Aus der Amazon.de-Redaktion
Trotz der Belastung, die die Gründung einer Familie nun einmal mit sich bringt, denkt Sarah Connor nicht im Traum daran, sich zurückzuziehen. 16 Monate nach ihrem letzten Album
Key To My Soul präsentiert sich die Sängerin auf
Naughty But Nice in gewohnter Form. Mit den 14 neuen Songs knüpft sie nahtlos an den Sound des Vorgängerwerks an, ohne allerdings nur eine blasse Kopie abzuliefern. So emotional wie auf dieser Platte klang Sarah Connor bis jetzt jedenfalls noch nie. Man merkt gleich von der ersten Sekunde an, das sie auch bei dieser Produktion wieder bis in die Haarspitzen motiviert war. Entsprechend überzeugend fallen Songs wie
From Hero To Zero oder die mit dem dafür nötigen Pathos ausgestattete Ballade "Happy Anniversary" auch aus. Gerade hier kann Sarah Connor einmal mehr zeigen, über welch begnadete Stimme sie verfügt. Selbst eine eher durchschnittliche R&B-Pop-Nummer wie "I Just Started Being Bad" singt sie mit so viel Inbrunst, das auch daraus noch ein Ereignis wird. Vergleicht man
Key To My Soul mit den drei Vorgängeralben, dann ist die qualitative Steigerung nicht zu überhören. Sarah Connor ist längst viel mehr als nur eine talentierte Pop-Sängerin. Gerade in Songs wie "Thank You" oder dem rhythmisch sehr abwechslungsreich arrangierten "You Are My Desire" ist die Vorliebe für Soul und R&B unüberhörbar. Und wenn sie, wie bei "You're The Kinda Man", auf Männerfang geht, dann klingt das alles andere als steif oder berechenbar. Sarah Connor hat mit
Key To My Soul ihr bisheriges Meisterstück abgeliefert, wobei eine weitere Steigerung in der Zukunft trotzdem nicht auszuschließen ist.
--Norbert Schiegl
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