Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Superb!, 3. April 2005
Ein sehr gelungenes Album! Ani D. besinnt sich nach dem etwas dissonanteren, komplett selbst produzierten ecucated guess, das auch Fans etwas verstörte (mir gefällt's größtenteils), auf ihre (vermeintlichen) Wurzeln, auch wenn es sich nach dem lebhaften Eingangstitel Knuckle Down nicht vermuten lässt - Residuen der schrägen Background-Stimmen sind eingestreut. Dann folgt eine Kaskade stimmungsvoller Kompositionen, erstmals mitproduziert von einem anderen Gitarristen, und doch sehr intimen Charakters. Schräg geht es mit Studying Stones weiter, temporeich mit Manhole - um dann mit Sunday Morning auf einen Titel überzuleiten, der gern Sonntagmorgens beim Aufwachen gehört werden dürfte. Es ist neben Lag Time und Parameters mein Lieblingstitel und versprüht eine großartige Atmosphäre. Über 3 Millionen Platten hat sie mittlerweile verkauft und dabei ihre Entdeckung von den Radiostationen erfolgreich gemieden - bis jetzt? Die Musik wirkt reichhaltig und gut instrumentiert, und doch auf das Wesentliche destilliert. Ständiger Begleiter ist der Kontrabass, mit dem allein Ani momentan auf Tour ist. Und er erzielt beizeiten unheimliche Effekte, so beispielsweise indem er mit seinem Bogen Tremoli spielt. Das Album schließt ein wenig schwächer als es begonnen hat, obwohl Paradigm und Recoil da gegensteuern. Und mitten drin befindet sich mit Seeing Eye Dog auch ein Titel, der mir nicht so zusagt, aber ist normal. Spätestens seit der mit einem Grammy prämierten Verpackung von evolve lohnt sich der Kauf einer Ani DiFranco-CD auch des Designs wegen (auch dies in großen Teilen von Ani selbst kreiert). So liegt Knuckle Down in einem längs aufzuklappenden Cover mit einem eingehefteten Booklet bereit und lädt zum Stöbern ein. P.S.: Ja, wie bei einem Vor-Rezensenten ist auch mein "Lieblings"-Album to the teeth!
|
|
|
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Knuckle Down - grandios, 17. Februar 2005
Es ist schier unglaublich. Trotz ständiger Bühnenpräsenz rund um den Globus, eigenem Label und Produktion der bei ihrem Label Righteous Babe Records gesignten Acts schafft Ani es tatsächlich mal wieder innerhalb nicht einmal eines Jahres ihr neues Album zu veröffentlichen. Diesmal wieder unterstützt von altbekannten Weggefährten wie Andrew Bird (gemeinsam mit ihr als Vorgruppe auch in Deutschland im März 2005 zu sehen)und Julie Wolf und kompletter Band bietet das Album das volle (von Ani gewohnte) Spektrum von Storytelling (Song Nr. 8 Parameters), ruhigen "Balladen" (soweit man das bei Ani so bezeichnen will) bis hin zu Ani-typischen aggresivem "Folk-Punk-Rock".Und auch das Artwork, seit "Revelling Reckoning" immer als aufwendig gestaltetes DigiPAK, 2003 / 2004 für "Evolve" mit einem Grammy sogar preisgekröntes Werk, wurde von Ani (mit-)gestaltet und überzeugt durch Detail-, Farb-, und Bildauswahl als grandioses "Gesamtkunstwerk". Da merkt man halt, dass man Qualität geboten bekommt und Ani auch auf das Gesamtpackage wert legt. Grandios!!! Ausserdem zu empfehlen: Trust (Ani's erste Live DVD, ebenfalls erst vor wenigen Monaten erschienen) To the teeth (Mein Favorit aller DiFranco Veröffentlichungen) Revelling Reckoning Und natürlich Die Deutschlandtour im März 2005 nicht vergessen!! :o)
|
|
|
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pure Schönheit - schon wieder!, 20. Februar 2005
Ich finde es immer noch (und immer wieder) unfassbar, wie es Ani DiFranco schafft, Lieder zu schreiben, die von solch einer verschrobenen Erdigkeit und Anti-Eleganz sind, daß sie einfach nur als "schön" zu bezeichnen sind. Angefangen hat dieser Faden durch die Alben 1994 mit "Overlap", bis heute ein Klassiker für mich. 1996 kamen dann die genialen "Adam and Eve" und "Joyful Girl". 2001 berührte sie mich mit "So What" und "Your Next Bold Move". Und der Hammer ist - das ist nicht alles, was diese Frau als Musikerin ausmacht. Neben Schönheit, weiß sie auch schräge Töne zu beherrschen und hörbar zu machen (so geschehen auf "Evolve", weniger auf dem eher mißlungenen, da zu kopflastigen und spürbar bekifften "Educated Guess") und echte Kracher zu produzieren ("Jukebox" von der UpUpUpUpUpUp und "Crime For Crime" oder "The Diner" in den Liveversionen). Und nun das! Zum ersten Mal nicht ganz allein produziert und schon wird die Frau (für ihre Verhältnisse) Mainstream. Aber das macht sie so beeindruckend, wie es sonst allenfalls CHRIS WHITLEY (siehe "Rocket House", 2001) zustandebrächte. Der Chorus von "Studying Stones" ist purer Nashville-Country. "Sunday Morning" klingt wie das saftigste Fallobst von Carole Kings "Tapestry", "Modulation" wie die heterosexuelle Schwester von Melissa Ferricks "Drive" - nicht die schlechteste Anleihe. Auch die grafische Gestaltung der Platte mit einem wunderschönen Retro-Booklet, tollen Fotografien und Zeichnungen ist eine Augenweide, wie bei fast allen von DiFrancos Alben. Wiedermal ein echtes Runderherum-Traumalbum, und für mich das beste seit "Reckoning/Revelling".
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|