Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Revival-Pop vom Feinsten..., 1. April 2005
Eine Band aus Las Vegas erobert die Welt. Mit "Hot Fuss" ist The Killers eines der erfrischendsten Alben des Jahres 2004 gelungen. Das erfahrene Produzententeam schneiderte den Debütanten ein Album auf den Leib, an dem man nicht so leicht vorbei kommt. Im Prinzip kann ich vielen Vorrednern zustimmen. Der Schwerpunkt liegt vor allem im Bereich des 80er Pop - und dabei sehr nah bei den großen Momenten von Duran Duran - sowohl was den Sänger, als auch die Arrangements betrifft. Eine insgesamt grandiose Scheibe, die sich auch ungewöhnliches traut und neben der ganannten Pop-Schiene überraschende Ausflüge in harte Gitarrenriffs, aber auch völlig gegensätzlich in Gospelsphären und ruhige Balladen wagt. "Change your Mind" ist eine solche Ballade - und für mich der mit Abstand beste Song des Albums. Hier sind die Killers, die ihre Inspiration ohne Frage in der britischen Musik-Geschichte suchen, ganz nah an den großen Smiths. "Jenny was a Friend of mine", "Somebody told me" und vor allem "Mr. Brightside" sind weitere Top-Songs, die sich angenehm vom Durchschnitt abheben. Wenn die Band so weiter macht, wird sie sich im Kreis der Großen etablieren. Dazu braucht es aber noch ein etwas ausgefeilteres Songwriting. Die Killers werden in Kürze U2 bei den meisten Konzerten der Open-Air-Tour begleiten - und damit sicherlich einen noch größeren Push erhalten. Zurecht.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die netten "Strokes" aus den Achtzigern, 24. Oktober 2004
Nun. Wenn man mal an den Kopfhörern von diversen Musikläden vorbeiläuft, sollte man durchaus mal seinen Kopf in besagten Hörer stecken, so denn dort die Killers ihr Unwesen treiben. The Killers sind eine freundliche Mischung des aktuellen New Order Sounds mit dem schrammeligem Indiefunrock a la Strokes. Angenehm beschwingte, keinesfalls unrockige Musik, die in ihren besten Momenten herrlich unterhält, mitunter bis zum Kopfnicken. Bezüge zu den Achtzigern können, wie man hier sieht zu feiner Gute- Laune- Musik führen. Die Brassparts sind erfrischend. Die Soul-diergospeleinlage läßt einen lächeln, und ist damit nicht der einzige Lächelmoment den die Killers fabrizieren. Sicher, der größte Wurf des Jahres mag das nicht sein, aber eine ziemlich geschlossene Platte, gefällig produziert. So gut, wie die Strokes? Auf jeden Fall. So rauchig wie die Strokes? Auf keinen Fall. Gottseidank. Der Ausnahmetrack, leider eine negative Ausnahme, ist für mich Everything will be allright, der sich nicht wirklich mit den anderen Songs verträgt, ein sehr mittelmäßiger Lowtemposong leider. (Skip it...)Deswegen sollte man auch die CD mit dem Bonustrack Glamorous Indie Rock N'ROll holen, die einen dann wesentlich zufriedener zurückläßt. Für mich ist Hot Fuss tatsächlich Glamorous Indie Rock N'Roll. War dieser Songtitel also gar ein versteckter Hinweis an die Konsumenten, eine Art Erleichterung für Rezensionsversuche? Einerlei. Ein überzeugender Spass ist die Scheibe allemal und bekommt daher auch trotz des nervigen the...- Namen fünf Sterne. Wäre doch zu schade, wenn man sich den ein oder anderen Lächelmoment entgehen läßt, nur weil die CD läppische vier Sterne hat! Tanzt drauf!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Außergewöhnlicher und glamouröser Indie Rock'n'Roll!, 11. August 2007
Ich leg mich bei meinem Musikgeschmack nicht auf bestimmte Musikrichtungen fest, da ich in fast jedem Genre tolle Musik finde, sie muss für mich nur außergewöhnlich sein. So auch Hot Fuss - kein Einheitsbrei, keine typische Gitarren-Rock-Musik, zu dessen Fans ich mich eigentlich nicht zähle, sondern außergewöhnlicher, flotter Gitarrenrock untermalt mit viel Synthesizern, schönen Melodien, weichen Seiten und einer guten Portion Glamour. Genau so wie ich das mag. Die Stimme von Sänger/Keyboarder Brandon Flowers wird nochmal verstärkt durch anfangs gewöhnungsbedürftige Stimmeffekte, die aber ganz wesentlich für den genialen Killers-Sound sind. Zwar hat die CD in der Mitte ein paar Schwächen, aber das macht nichts. Lieber viele Gute Songs und ein paar schwächere, als durchgehend viele mittelmäßige. Eins meiner Lieblingsalben. Für mich neben Muse meine Lieblings-Alternative-Band.
Wer the Killers erst seit Sam's-Town-Zeiten kennt, sollte sich unbedingt dieses Album zulegen, weil das eingentlich DER Stil der Killers ist. Sam's Town ist auch spitze, aber ihrem Stil sind sie nur teilweise treu geblieben.
Jenny Was A Friend of Mine (8/10)
- Super Opener, lässt das Album gleich richtig rockig anfangen.
Mr. Brightside (9/10)
- Super fetziger Song mit Retro-Elementen, macht gute Laune, Mitsing-Refrain.
Smile Like You Mean It (8/10)
- Eingängige Keyboard-Melodie. Für the Killers ein bisschen lasch, aber trotzdem guter Song.
Somebody Told Me (8/10)
- Wieder mit Mitsing-Refrain, witzigem Text und flottem Dancebeat, macht Laune.
All These Things That I've Done (10/10)
- Eins der besten Killers-Lieder, Gänsehaut-Intro und überwältigende Chorpassage.
Andy, You're A Star (9/10)
- Melancholisch-trauriger Song, der zum Schluss doch noch die Sonne aufgehen lässt.
On Top (9/10)
- Super Sound, tolle Melodie, wird zum Schluss hin immer besser. "It's like a cigarette in the mouth"...
Change Your Mind (7/10)
- Ist mir auch ein bisschen zu fade, kann man aber hören.
Believe Me Nathalie (5/10)
- Für mich ein schwacher Song, einfach zu monoton.
Midnightshow (6/10)
- Kann mich schwer in diesen Song reinhören, geht aber so.
Everything will be alright (10/10)
- Genialer Song, total melancholisch und betäubend, sehr eindringlich. Top!
Glamorous Indie Rock'n'Roll (10/10)
- Stellvertreter für den Stil von den Killers, der rockigste Track, macht einfach super Laune. "I take my twist with a shout"
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