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Produktinformation

  • Audio CD (31. Dezember 1969)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI (EMI)
  • Kopiergeschützt (Was bedeutet das?)
  • ASIN: B0002PQ2XM
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
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    Nr. 88 in  Musik > Jazz & Blues > Blues-Stile > Electric Blues

 
1. Here We Go Again - w/Norah Jones
2. Sweet Potato Pie - w/James Taylor
3. You Don't Know Me - w/Diana Krall
4. Sorry Seems To Be The Hardest Word - w/Elton John
5. Fever - w/Natalie Cole
6. Do I Ever Cross Your Mind - w/Bonnie Raitt
7. It Was A Very Good Year - w/Willie Nelson
8. Hey Girl - w/Michael McDonald
9. Sinner's Prayer - w/B.B. King
10. Heaven Help Us All - w/Gladys Knight
11. Somewhere Over The Rainbow - w/Johnny Mathis
12. Crazy Love - w/Van Morrison

Produktbeschreibungen

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Genius Loves Company ist der bewegende Schlussakkord einer Legende. Ein würdevolles Vermächtnis und ein letzter gesetzter Meilenstein in der 50-jährigen Karriere von Ray Charles. Für sein fulminantes Finale hat sich der im Juni 2004 verstorbene Sänger, Komponist und Pianist noch einmal renommierte Wegbegleiter und alte Freunde ins Studio geholt, um mit ihnen seine persönlichen Lieblingssongs einzusingen. Das Ergebnis ist ein Dutzend gelungener, oft überraschender und häufig sogar grandioser Duette.

Eine schillernd-bunte Mischung teilt sich da mit dem seit Kindheit an erblindeten Musiker das Mikrofon: Den Auftakt macht Norah Jones mit dem trotzigen "Here We Go Again", gefolgt von James Taylor, mit dem er sich "Sweet Potatoe Pie", eine der schönsten Taylor-Songs, vornimmt. Weiter geht's mit der wie immer sexy-spröden Diana Krall ("You Don’t Know Me"), Elton John (schön kitschig: "Sorry Seems To Be The Hardest Word") und Nathalie Cole, mit der es Ray Chales gelingt, dem gut abgehangenen Evergreen "Fever" völlig neue Nuancen abzugewinnen.

Etwas holprig klingt dagegen das Paarlaufen mit Country-Oldie Willie Nelson ("It Was A Very Good Year") und auch die Version von "Over The Rainbow" mit Johnny Mathis ist, na ja, gewöhnungsbedürftig. Dafür aber wird in den Songs mit Bonnie Raitt ("Do I Ever Cross Your Mind"), Gladys Knight ("Heaven Help Us All") und seinen vertrauten Kumpels Van Morrison ("Crazy Love") und B.B. King ("Sinner's Prayer") ab den ersten Takten klar, dass die Chemie bis zuletzt zu hundert Prozent stimmte. Mit diesen großartigen Künstlern raffte sich der zum Zeitpunkt der Sessions von seiner Krankheit bereits arg geschwächte Sänger noch einmal zu famosen Energieleistungen auf. Natürlich strahlt seine Stimme nicht mehr die Urgewalt früherer Tage aus. Dafür aber sind diese Duette von einer geradezu bewegenden Intimität. Das Glanzlicht der CD setzt indes der Zweier mit dem ehemaligen Doobie-Brothers-Sänger Michael McDonald -- "Hey Girl". Ein magischer Moment einer gewagten Konstellation: Hier der samtige, butterweiche Bariton von Michael McDonald, dort die rauhe, wind- und wettergegeberte Soul- und Bluesstimme von Ray Charles. In der unterkühlt-lasziven Carole-King-Komposition bilden sie ein unschlagbares Doppel. Das einzig traurige dabei ist, dass es dieses Zusammentreffen nie mehr geben wird. -- Gunther Matejka



stern

Der Meister bat zum Duett - und jeder kam: Auf der CD "The Genius Loves Company" (EMI) singt der kürzlich verstorbene Soul-Großvater Ray Charles unter anderem mit Norah Jones, Diana Krall, Elton John und Van Morrison. Man fühlt sich beim Hören wie in einer verrauchten Bar: Es ist spät, man hat zu viel getrunken und müsste längst zu Hause sein, aber wenn das Genie singt, heißt es sitzen bleiben und andächtig lauschen.

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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen einfach nur überwältigend, 6. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Als ich die Anzeige für diese CD sah, dachte ich mir schon, dass mir gar keine Wahl bleiben würde.
Ich bin ein Kind der Siebziger und liebte bereits als Teenie die Songs von Elton John, James Taylor und Michael Mc Donald, aber auch den Motown Sound (hier von Gladys Knight in Erinnerung gerufen) sowie die großartig spröden Stimmen von Van Morrison oder Bonnie Raitt. Wenn nun solche durchweg gestandenen Künstler mit der unumstrittenden Legende Ray Charles zusammenkommen und auch noch meine neuen Lieblinge Diana Krall und Norah Jones dabei sind, hey, wie könnte ich an so einem JUWEL vorbeigehen?
Ich bin nicht enttäuscht worden. Die Arrangements sind - bis auf das ätzend kitschige "Somewhere over the rainbow" mit Johnny Mathis - einfach nur fantastisch und perfekt auf die jeweiligen Duettpartner zugeschnitten. Deren Respekt und die Freude, bei diesem Projekt mitzuwirken, schimmert in jeder Nummer deutlich durch, allen Stücken gemeinsam ist eine unglaubliche Intensität und Wärme.
Wunderbar besonders das klare, fröhliche "Sweet Potato Pie" mit James Taylor, das freche, gleichwohl zärtlich-warme "You don't know me" mit der wunderbaren Diana Krall und die seltsam berührende, aufwühlende alte Sinatra-Nummer "It was a very good year" mit dem knorrigen Willie Nelson. Dass Ray Charles Stimme manchmal brüchig wird und seinen Zustand und die zunehmende Erschöpfung ahnen lässt, ändert nichts an der emotionalen Kraft und der musikalischen Brillianz, die mich immer noch überrascht und überwältigt hat. Und leider (peinlich, peinlich) muss ich gestehen, dass mir, sonst einem eher taffen Typ Frau, bei "Sorry seems to be the hardest word" schier die Tränen kamen, man denkt, diesen Song in- und auswendig zu können, aber oh Mann: so glaubhaft wie Ray hat die ersten Zeilen Text über einen von Liebeskummer gebrochenen Kerl noch niemand gesungen, nicht einmal Elton John selbst! Mein Fazit: Wow! Kaufen! Hören!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Abschied in Würde, 24. August 2005
Das "Soul-Genius" (so einst Frank Sinatra über ihn) hat seine endgültig letzte CD veröffentlicht.

Es wurde ein Duet-Album, dessen Line-Up sich wie ein Who's-Who der Musikgeschichte liest.
Norah Jones, Diana Krall, Elton John, B.B. King, Gladys Knight, Van Morrison und viele andere standen Schlange um mit Ray Charles Robinson zu singen.

Dieses musikalische Meisterwerk schlägt ausschliesslich ruhigere Töne an und tut sehr gut daran, denn trotz Allem kann man nicht die Spur von Eintönigkeit erkennen, denn die Songs schlagen sowohl Moll als auch Dur an.

So mancher mag sich denken "Das sind ja alles nur gecoverte Songs". Und er hat recht. Aber das macht die Songs (in diesem speziellen Fall) nicht zwangsweise schlechter. "Here we go again" und Van Morrison's "Crazy Love" hörten sich noch nie so gut an wie auf diesem Album!

Dieses Album ist ein Muss im CD-Regal.

Danke Ray Charles!

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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der Meister rief, und alle kamen, 10. Januar 2005
Von weiser111 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)   
Der Meister rief, und alle kamen -- und wie diese CD beweist, brachten sie eine geballte Ladung Blues und Soul mit.
Auf seiner leider, leider allerletzten CD zeigt Ray Charles noch einmal, was für ein Ausnahme-Sänger er immer war. Freilich klingt seine Stimme gelegentlich ein wenig brüchig; der Jüngste ist er hörbar nicht mehr, und zum Glück wurde hier nichts geschönt. Aber sie bleibt rauh und intensiv wie eh und je, diese Stimme, geht nur noch mehr unter die Haut.
Die Duettpartner tun ein Übriges; die mei­sten Ar­rangements sind auf die verschiedenen Duette perfekt abgestimmt. Und dass die Duette verschieden sind, lassen bereits die Namen der Beteiligten erkennen: Norah Jones, James Taylor, Diana Krall, Elton John, Natalie Cole, Bonnie Riatt, Willie Nelson, Michael McDonald, B.B. King, Gladys Knight, Johnny Mathis, Van Morrison.
Da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen bei zwölf Cover-Versionen bewährter Heuler, zumal sich nur ein-, zwei Mal ein klein wenig zu viel Routine eingestellt hat.

Jedenfalls kann sich auch dieses letzte Duett-Album von Ray Charles hören lassen: Der Blues "Sweet Potato Pie" mit James Taylor klingt so klar, dass es fast schon optimistisch wirkt; in (nur drei Beispiele) "Here We Go Again", "Sinner's Prayer" und "Crazy Love" kommen Norah Jones', B.B. Kings bzw. Van Morrisons ohnehin unver­wechselbare Stimmen noch authentischer zur Geltung; "Fever" groovt in der Fassung von Ray Charles und Natalie Cole wie selten zuvor; und wenn schließlich Gladys Knight und der Großmeister in "Hea­ven Help Us All" den Motown wieder auf­leben lassen, ist man wunschlos glücklich und will nur noch die "Repeat"-Taste drü­cken.
Die CD wäre per­fekt -- wäre da nicht diese vermaldeite alte Ray-Charles-Seuche, die ausgerechnet dieser Könner nie nötig hatte, und die ihm jahrzehntelang gewisse Produzenten immer wieder reingewürgt haben. Ich meine diese geschmäcklerisch-süßlichen Streicher-Arrangements. Bei einem Schmachtklassiker wie "Over the Rainbow" (Duett mit Johnny Mathis) lässt sich das noch vertreten, aber bei "It was a Very Good Year" (R.Ch. & Willie Nel­son) und "Hey Girl" (R.Ch. & Michael McDonald) nicht. Geigenschmalz passte und passt niemals zu Ray Charles' sanftem Reibeisen-Soul. Das än­dert aber nichts an meiner Empfeh­lung:
Verbarrikadieren und Anhören! Anhören und nochmal Anhören. Da capo ad infinitum.
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4.0 von 5 Sternen Da capo ad infinitum!
Der Meister rief, und alle kamen -- und wie diese CD beweist, brachten sie eine geballte Ladung Blues und Soul mit. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von weiser111 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Voices of the universe
Der Legende Ray zum Abschied kamen sie alle und zelebrierten den letzten Paarlauf der Musik mit dem Alt-Klassiker. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2005 von kpoac

5.0 von 5 Sternen genial
Hier ist das Wort "genial" wirklich angebracht, denn diese CD ist erstklassig, sowohl von der Musik, als auch von den Künstlern, die mit Ray Charles wirklich ihr Bestes geben, und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2005 von Dr. Rene Zimmermann

1.0 von 5 Sternen Synthetisch
Sehr seltsame CD.. von der Musik "genial", was bei diesen Namen aber auch kein Wunder ist.

Problem ist allerdings der Klang: Ich habe das Gefühl, dass man irgendeine Form der... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 13. März 2005 von webera43

5.0 von 5 Sternen Bye bye Genius
Das letzte Album von Ray Charles vereint das Genie mit einer handverlesenen Auswahl von Duettpartnern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2005 von M. G. Herold

1.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Ich muss ehrlich sagen, dass ich von diesem Werk aus folgenden Gründen sehr enttäuscht bin:

1) Der Klang der CD ist sehr unnatürlich und wirkt gerade bei dieser Sorte Musik... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 20. Februar 2005 von M. Klier

5.0 von 5 Sternen Grosse Künstler - grossartiges Album
Beim Hören dieses Albums wurde mir est richtig bewusst, wie groß die Lücke ist, die Ray Charles' Tod gerissen hat. Lesen Sie weiter...
Am 27. September 2004 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen farewell, brother ray
ray charles ist tot, und "genius loves company" ist der ideale schlusspunkt unter seinem grandiosen lebenswerk, fast möchte man meinen, die emi hätte aus merketinggründen einen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. September 2004 von ilprincipe

4.0 von 5 Sternen Ray Charles for the last time
Wohl die letzte CD dieses großartigen Künstlers, der schon zu Zeiten von Elvis und Conny Francis begeisterte. Nun also eine CD mit Duos, wie wir schon so viele kennen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2004 von Joerg Dittmann

1.0 von 5 Sternen entbehrlich...
wenn man ray charles' alten sachen kennt, kann man nur zum schluß kommen, daß dieses album kein ergreifend kraftvolles und würdiges alterswerk wie johnny cash's american... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2004 von Minus Maius

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