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Freaks - Mißgestaltete
 
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Freaks - Mißgestaltete

DVD ~ Leila Hyams
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Produktinformation

  • Darsteller: Leila Hyams, Wallace Ford, Olga Baclanova
  • Regisseur(e): Tod Browning
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Türkisch, Griechisch, Portugiesisch, Tschechisch, Ungarisch, Niederländisch, Arabisch, Bulgarisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.37:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 29. Oktober 2004
  • Produktionsjahr: 1932
  • Spieldauer: 61 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0002ZFLV6
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 22.366 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

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    Nr. 2 in  DVD & Blu-ray > Horror > Regisseure > Tod Browning
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Rezensionen

VideoMarkt

Liliputaner Hans tritt in einem kleinen Zirkus auf und ist mit einer ebenfalls Kleinwüchsigen verlobt, aber eigentlich in die Trapezkünstlerin Cleopatra verliebt. Die wiederum, Geliebte des Athleten Hercules, treibt eine Weile ihre Spielchen mit Hans - bis sie entdeckt, dass dieser ein reicher Mann ist. Mit Hercules fasst sie einen fiesen Plan, nicht ahnend, dass die Rache der "Freaks" bitter sein wird.


VideoWoche

Ein außergewöhnlicher Horrorfilm, der äußerlich wohlgeratene, aber zutiefst böse Menschen mit monsterhaften Missgebildeten konfrontiert, die wiederum für Würde, Anstand und Liebe gerade stehen. Tod Brownings Meisterwerk schockierte vor allem durch die Tatsache, dass die monströsen Gestalten echt waren - und das Entsetzen der Kritiker groß: Der Film wurde prompt zensiert, in Großbritannien gar verboten. Längst ist er zurecht als Meisterwerk rehabilitiert.

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48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hommage, Klassiker und Groteske, 11. August 2005
Von Alex "lost_heart" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Während der Dreharbeiten konnte wohl noch keiner der Beteiligten ahnen, was für Wellen dieser (aus heutiger Sicht) Klassiker schlagen würde, bei seiner Uraufführung im Jahre 1932:

"Freaks" stellte nämlich erstmalig (und bis heute auch einmalig!) eine wirkliche und grosse Schar an körperlich "missgebildeten" Menschen dar, die eben nicht nur als "kleine Nebenrollen" zu sehen und eingebunden waren... nein: sie waren die Hauptdarsteller dieses grotesk-skurril wirkenden Meisterwerks!

Aber nun wird man sich fragen, WARUM und WAS an dieser Tatsache so schlimm war das körperlich behinderte Menschen, die auch im wirklichen Leben zumeist beim Zirkus arbeiteten, in diesem Film mitspielten?

Nun, Gründe gibt es für die damalige Zeit einige aufzuzählen: "Freaks" ist u.a. nämlich eine bitterböse Satire, welche die (überspitzte) Form des "Menschen zum Untermenschen" aufzeigt und widerspiegelt (die "Freaks" werden von den "normalen" Mitmenschen/Zirkusleuten nur ausgelacht und auf das schlimmste verhöhnt). Hinzu kommt aber noch: was ist, wenn aber eben diese anfangs noch so lieb, harmlos und sympathisch wirkenden "Freaks" sich das alles irgendwann nicht mehr gefallen lassen und einen nur als grotesk-überspitzt zu bezeichneten Rachefeldzug starten? Ja... ja, dann kann die "gut-spiessbürgerliche (und heuchlerische) Moral" das nicht mehr verstehen und verkraften! Die Folgen: der Film wurde in vielen Ländern zensiert und sogar ganz verboten!

"Freaks" ist ein Plädoyer für die Menschlichkeit und für ein Miteinander, egal wie man äusserlich aussieht oder ob man körperlich-geistige Behinderungen mit sich führt: es sind nämlich ALLES Menschen!

Wie gesagt: "Freaks" war seiner Zeit weit voraus und bis heute wurde auch nicht mal mehr ansatzweisse ein ähnliches Stück Film geschaffen. Ebenso ist die Tatsache schade, das Regisseur Tod Browning (welcher ein Jahr zuvor grosse Erfolge mit der Bram Stocker Verflimung von "Dracula", mit Bela Lugosi in der Hauptrolle, feierte) nach diesem Film mehr oder weniger in der Versenkung verschwand.

Zur DVD selber ist zu sagen, das das Bild für sein Alter (in s/w natürlich) ziemlich gut ist. Auch kommt der englische Monoton sauber rüber und die deutschen Untertitel sind gut lesbar (es gibt auch eine deutsche Synchronisation die Anfang der 90er Jahre RTL extra für eine TV-Ausstrahlung anfertigen liess. Wieso diese es aber nicht auf die DVD geschaffen hat, bleibt ein Rätsel).

Das Bonusmaterial ist mit seinen fast 70 Minuten Laufzeit gute 10 Minuten länger als der Hauptfilm und weiss sehr zu gefallen, da viel über die Hintergründe und die Entstehung des Filmes verraten wird und einem auch ein Audiokommentar und ein alternatives Ende vorgestellt wird.

Fazit: definitiv ein Klassiker der wirklich in JEDE gute Filmsammlung gehört!

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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen humane Intention - sensationslüsterne Rezeption, 27. Januar 2007
Von JoeDallesandro "JoeDallesandro" (hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Gleich nach "Dracula" mit Bela Lugosi brachte Tod Browning "Freaks" heraus, in dem man seine Zirkuserfahrung, die sich bereits in etlichen Stummfilmarbeiten mit Lon Chaney sr. - deren bekannteste sicherlich "The Unknown" (1928) ist - entdecken ließ. Freaks war ein ungeheurer Skandal und blieb es bis in die 50er Jahre (in denen der Film beispielsweise in England noch immer verboten war) hinein.
Browning hatte es nämlich - damals ganz offensichtlich eine Frechheit - nicht nur gewagt, überhaupt eine ganze Gruppe an Mißgestalteten für seinen Film hinzuzuziehen, sondern er machte aus ihnen sogar die Helden und aus (einigen) Menschen die wahrhaftigen Monster. Bereits während der Dreharbeiten gab es Probleme: Schauspieler wollten die "Freaks" nicht in ihrer Nähe haben und so bekamen sie bereits Verbote bestimmte Räumlichkeiten zu betreten. Tod Browning selbst unterhielt eine freundschaftliche Beziehung zu den "Freaks" und verfolgte mit der Verfilmung der Erzählung von Tod Robbins (dier in Deutschland im Fischer Verlag innerhalb einer Peter Haining Anthologie und bei Bellville in dem Buch "Freaks" erschienen ist) ausschließlich humanitäre Absichten.
Die Geschichte von der arroganten Zirkusschönheit Cleopatra, die einen zwergwüchsigen verführt um ihn mit dem Geliebten umzubringen und sein Erbe einzukassieren bis dessen Freunde, die als "Freaks" ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl aufgebaut haben, dieses Vorhaben in einer düsteren Gewitternacht unnachgiebig bestraft, wurde damals von 90 auf fast 60 Minuten geschnitten - das fehlende Material gilt als verloren. Einige der Darsteller zogen sich nach dieser Erfahrung entsetzt vom Filmgeschäft zurück, andere hingegen nutzten ihr Äußeres und blieben in diesem Geschäft. Browning selbst drehte noch einige Filme, verschwand aber bald verbittert und alleingelassen von der Bildfläche und starb als Alkoholiker kurz nach einer Krebsoperation.
Der Filme erlebte während der Ära der Midnight Movies eine erstaunliche Renaissance - sahen doch die Anhänger der Gegenkultur sich selbst als "Freaks" (siehe "Woodstock" von Michael Wadleigh).
Heute ist der Film ein schon lange etablierter Klassiker - des Horrorfilms. Gerade diese Einordnung (die gewiss berechtigt ist) kratzt dann doch immer wieder ein bisschen an der Intention Brownings: Trotz dessen Bemühungen, ein Plädoyer für mehr Toleranz zu schaffen und Außenseiter als Teil der Gesellschaft zu integrieren, steht die Sensationsgier eines Publikums - verursacht durch Brownings Bemühungen auch heute oftmals noch entgegenstehenden Werbezügen und Rezensionen - dem oftmals hinderlich gegenüber. Solange der Film wegen seiner Monstrositätenshow betrachtet wird, als anrüchig-reizvolle Schilderung des Fremden, ist das Thema des Films noch immer aktuell: Die Ausbeutung ist vom Zirkus auf die Leinwand gewandert. Tod Browning trifft dabei jedoch keine Schuld!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen S u p e r ! ! !, 1. Januar 2007
Von Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Dass ein solch brisantes Thema bereits zu Beginn der 30iger-Jahre in einem Film verarbeitet wurde, hat mich persönlich wirklich erstaunt.
Die "Freaks" (Kleinwüchsige, "Missgestaltete") treten in einem Zirkus als Attraktionen auf - traurig aber wahr; lange genug war das tatsächlich so!!
Dieses Leben wird eben in "Freaks" berührend, ergreifend, schlichtweg BRILLIANT dargestellt.
Im Vordergrund der Geschichte steht eine Romanze zwischen einem "Freak" und einer "normalgebauten" Artistin.
Die hübsche, junge Frau verdreht dem armen "Freak" bald den Kopf - binnen kürzester Zeit hat er nur noch Augen für sie! Es kommt sogar so weit, dass sich der Betroffene von seiner Freundin (ebenfalls eine "Missgestaltete") trennt, ja es kommt sogar zur Hochzeit zwischen dem ungleichen Paar...
Doch schon am Abend der Hochzeit, wird dem "Freak" eindeutig vor Augen geführt, dass er nur benutzt wird. Es wird allerdings noch einige Zeit dauern, bis er das böse Schauspiel durchschaut. Am Ende wird er sich, mit Hilfe seiner Freunde (alle "Freaks"), bitter bei seiner zuvor Angebeteten rächen...
Das Ende des Films verrät dann mehr; doch sehen Sie selbst!
Ein Film, der in jedes Film-Freak-Regal gehört!!
Absolut MEISTERhaft!!!
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5.0 von 5 Sternen Noch heute ein Schocker
...denn der Film lebt mit den echten, missgestalteten Menschen.Keine Masken, keine Schminke und auch keine digitale Bildbearbeitung. Alles echt. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Horst Garcon veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Achtung!!Der Film hat es in sich!!
Der im Jahre 1932 enstandene Film "Freaks",von Tod Browning,bis dahin noch "Dracula"-Verfilmer,lässt hier reellen Horror war werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2007 von chris baker

5.0 von 5 Sternen Wie zündet man eine Zigarette ohne Arme an?
Wenn Sie sich schon immer die Frage gestellt haben "Wie zünde ich eine Zigarette ohne Arme an?" dann bekommen sie in diesem Film die Anwort. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2005 von ossipbachmann

5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der endlich auch mal erscheint
Dieser Film hat 70 Jahre in irgendwelchen Archiven geschlummert, ist vor ca. 15 Jahren mal bei RTL in einer "Gruselreihe" gelaufen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. November 2004 von aragonblau

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