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Nahaufnahme [Hybrid SACD]

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Produktinformation

  • Audio CD (28. Februar 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Hybrid SACD
  • Label: Hcl (Warner)
  • ASIN: B0007GAF02
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Schallplatte  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (100 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 205.368 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. Versuch Dich zu erinnern
2. Alles ist möglich
3. Du entkommst mir nicht
4. Schweige still
5. Georgie
6. Eins (Long Version)
7. Willst Du tanzen
8. Gejammer
9. Mit dem Rücken zur Wand
10. Daneben
11. Ich wollte nie
12. Ignoranz
13. Liebst Du mich
14. So lange wir noch leben

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

" ... ich bin völlig eins mit mir ..." singt Marius Müller-Westernhagen in "Eins", einem der vierzehn Lieder seiner neuen CD Nahaufnahme, so gelassen, als sei er derzeit bei sich angekommen. Auch dieses Album wird wieder polarisieren, aber anders als der umstrittene Vorläufer In den Wahnsinn Westernhagen vermutlich eine völlig neue Zielgruppe erschließen. Denn statt raunzigem Motzgesang, Rolling-Stones-Riffs zu hochfahrend bis arroganten Textsplittern zeigt der kühle Deutsche viel Gefühl und Mut zu eher unverstellten, zärtlichen Zeilen. Der Aufschrei im Rocklager wird ob so viel entspannter, leiser Gefühlstänzchen groß sein, auch wenn Songs wie die Western-Moritat "Georgie", der Bluegrass "Gejammer" über eine abgestandene Beziehung ein bisserl böse und sarkastisch daherkommen - und auch mal mit knalligem Rock wie "Daneben." Denn auch "Ignoranz", der einzige politische Kommentar über Denkfaulheit klingt verhalten und reflektiert.

Schwerpunkt dieses Albums jedoch sind die Gefühle, glückliche und glücklose Beziehungen, die er sanft und romantisch beschreibt, ob nun auf "Alles ist möglich", "Schweige still", der jungenhaften Entschuldigung "Willst du tanzen", mit der er männliche Unbeholfenheit in Sachen Gefühl mit einer gewissen Selbstironie auf wenige, schöne Zeilen reduziert. Oder die verletzte männliche Eitelkeit, die zwischen Lamoyanz und Rache schwankt, wenn er meint "Du entkommst mir nicht." Die exzellente Band sorgt für eine lässige, fast traumwandlerische Ruhe, gibt den Farbtupfern zwischen Latino, Barjazz, Folk und Country viel Raum, auch Bläser und Streicher schaffen unaufdringlich Atmosphäre. Nahaufnahme ist das Statement des gereiften Pfefferminzprinz-Rock‘n‘Rollers, für Frauenherzen und für Männer, die Herz zeigen wollen. -- Ingeborg Schober



Das Label über die CD

Songs über die Liebe, über Beziehungen, glückliche oder gescheiterte, über das Leben und seine Sicht darauf -- noch nie klang Marius Müller-Westernhagen so entspannt und so ganz bei sich selbst. Auf dem neuen Album Nahaufnahme gelangen seine Qualitäten als Singer / Songwriter zu ungeahnter Blüte. In vierzehn Stücken umrundet er die Welt der Gefühle und Leidenschaften, nicht im Turbo-Gang, sondern umsichtig und mit genauem Blick für die zarteren Regungen. Mit über dreißig Jahren Karriere im Rücken und ein wenig Lebenserfahrung auf dem Buckel erscheint Westernhagen auf seinem 22. Album altmeisterlich und doch vorwärtsgewandt und experimentierfreudig. Die neuen Kompositionen klingen frisch und auf kunstvolle Weise natürlich.

Nahaufnahme - der Titel wirkt wie die Ur-Idee zu diesem Album, so gut passt er zu seinem offenen , persönlichen Charakter, doch er entstand erst, als alle Aufnahmen längst auf Band waren. Der Opener Versuch Dich zu erinnern gibt die Richtung der gesamten CD vor: eine inspirierte Band sitzt zusammen und schafft, geerdet von einer swingenden Rhythm-Section, eine einnehmende Atmosphäre mit akustischer Gitarre, Fender Rhodes Piano und den warmen Tönen eines Flügelhorns. In dem funkigen Du entkommst mir nicht droht ein Verlassener, dessen Gefühle zwischen heißen Tränen und heidnischem Zorn hin und her gerissen sind.

Das hat der schon hinter sich, der in dem Lied Eins selbstbewusst sagt: "Und willst Du mich nicht verstehn / Das ist dein und nicht mein Problem / Denn ich bin eins mit mir." Ob es ums Verzeihen geht wie in "Willst du tanzen" oder um die bange Frage "Liebst du mich" - immer wieder führt Westernhagen mit seinen Musikern den Hörer in neue Klangwelten und findet eindringliche Zeilen für die verschiedenen Aggregatszustände der Liebe. Tief bewegend sind die vom Piano begleiteten Balladen "Alles ist möglich" und "Mit dem Rücken zur Wand". Im Walzertakt wird der Versager Georgie zu Grabe gelassen und im Bluegrass-Song "Gejammer" die Bilanz einer Beziehung gezogen: "mausetot die schöne Chemie". Das Album schließt mit dem Epilog Solange wir noch leben, in dem Marius Müller-Westernhagen so etwas wie sein Credo als Künstler und Mensch formuliert. (Warner Music)


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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das ist Westernhagen?, 3. März 2005
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Nahaufnahme (Audio CD)
Mit gemischten Gefühlen schaut man jeder neuen Veröffentlichung von Westernhagen entgegen. Einerseits ist er stets für Hits gut. Nur muss die prinzipiell nicht jeder mögen. Es ist vielleicht ein wenig so, wie es Quentin Tarantino in seinem Film «Pulp Fiction» ausdrückte: Entweder man ist Elvis-Mann oder «Beatles»-Mann. In diesem konkreten Fall muss es lauten: Entweder man ist Westernhagen-Fan oder Grönemeyer-Fan. Viel dazwischen gibt es nicht. Oder vielleicht doch? Westernhagen hat uns jedenfalls dieser Tage sein neuestes Werk Nahaufnahme beschert, das so gar nicht nach ihm klingt.

Denn gleich das erste, sieben Minuten lange Stück (gefühlte Minuten: maximal vier) Versuch Dich zu erinnern ist von einem dermaßen legeren Rhythmus unterlegt, dass der Glaube, es handele sich hierbei um Marius Müller-W., in seinen Grundfesten erschüttert wird. Aber freilich nur bis zum nächsten Song Alles ist möglich , an dem altbekannte Klavier- und Gesangstöne zum Vorschein treten, samt dieser pathetischen Klänge, für die der Songschreiber geliebt - und gehasst wird. Auch das vergeht schnell, und es kommt Du entkommst mir nicht hervor, ein Song, der teils eng an «It's Probably Me» von Eric Clapton angelegt ist. Es sei Westernhagen erlaubt, schließlich scheint er sich auch endlich von der Rivalität mit Grönemeyer emanzipieren zu wollen.
Überhaupt scheint der Sänger die Americana-Schiene entdeckt zu haben. Auf Gejammer , beispielsweise, spielen Banjo und Fidel zum Grundrock, während sich Westernhagen beschwingt über die soeben verflossene Beziehung auslässt. Aber gerade dadurch gefällt er, genau so, wenn er die ruhigen Lounge-Klänge auf Schweige still zum Leben erweckt; hier harmonieren Glockenspiel, Saxofon, Hammond-Orgel, Percussion und ein sanft gespielter Bass, ganz ohne die Rührseligkeit, die seine Songs sonst gerne durchzieht. Das heißt allerdings im Umkehrschluss auch nicht, dass er ganz ohne kann: Das an deutsche Seefahrer-Lieder angelehnte Georgie erinnert an vergangene Platten , wie auch die anderen in regelmäßigen Abständen folgenden ruhigen Songs. Sie bieten oftmals nur Westernhagens Gesang, seine Klavierkünste und seine Alltags-Philosophie.

Und doch kriegt der Künstler auf Nahaufnahme stets die Kurve, er wirkt nicht peinlich und versucht auch nicht verkrampft, seine Hörer peinlich zu berühren. Einmal, nur einmal, bittet er auf Willst Du tanzen sein Gegenüber um Verzeihung, ja, er kniet gar vor ihm nieder, um alles wieder besser zu machen. Dabei hat er das ob des gelungenen Albums gar nicht nötig, auch wenn sich der Hörer manches Mal wünscht, dass Westernhagen seine anfänglich offenbarte Experimentierlust noch stärker ausleben würde.

Immerhin ist er berechenbar: Nach dem ruhigen Song folgt das bereits erwähnte flotte Gejammer , Mit am besten ist er gewiss, wenn er unbekümmert und frei von der Leber singt. Daneben ist eines dieser Rock-Songs, die gute Laune verbreiten. Doch auch wenn nicht alle Songs auf Nahaufnahme dergestalt gestrickt sind, kann doch festgehalten werden, dass sich Marius Müller-Westernhagen mit seiner CD neue Freunde machen wird. Ich wollte nie heiß das elfte Lied auf der Scheibe, und man ist geneigt zu vervollständigen «schlechte Alben produzieren».
Tat er aber. Heuer geht Westernhagen manches Mal ein Risiko ein, weil er vieles spielt, was man so von ihm gar nicht gewohnt ist. Das ist gut so. Und manchmal schreibt er sogar richtig gute Stücke.

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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Bitte aufhören!, 24. Februar 2005
Von Richard Stoffels (Kasbach-Ohlenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Nahaufnahme (Audio CD)
Eigentlich hatte ich mich gefreut, als ich die CD geschenkt bekam. Als ich sie dann auflegte verging mir die Freude und Tristesse machte sich breit.Mein Rat an Marius:
Hör auf. Das hat keinen Zweck mehr. Die Zeit ist um und es lange her, dass Du richtig gute Musik gemacht hast.
Dass hier kann jede Schülerband besser!
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Belanglos, langweilig, überflüssig, 6. März 2005
Diese Rezension stammt von: Nahaufnahme (Audio CD)
Ich möchte eines voranstellen: Musikgeschmack ist selbstredend immer subjektiv. Aber ich höre nun seit 25 Jahren Musik und mag Musik aus allen Stilrichtungen. In dem weiten Feld zwischen Klassik und Heavy Metal gibt es viele tolle Künstler und hörenswerte Produktionen. Aber was Herr Westernhagen komponiert, interpretiert und produziet ist so banal und langweilig, dass ich nie verstanden habe, wie er diesen Erfolg haben konnte. Ich habe mir jede MMW-CD unvoreingenommen angehört. Und auch bei seiner aktuellen CD haben ich diesen Fehler gemacht. "Nahaufnahme" ist an Belanglosigkeit kaum zu überbieten. Ich finde in seinen Songs keine Gefühle oder intelligente Geschichten sondern nur dummes Geschwafel. Es tut mir wirklich leid - ich würde ihm gerne meine Anerkennung aussprechen, da ich weiß, wie arbeitsintensiv CD-Produktionen sind. Aber in dieser CD - wie auch in den vorangegangenen - finde ich nichts schönes. Seine Musik ist so uninspiriert, dass es einem die Nackenhaare aufstellt. Peinliche kleine Musikstücke ohne Fantasie und ohne Erinnerungswert. Der MMW-Fan wird mich nicht verstehen, diese CD kaufen und großartig finden. Von mir aus ...
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5.0 von 5 Sternen Frei und schön
Ich habe 2005 im Laden in die Platte reingehört, sie riess mich nach der wunderbaren "In den Wahsinn" nicht vom Hocker. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Grotewohl veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Gereift? Eher verwelkt...
Am Herrn Westernhagen scheiden sich generell die Geister: für die einen ist der in die Jahre gekommene Macho-Typ, der sich mit massenkompatiblen antiquiertem Stadion-Rock über... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Niesfisch veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Westerhagen mal anders - aber in BESTER Audio Qualität!!
Die Platte "Nahaufnahme" von Westerhagen mag vielen Leuten nicht gefallen, dass aber auch nur weil sie die Rockigen Songs von Westernhagen aus den "guten alten tagen" so mögen... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Lord Senfgurke veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Westernhagen mal anders erleben!!!
Ich habe bis jetzt kein Album von Westernhagen mir gekauft, aber Nahaufnahme musste ich einfach haben.

Das Album ist sehr ruhig und akustisch orientiert. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Bastian Lamprecht veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Gejammer
So heißt ein Titel von "Nahaufnahme". Und er trifft den Grundtenor dieses Albums. Dabei fängt es gar nicht so schlecht an . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2007 von Tilo Gorek

5.0 von 5 Sternen Ein Jahr danach...
Was er auch tut, er wird liebend gern kritisiert. Kein deutscher Musiker wird von Medien und Kritikern derart in der Luft zerissen wie Marius Müller-Westernhagen. Lesen Sie weiter...
Am 21. Februar 2006 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Höhepunkt Live! Besser als man glaubt!!!!!!!!
Das ist meine erste Rezension die ich schreibe, und es mußte unbedingt sein!
Als ich diese CD als großer Westernhagen Fan das erste mal höhrte,war ich anfangs... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2005 von Andre Monsees

5.0 von 5 Sternen anders
Zunächst mag man enttäuscht von der CD sein.
Sie hat wenig vom "alten" Westernhagen.
Keine rockigen hingerotzten Songs. Keine lauten, rauhen Töne. Lesen Sie weiter...
Am 8. November 2005 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Der Marius, der is' eben nich' mehr so rotzfrech :-)
Bis auf die Lieder "Georgie" und "Gejammer" ein wunderbares Album. Westernhagen mal anders.
Am 22. Juli 2005 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein perfekt produziertes tolles Album ! ! ! ! ! !
Wirklich, der erste Moment täuscht schwer. Wenn man dieses Album kauft und nur die ersten Minuten anspielt, da denkt man wohl, was man sich für einen Stuss angetan hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2005 von Calligraph

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