Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Auftakt..., 20. März 2004
...zu einer erfolgreichen und unterhaltsamen Serie. Sicher, in dieser ersten Staffel sind die Special Effects noch nicht so gut (z. B. das „dusting" - das Zerfallen der Vampire zu Staub - wird später noch stark verfeinert) und die Storys sind noch relativ harmlos - man bedenke, welche Entwicklungen die Charaktere selbst nachher durchmachen, bis zu dem Punkt, wo Willow eine unglaublich mächtige Hexe wird - aber trotzdem sehe ich die erste Staffel als eine sehr gute an. Ohnehin wird mit den teilweise stellenweise etwas langatmigen Staffeln 4 bis 7 (gerade die letzte ist mit Abstand die schlechteste) das Niveau der meiner Meinung nach besten zweiten und dritten Staffel nicht mehr erreicht (zugegeben, es liegt auch z. B. daran, dass ich diesen Riley noch nie leiden konnte, sowohl den Darsteller als auch die Figur). Und gerade wenn man die anderen Staffeln kennt und erst später (so wie ich) die erste Staffel sieht, ist es um so unterhaltsamer zu sehen, wie naiv die Charaktere noch sind, wie sich die Freundschaften bilden und in welche Richtungen die Entwicklungen gehen, gerade bei Willow, die etwas Graue-Maus-mäßig in der ersten Staffel noch richtige Minderwertigkeitskomplexe hat und gar nicht glauben kann, dass Buffy mit ihr Freundschaft schließen will. Beispiel aus der ersten Folge: Buffy: „I'll be back in a minute" - Willow: „It's okay, you don't have to come back" - Buffy (mit skeptischem Blick): „I'll be back in a minute..." Auch für mich, der die Serie vorher nur im Fernsehen auf Pro 7 gesehen hat - also auf Deutsch - kommt mittlerweile eigentlich nur noch (s. o.) die englische Version in Frage. Gerade die erste Staffel ist sehr humorvoll, mit vielen Wortspielen ausgestattet und man hat bei der deutschen Version immer das Gefühl, die Schauspieler wären nicht so gut, als sie es wirklich sind. Die deutschen Synchronsprecher haben teilweise doch recht nervige Stimmen und man merkt, dass das eben nur gesprochen ist und dabei nicht gespielt wurde. Manchmal ist es wirklich grauenhaft, da haben die anderen Rezensenten keineswegs übertrieben. Gerade bei Sarah Michelle Gellar merkt man erst im Original, dass sie wirklich eine exzellente Darstellerin ist; ihre eigene Stimme hebt ihre grandiose Mimik vor allem in den Gesichtsausdrücken sehr gut hervor. Sie passt ohnehin genau in diese Rolle. Ja ich weiß, mir als Mann könnte man jetzt vorwerfen, dass ich letzteres nur behaupte, weil sie so hübsch ist, aber das ist es selbstverständlich nicht allein. Nein, SMG versteht es hervorragend, Buffy sowohl als coole, schlagfertige (Vorsicht, doppeldeutig...) Vampirkillerin, als auch als sensible, verletzliche junge Frau und manchmal sogar als etwas tollpatschiges Mädchen darzustellen. Bei letzterem denke ich vor allem an eine Szene im „Bronze" ganz am Anfang, wo irgendein Typ in ihre Richtung winkt und sie fröhlich lächelnd zurückwinkt - um dann zu registrieren, dass der Typ den Jungen hinter ihr meinte. - Einfach nur göttlich, ich denke so etwas kennt jeder! Böse Zungen behaupten zwar, "Buffy" wäre nur eine "Teenie-Serie" und hier in der ersten Staffel mag das vielleicht noch am ehesten zutreffen - man beachte nur die Art, wie Xander Buffy anhimmelt - aber da sich die Charaktere sehr interessant weiterentwickeln und jeder zu einer richtigen Persönlichkeit wird, wäre es für mich falsch, "Buffy" als eine reine Teenie-Serie zu betrachten (zumal bei ganz typischen Teenie-Serien die Schauspieler meistens viel schlechter sind). Für mich ist „Buffy" einfach gute Unterhaltung; Spannung, Fantasy, Action und Humor in einem. Dabei ist Schöpfer Joss Whedon auch wunderbar gelungen, Fantasy und normales Leben an einer Schule einer amerikanischen Kleinstadt zusammenzubringen. Überhaupt Joss Whedon: Ich kann den Audiokommentar aus den ersten beiden Folgen nur empfehlen; der Mann ist sehr witzig und besonders seine Selbstironie macht ihn unheimlich sympathisch. Interessant auch das Auftreten von Super-Zicke Cordelia, die ja weiß Gott auch später keine leichte Person ist, in der ersten Staffel aber so unausstehlich und so übertrieben oberflächlich denkend dargestellt ist, dass es einem vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Meine Lieblingsfigur ist und bleibt aber der ständig zerstreute, aber sehr intelligente Bibliothekar/Wächter Giles. Einfach unschlagbar der Mann und von Anthony Stewart Head klasse in Szene gesetzt! Die herausragenden Episoden in dieser Staffel sind für meine Begriffe vor allem: "Das Lied der Hyänen", "Die Macht der Träume" und natürlich die Abschlussfolge "Das Ende der Welt".
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Buffy - The Vampire Slayer, 20. September 2003
Die erste Buffy Staffel gehört sicher nicht zu den besten aber ganz sicher zu dem Besten, was das Fernsehen in den 90ern hervorgebracht hat. Mit, verglichen zu den späteren Staffeln, einfachsten Mitteln hat man versucht 12 Folgen zu gestalten, die dem Zuschauer eine neue Welt der Fernsehunterhaltung bieten sollten. Die erste Staffel handelt von Buffys Kampf gegen den "Meister", den furchtsamsten und ältesten aller Vampire, der kurz davor steht vom Höllenschlund (über dem sich auserechnet die örtliche Highschool befindet) auf die Erde zu kommen. Doch vor allem geht es um Buffys Kampf gegen ihre Bestimmung, die Jägerin zu sein. Sie will Jungs daten und auf Partys gehen statt nachts um halb 12 auf dem Friedhof zu patroulieren. Diese unbeschwerte Thematik macht denn auch den eigentlichen Reiz der ersten Staffel. In den späteren Jahren war Buffy doch (verständlicherweise) ganz schön mitgenommen von ihrem Job als die Auserwählte und hatte kaum noch Spass. Das ist hier ganz anders. Auch wenn man alle Charakter sofort ins Herz schliesst braucht die Staffel doch einige Zeit, um in Gange zu kommen. Das ist allerdings zu verzeihen, denn bei einem so gewagten Unternehmen war es zweifellos wichtig den später zum Markenzeichen der Show werdenden Humor der Story unterzuordnen, da dieser doch für einige Zuschauer recht gewöhnungsbedürftig gewesen sein dürfte. Für Fans, die die erste Staffel noch nicht kennen, mag es dann auch etwas seltsam sein, ernsthaft böse Vampire kennenzulernen, die nicht, wie in den späteren Staffeln, größtenteils dumm und komisch sind. Angel spielt hier nicht mehr als eine kleine Rolle, die Funken zwischen ihm und Buffy fliegen nichtsdestotrotz und natürlich ist es noch ein weiter Weg zu Anya, Riley oder Spike. Die Scoobys in der Urformation, das bietet die erste season einer der unterhalsamsten serien aller Zeiten, die natürlich in keinem Regal eines echten Fans fehlen darf. Abschliessend noch ein paar Worte zu einigen Folgen und der Ausstattung der DvDs. Die erste Staffel kommt auf drei Discs daher. Leider im 4:3 Vollbildformat. An den 2.0 Surround Spound hat man sich ja schon gewöhnt. Wenn man das Digipack ganz aufklappt, ergibt es die Form eines Kreuzes, was eine sehr schöne und gelungene Idee ist. ALs Bonusmaterial gibt es nur einen Audiokommentar von Autor/Erfinder Joss Whedon zu den ersten zwei Folgen, zwei sehr kurze Interviews mit ihm und Angel-Darsteller David Boreanaz und das Musikvideo zu "I quit" von Hepburn. Wie bereits gesagt ist der Ton der ersten Staffel zu Beginn noch nicht wie man ihn inzwischen gewohnt ist. Die ersten zwei Folgen ergeben eine Doppelfolge und stellen alle Charaktere vor sowie die Welt der Vampire und die AUfgabe der Jägerin. Mit Episoden von durchschnittlicher Qualität geht es dann weiter. "The Witch" (Folge 3) stellt Amy vor und ihre böse Hexenmutter, "Teacher's Pet" (Folge 4) in der sich eine sexy Biologielehrerin von Xander als riesige Gottesanbeterin entpuppt, gibt dann preis auf was man sich bei dieser Show gefasst machen kann. In "The Pack" (Folge 6) ergreift eine Hyäne Besitz von Xander und einer Gang. Wie man es von den darauffolgenden Jahren gewohnt ist, erscheinen zwischendurch Folgen, die die Kurve der Staffel vorantreiben. Ab der 8. Folge ("I Robot, You Jane") geht dann der Fun richtig los und lässt bis zur abschliessenden ernteren Finalepisode ("Prophecy Girl") nicht mehr nach. In "The Puppet Show"(fOLGE 9) wird Rektor Snyder eingeführt und die wahrscheinlich witzigste Schlußeinstellung der gesamten Serie geboten. "Nightmares" (Folge 9) ist eine der besten Folgen überhaupt, in der Witz, Horror und Fantasie miteinander spielen, wie man es sich in der 7. Staffel gewünscht hätte und die vorletzte Folge "Out of mind, out of sight" ist noch einmal Buffy pur als eine nicht beachtete Mitschülerin unsichtbar wird und einen Rachefeldzug gegen die beliebten Schüler startet. An alle, die mit der Entstehung dieser Serie zu tun hatten und vor allem an Joss Whedon "Danke" für eine fantastische Serie und eine tolle erste Staffel.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
So fing alles an..., 4. Februar 2004
Als ich diese geniale Serie vor Jahren das erste mal sah, fiel mir sofort eines auf: „Buffy" hat das gleiche Konzept wie „Akte X" - da gibt es einmal die „Monster der Woche"-Episoden, die eine abgeschlossene Geschichte in sich selbst darstellen, und dann gibt es Episoden, die fortlaufend die Geschichte des Staffel-Bösewichts erzählen und wie er an die Macht kommen will (bei Akte X war es Mulder's Verschwörungstheorie). Dieses Konzept ist für eine solche Serie bestens geeignet, denn so kann es nie langweilig werden. Die „Monster der Woche"-Episoden haben übrigens nicht immer unbedingt was mit Vampiren zu tun, was natürlich eine sehr angenehme Abwechslung ist. So kann es schon mal passieren, dass die Sunnydale Highschool von einem unsichtbaren Mädchen bedroht wird (Folge „Aus den Augen aus dem Sinn") oder von ein paar Schülern, die sich in Hyänen verwandelt haben („Das Lied der Hyänen). Buffy ist also mehr eine Mystery als eine Vampir-Serie. Natürlich überwiegt der Vampirteil schon, sie ist ja nun mal die Jägerin, aber trotzdem werden allgemein mysteriöse Ereignisse und Gestalten beleuchtet (weitere Gemeinsamkeit mit Akte X).Es stimmt zwar, dass der Humor in den letzten Staffeln nicht ganz aufgegeben wurde, doch muss man ehrlich zugeben, dass dieser Humor in der ersten Staffel noch um einiges ausgeprägter war! Und in der ersten Staffel wurde noch mehr auf die alltäglichen Teenie-Probleme eingegangen. Naja, aber das ist auch logisch, denn selbst eine Buffy wird erwachsen und ist irgendwann kein Teenie mehr. Wahrscheinlich ist die erste Staffel die harmloseste von allen, doch dürfte es für jeden ein Genuss sein, sich zu erinnern wie alles begann. Wie Buffy nach Sunnydale kam und Freundschaft mit Willow und Xander schloss, und alles so langsam aber sicher losging. Und natürlich, wie Buffy Angel kennen lernte (der mein persönlicher Lieblingscharakter der Serie war). Hat eben schon was nostalgisches, und so sollte sich niemand diese Staffel entgehen lassen. Für Fans sowieso ein MUSS, für alle anderen absolut sehenswert weil action- und humorgeladen!!
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