Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gewohnt gut!, 2. Mai 2004
Mit "Wie Pech und Schwefel" legen die Schandmäuler ihr viertes Studioalbum vor. Aufgrund diverser Vorabkritiken ging ich doch recht ängstlich an das Album heran. Mit der heiteren Unbeschwertheit solle es vorbei sein, habe ich gehört. Die Band habe sich mehr an der letzten unschönen Entwicklung von "Subway to Sally" orientiert als an ihrer eigenen Vergangenheit, habe ich gehört. Das Mittelalterelement wurde deutlich zurückgefahren, habe ich gehört. Alles Quatsch! Sicherlich kommt das Album nicht mit der gleichen Ausgelassenheit daher wie der geniale Vorgänger "Narrenkönig". Das mindert die Qualität aber keineswegs. Die Songs sind nach wie vor sehr gut tanzbar, die Mischung aus schnellen und ruhigeren Songs stimmt, das mittelalterliche Element kommt kein bisschen zu kurz. Sicherlich bleibt nach dem ersten Hördurchgang kaum etwas hängen (im Gegensatz zu so manchem Stück auf dem Vorgängeralbum), aber wer will eine CD denn nur ein einziges Mal hören? Und so geht es einem mit "Wie Pech und Schwefel", wie es einem bei einem guten Album gehen soll: Man steht unter der Dusche und erwischt sich dabei, wie man irgendeine liebliche Melodei vor sich hinpfeift - und erkennt erst einige Sekunden später, dass das vom neuen Schandmaul-Album stammt.Als Anspieltipps mögen "Leb!", "Drachentöter", "Das Tuch", "Die Flucht" und "Der Schatz" herhalten, wobei die anderen Songs aber auch nicht schlechter sind. Warum gibt es nach all dem dann aber nur vier Sterne? Das liegt zum einen daran, dass eben die Qualität des Vorgängers doch nicht ganz erreicht wird. Zum anderen wirken die Texte manchmal etwas zu angestrengt auf Mittelalter verbogen. Auch wenn die Geschichten, die erzählt werden, zumeist wirklich schön sind, so wirkt der Satzbau vorwiegend etwas unbeholfen und gezwungen. Angenehme Ausnahmeerscheinungen sind Zeilen wie "Der König hat bei ihr verschissen" (aus "Der Schatz"). Aber das soll dem Ganzen keinen Abbruch tun. Und vier Sterne sind doch auch prima, oder?
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
der hammer!!!!, 3. Mai 2004
seit nunmehr 3 jahren beobachte ich den werdegang der 6 schandmäuler und erstaunlich ist, was sich in diesem zeitraum getan hat. es ist nicht nur auffällig, dass die alben von mal zu mal besser wurden, vielmehr die rasant wachsende fangemeinde bestätigt, dass hier was ganz besonderes im busch- und trotzdem einem grossteil der republik wohl immer noch verborgen ist. und das alles ohne funk- und fernseh-unterstützung. jedenfalls habe ich schandmaul bisher weder im tv gesehen, noch im radio gehört. mehr mut ihr programmgestalter! beachtlich ist zudem, daß die konzerte mittlerweile richtige happenings für die ganze familie geworden sind, wenn selbstverständlich der mettrinkende hardcorefan auch weiterhin seine grosse freude an dem sextett haben wird. mit dem neuen werk "wie pech und schwefel" schiesst die band jetzt den vogel ab. für mich das definitive mittelalter-folk-rock-album überhaupt, welches selbst dem hifi-freak den glanz in die augen treiben wird. inhaltlich ist das alles noch viel ausgeklügelter als bei den vorgängern. texte, deren bann man sich nicht entziehen kann, erzählt von einem sänger dem man zuhört, begleitet von filigranen instrumentalisten, die nicht nur ihr handwerk verstehen, sondern schandmaul in den jahren musikalisch konsequent weiter entwickelt haben. da findet man mitreissende folkpopsongs wie "drachentöter", clubhits wie "der tyrann", heavyballaden wie "kalte spuren" und up-tempo-rocknummern wie "das tuch", die selbst dem schwermetaller gefallen werden. daneben gibt es viel filligranes und besinnliches ("das duell", stein der weisen und das unter die haut gehende "klagelied") und weitere rocker wie "leb" und "die flucht", songs bei denen man den fuss einfach nicht mehr still halten kann. und noch besser: das album steigert sich vom hören zu hören, man entdeckt immer neue facetten, ein briliantes meisterwerk der folkloristischen-, mit mittelalterlementen durchsetzten rockmusik. wenn einer bisher mit dem genre nichts anzufangen wusste, dem sei dieses juwel wärmstens als echte bereicherung seiner bisherigen plattensammlung empfolen. die immer zahlreicher werdenden schandmaulfans kommen sowieso an diesem lonplayer nicht vorbei. prädikat: äusserst empfelenswert :-)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mir fehlen die Worte!!!!!!!!!!!!!, 18. Mai 2004
Von Ein Kunde
Also ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll. Irgendwie wird ja immer gerne der Begriff gewählt dass eine Band sich weiterentwickelt hat. Tja, und bei Schandmaul ist das definitiv. Meiner Ansicht nach ist das Songwriting noch besser geworden als bei meiner bisherigen Lieblings-Cd "Narrenkönig". Hier reiht sich Höhepunkt an Höhepunkt und zwar textlich wie musikalisch. So mancher Kritiker mag mit seiner Ansicht recht haben dass die Stücke vielleicht nicht mehr so "tanzbar" sind wie noch auf den anderen Alben, aber müssen sie das auch?? Nein, müssen sie nicht, denn dieses Album bietet von allem ein bischen. Zum einen für mich immer noch tanzbare Stücke wie z.B. der Titel "Leb", ja und die etwas langsameren Stücke überzeugen mit tollen Texten und wirklich einfühlsamer Musik. Und wer die Lieder der neuen Platte schon live gehört hat wird sicher noch schneller überzeugt, denn auch auf der Konzertbühne wissen die Titel zu überzeugen. Also, schlußendlich für mich vielleicht das beste Schandmaul Album. Tipp zum reinhören. "Der Drachentöter" und "Das Duell"!!! Und nicht vergessen!!! Kaufen, kaufen, kaufen, Ihr werdet es nicht bereuen!!!!!
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