren besten Momenten Punk mit Harmoniegesang. E-Gitarren und Schlagzeug dominieren aus dem Hintergrund heraus, aber der Sound bleibt klar und schnörkellos, ohne diese Neigung zum Bombast, die Gitarrenrock früher so nervig machte. Und Wilsons Gesang passt zum Kaiser-Stil wie maßgeschneidert: Er singt mit markanter Stimme ohne Allüren.
Den stärksten Eindruck bei diesem Album hinterlassen coole Punk-Nummern wie "Everyday I Love You Less and Less", "Saturday Night" oder "I Predict a Riot" (mit starkem Bass-Intro); manchmal erinnern die schnellen Passagen der Kaiser Chiefs ein wenig an die frühen Boomtown Rats, manchmal, vor allem in "Oh My God", klingt's wie Andante-Rap, und ich hab noch selten einen Harmoniegesang gehört, der fieser, vipernhafter daherkäme als der der Kaiser Chiefs in "What did I Ever Give You". Die Songs haben bei aller Härte Ohrwurmqualitäten, und einen Durchhänger findet man im ganzen Album nicht.
Sie spielen also schnörkellosen Punk, die Kaiser Chiefs, aber sie können's auch ruhiger: Neben "What did I Ever Give You" beweist auch "Modern Way" deutlich, dass diese Band Sinn für Melodien hat und diesen Instinkt in gute Songs umsetzen kann. -- -- Noch schöner ist allerdings "You Can Have It All": Locker, cool, synkopisch, mit einer eingängigen Melodie, die locker durch den Song spaziert. Wer behauptet, dass gute Songs düster sein müssen?
"Employment" ist ein Album, das man immer wieder hören kann, eingängig und doch nicht beliebig. Klar ist das noch steigerungsfähig, und manches klingt gelegentlich ein klein wenig monoton. Man sollte den Kaiser Chiefs aber nicht vorwerfen, dass auch sie nicht die neuen Beatles sind -- das ist sowieso, will mir scheinen, jene ultimative Wunderkeule, die Kritiker immer dann auspacken, wenn ihnen sonst nichts einfällt; damit erledigt man schließlich jeden.
Eine Jahrhundertband sind die Kaiser Chiefs freilich nicht, aber eine gute Band mit viel Potential sind sie auf jeden Fall. Also her mit dem nächsten Album!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Born to be a dancer" . . . die gute Seite des Briten Hypes, 23. August 2005
Sie sagten schon Ende des letzten Jahres den Aufstand voraus... nun bilden sie die Sperrspitze des Neo-Pop-Punk-Wave Hypes aus Großbritanien anno 2005: die Kaiser Chiefs. Die 5 schicken Jungs aus Leeds legen mit "Employment" neben "Silent Alarm" von Bloc Party das beste Debüt-Album dieser Welle hin... noch vor Maximo Park, den Rakes oder den Futureheads. Schon mit dem zynischen und rockigen Opener "Everyday I love you less and less" wird klar: hier erwartet den geneigten Höhrer eine tolle Pop-Scheibe, keine Frage. "Employment" ist voll mit 12 tollen Nummer, mit viel Energie, Gefühl, viel Melodie und Power. Man spürt, dass hier die Welle schnell überschnappt. "Na na na na naa", "I predict a Riot", "Saturday Night" gehen ordentlich ab und lassen einen das Sacko ausziehen und tanzen gehen. "Modern Way", "Team Mate" und "You can have it all" lassen es dann etwas melodiöser angehen. Die Mischung stimmt bei dem Fünferpack. Im Gegensatz zu schnellen Konkurrenz versuchen die Kaiser Chiefs gar nicht wie eine blecherne Garagen-Band zu klingen sondern sie bauen viele Harmonien, Chor-Gesang und Harmonien ein, die die Konurrenz nur staunen lassen. Und immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo wieder ein "na na na" her :)Freunde guter Melodien und guter Rockmusik oder Popmusik sind mit "Employment" bestens bedient. Die 12 Songs verbreiten eine schöner sommerliche Atmosphäre und haben mir den ansonsten sehr kalten Sommer 2005 tüchtig versüßt. Es ist ganz klar eine der besten Platten des Jahres und außnahmsweise darf man hier mal dem Hype zustimmen. Man kann nach Fehlern suchen, aber letztendlich sind es wirklich nur 12 sehr sehr tolle Songs.
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