Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hammer Goes Trash, 7. November 2004
Bestien lauern vor Caracas, so der marktschreierische Name der deutschen Verleihversion von The Lost Continent, ist mit Sicherheit der trashigste aller Hammer-Abenteuerfilme. Die Handlung ist haarsträubend und hat nur wenig Ähnlichkeit mit der Romanvorlage von Jules Verne, auf die der Film zurückgeht. Das bedeutet aber nicht, dass man es etwa mit einem schlechten Film zu tun hätte. In guter alter B-Movie-Tradition treten abwechselnd Monsteralgen, Monsterkrabben und - man glaubt es kaum - die Nachfahren spanischer Konquistadoren auf, die wie der Frachter Curita, um den es im Film haupstsächlich geht, an eine unbekannte Küste verschlagen wurden. Die Curita - ein alter Seelenverkäufer - hat neben einer illustren Kollektion von Passagieren, die allesamt Dreck am Stecken haben, auch noch eine riesige Ladung Phosphor B an Bord, ein Sprengstoff, der bei Berührung mit Wasser hochgeht. Unter den Passagieren findet man Hilde Knef, die damals Mitte der Sechziger Jahre schon eine alternde Diva war. Die gute Hilde ist aber auf jeden Fall eine der wenigen in diesem Film, die den Namen Schauspieler verdienen. Die Spezialeffekte des Films gehen auch für heutige Verhältnisse noch in Ordnung. Der Kampf der Riesenkrabbe mit dem Riesenskorpion ist absolut sehenswert. Am schönsten ist das Grande Finale, in dem die spanische Galeone der Konquistadoren platt gemacht wird und das mit einem selbstgebauten Werfer, der Fässer mit Phosphor B verschiesst. Ein Film so richtig zum Ablachen - Trash vom Feinsten. Der Film wurde mit großer Sorgfalt restauriert, wie alle Filme aus der Hammer Collection von E-M-S. Ton- und Bildqualität sind daher einwandfrei. Kurzweilig und kultig wie alle Hammer Filme aus dieser sorgfältig aufgelegten EMS-Kollektion, 5 Sterne wert, wenn man die Schwächen der Handlung nicht sonderlich ernst nimmt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die dunkelste Stunde der Hammer Studios, 22. Januar 2008
Man fragt sich bis heute, was die Hammer Studios 1967 mit so einem Film bezwecken wollten. Ein Science Fiction Monsterfilm aus der Hammer-Küche, das kann nicht gut gehen.
Alles an diesem Film ist bizarr: Die Handlung, die Spezialeffekte, die Besetzung, der Regisseur. Allein schon, das man Hildegard Knef in einem Hammer Film findet, macht stutzig. Es war wohl der Versuch, ein wirklich großes Kinopublikum zu erreichen, und im amerikanischen Markt erfolg zu haben. Nicht umsonst heißt der Regisseur Michael Carreras, der spätere Hammer Boß hatte allerhand kommerzielle Ideen und war als Produzent auch gar nicht so schlecht, doch als Regisseur war er nicht gerade das gelbe vom Ei (andere Werke von ihm sind der langweilige "Die Rache des Pharao" und "Das Grab der blutigen Mumie").
Dieser Film war für Hammer's Verhältnisse eine Großproduktion, und doch kam dabei nur Trash heraus, der absolut nichts von einem Hammer Film hat. Schaffte es das Studio sonst immer, sich vom Trash fernzuhalten, so versackt dieser Film völlig darin. Möglicherweise ist dies der schlechteste aller Hammer Filme, gibt es einen Teil der Hammer Edition, von dem Ihr euch ruhigen Gewissens fernhalten könnt, dann ist es dieser. Trashfans hingegen werden gut bedient.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nur zugreifen,es lohnt sich!, 6. März 2005
Es wäre sicher zu einfach den Film als oberflächliches Abenteuerspektakel abzutun! Die Liebe zum Detail bei Hammers Ausstatungen ist einmal mehr zu bewundern und Michael Carreras Regie ist bestimmt sehr sorgfältig. Die überzeugenden schauschpielerischen Leistungen,besonders von Eric Porter und Hildegard Knef,lassen verschmerzen daß die Monster an dem Low Budget kranken. Kurz gesagt: Das Ganze ist doch sehr unterhaltsam!!
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