Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Toller Film und ein MEGA-Extra!!!, 10. Februar 2005
Was den Film an sich angeht so ist bereits ausreichend geschrieben worden. Eine Wahnsinnsdokumentation! Natürlich kommt bei dem Film keine große Spannung auf, aber darum ging es ja auch nicht. Es geht darum, die Qualen, die die Fahrer während der 3 Wochen auf sich nehmen, zu dokumentieren. Und das gelingt in einmaliger Art und Weise. Ich zucke auch beim x-ten Mal zusammen, wenn Beloki der Reifen am Hinterrad abspringt, Klödi mit dem Gesicht in den Begrenzungszäunen liegt und Ete mit dem Schicksal (namens Petacchi) hadert. Allein das ist ein Grund, diese DVD zu kaufen. Aber es ist nicht der einzige. Unglaublich begeistert hat mich das Extra, den gesamten Film mit Kommentaren von Pepe und Ete zu sehen. Es ist, als würde man einen völlig neuen Film sehen, in jedem Fall bekommt man einen noch tieferen Einblick. Mein Tipp: erst den Film normal sehen, und dann nochmal mit den Kommentaren der beiden. Ich verspreche: es wird kein bißchen langweilig.Danke Pepe, Ete, Rolf, Klödi, Wino, Eule, Mario und wie sie alle heißen!
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wäre ich doch Surfer geworden, 4. Februar 2005
Mit diesem Satz beschreibt Ede (Erik Zabel) wie sehr ihm die nächste Bergetappe gefällt. Dieser Film gibt die Torturen der Tour ungeschönt wider und vor allem mit welcher Professionalität mit diesen umgegangen wird. Was aber trotzdem beeindruckend ist, ist, dass die Kamera eigentlich überall dabei war. Sei es bei der Beinrasur in der Dusche oder der Wundbehandlung und Massage die Kamera ist immer dabei und zeigt wunderbar was in den beiden Protagonisten des Films (Zabel und Aldag) vorgeht. Da wird sich über den schlechten Kilometer-Schnitt im Zeitfahren aufgeregt oder das Bergtrikot des besten Kumpels durch den Kakao gezogen. Dieser Film hat einfach alles, was ein Film für Radsportfans haben muss. Kongeniale Hauptdarsteller, ungefärbte Emotionen und natürlich jede Menge Radsport. Wer die Tour im Sommer mitverfolgt kann sich ohne schlechtes Gewissen auch diesen Film anschauen. Man wird schlichtweg begeistert sein, deshalb 5 Sterne
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Momente abseits der Strecke, 21. Dezember 2006
Sicher erzählt Erich Zabel, sobald er gemütlich im Hotelzimmer sitzt, halte er es auch nicht für eine clevere Idee, auf schmalen Reifem mit über 90 Sachen in Serpentinen einen Berg herunter zu sausen und nie zu wissen, ob nicht hinter der nächsten Kurve ein Hindernis lauert. Wohl wahr. Er und Rolf Aldag müssen selbst ein bisschen über den selbstmörderischen Irrsinn schmunzeln, den sich die Radfahrer bei der "Tour de France" aussetzen. Der Regisseur Pepe Danquart hat den beiden Zimmergenossen und langjährigen Freunden im Dienste von Team Telekom bzw. jetzt T-Mobile ein filmisches Denkmal gesetzt.. Im wesentlichen verfolgt Danquart ihr Schicksal auf den 20 Etappen. In den Unterhaltungen, die während Massagesitzungen, im Mannschaftsbus, in Hotelzimmern und gar unter Dusche beim Rasieren der Beine aufgenommen wurden, funkelt jede Menge gesunder Mutterwitz, staubtrockener Humor und sehr viel Selbstironie auf. Man erfährt von ihren Hoffnungen, aber auch düstere Gedanken, wie Versagungsängste und sportliche Enttäuschungen werden nicht vorenthalten. Es sind diese privaten, intimen Aufnahmen abseits der jährlich gewohnten Fernsehbilder, die den eigentlichen Reiz der Dokumentation ausmachen. Für beide wird es eine Tour der Leiden werden. Beide werden in Stürze verwickelt, tragen Hautabschürfungen davon, die nach Radfahrersitte daheim im Hotelzimmer noch einmal mit der Drahtbürste bearbeitet werden, damit die erneute Blutung, den letzten Dreck aus den Wunden herausspült. Kollege Klöden trifft es noch schlimmer. Nach einem Sturz am Steißbein verletzt, hält er noch einige Etappen durch, bis er dann schließlich trotzdem aufgrund unerträglicher Schmerzen aussteigen muss und die bittere Erfahrung des Besenwagens machen muss. Tyler Hamilton bringt es gar fertig, mit angebrochenen Schlüsselbein in Paris anzukommen. Jeder Tag wird zum Kampf gegen Blessuren und dem inneren Schweinehund. Schmerzverzerrte Gesichter bei den Bergfahrten, leere Blicke nach den Zeitfahrten gehören zum Geschäft.
Die Etappenfahrten der Radfahrer werden immer wieder durch ungewöhnliche Kameraperspektiven eingefangen. Kameraschwenks zeigen atemberaubende Panoramenbilder ein. Allerdings sind die Farben generell blasser, als es der Realität entspricht. keine Ahnung was sich Danquart hier gedacht hat.
Der Zweikampf zwischen Lance Armstrong und Jan Ullrich findet am Rande statt, wenngleich die entscheidenden Höhepunkten durchaus kurz gezeigt werden. Aber viel stärker als der genaue Verlauf der Tour 2003, liegt Danquart die Historie der Tour am Herzen. Immer wieder werden Anekdoten aus den ersten Jahrzehnten der Tour in die Dokumentation eingeflochten. Ansonsten widmet sich Danqauert auch dem Publikum, das geduldig und in Feuerlaune auf ihre Helden wartet, um sie innerhalb weniger Augenblicke an sich vorbeizusehen, den Sicherheitskräften und der täglichen Wanderschaft des technischen Tross der Tour von Ort zu Ort.
Für Radsportfans ist die "Dokumentation" sicherlich interessant. Für einen, der sich bisher nicht sonderlich für die Materie begeistern konnte, werden die zwei Stunden höchstwahrscheinlich zu lang geraten sein.
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