Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Blue Moon, für mich "DAS" Spiel überhaupt, 16. August 2004
Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Ein leichtes Spielprinzip an dem man im Laufe der Zeit wächst und eine unglaubliche Spieltiefe, das sind die beiden Faktoren, die Blue Moon zu einem Spiel der Meisterklasse machen! Mit verschiedenen Kartenarten (Charaktere, Verstärkungen, Unterstützungen, Anführeraktionen) wird gekämpft, wobei der Wert des Gegenspielers überboten werden muss. Die anfänglichen Regeln sind schnell erklärt, das erste Spiel geht los und spätere Regelfragen können auch noch bequem dann geklärt werden. Jeder Spieler übernimmt die Herrschaft über ein anderes Volk. Zwei davon sind im Grundspiel enthalten, weitere können noch gekauft werden, sind aber nicht unbedingt nötig. Das eine der ersten beiden Völker sind die Hoax. Die von Franz Vohwinkel detailgetreu gezeichneten Denker garantieren mit vielen Unterstützungen und einigen spieltechnisch interessanten Sonderfunktionen den leichten Einstieg ins Spiel, aber auch später wird man immer wieder gern auf dieses Volk zurückgreifen. Die Vulca, die sich die Kraft des Feuers zu Nutze machen, haben viele starke Charaktere und Verstärkungen, aber auch im Element der Erde haben sie einiges auszurichten. Die von John Matson gezeichneten Karten geben die Wut und die Stärke dieses Volkes in einem besonderen Maße wieder. Ein weiterer großer Vorteil: Ein Spiel dauert maximal 30 Minuten, läßt sich also gut zwischendurch spielen, man möchte aber möglichst bald eine Revange, sodass auch schon mal wesentlich mehr Spiele gemacht werden. All diese Faktoren machen Blue Moon zu einem hervorragenden Spiel mit hohem Suchtpotenzial, mit dem man sich die ein oder andere Nacht locker um die Ohren hauen kann.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Top-Spiel von einem Top-Autor, 4. August 2004
Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Wer sich von der etwas dickeren (für ein Kosmos-2-Spieler-Spiel) Beschreibung mit knapp 20 Seiten nicht absschrecken lässt, erhält ein hervorragend durchdachtes Zwei-Spieler-Spiel, das mit den verschiedenen, separat erscheinenden Völkersets unglaublichen Spielspass bietet. Die sehr gut gestalteten Karten lassen eine echte Spielathmosphäre entstehen, wenn sich im Grundspiel die feuerliebenden Vulca mit den Technologen Hoax im Kampf um die mystischen Drachen messen. Die Sets sind sehr ausgewogen und bieten viele interessante taktische Zugvarianten. Vom Spielprinzip fühlte ich mich etwas an diverse Trading Card Games erinnert (Magic the Gathering, oder noch eher Yu-Gi-Oh!), wobei Blue Moon den Vorteil hat, dass die Kartenzahl bei 6 Völkern mit je 30 Karten (+ 1 Anführer, er allerdings nicht wirklich ins Spielgeschehen eingeht) sehr übersichtlich bleibt. Ein tolles Spiel, mit dem Dr. Knizia wieder einmal sein Gefühl für gute Spiele unter Beweis stellt.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Geniale Illustrationen, 2. Februar 2006
Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Das Spielprinzip ist sehr simpel und leicht zu erlernen. Um einen strategischen Reiz zu erhalten, gibt es die Sonderkarten und Symbole, die besondere Kräfte verleihen oder Mali für den Gegner einbringen. Ganz entfernt und hier in einer sehr viel simpleren Version erinnert dieses Spiel an "Magic" und ähnliche Trading Card-Games. Tatsächlich beinhaltet dieses Spiel auch zwei Völker, allerdings sind Zusatzsets für das Spiel erhältlich, die sechs weitere Völker vorstellen, und ebenso an "Magic" erinnert auch die Option, eigene Kartensets zusammenzustellen statt mit den vorgegebenen Völkern zu spielen. Schon im Grundspiel finden sich einzelne Charaktere anderer Völker, wobei besonders die Karte des Volkes "Flit" auf Seiten der Hoax sehr mächtig ist, wenn nur mit dem Grundspiel gespielt wird. Diese Karte besagt, dass der Gegner außer einem Flit keinen Charakter spielen darf, und da eine solche Karte bei den Vulca nicht existiert, gewinnt der Hoax-Spieler durch Ausspielen dieser Karte automatisch einen Kampf.Dies ist allerdings auch schon der einzige Kritikpunkt an der Zusammenstellung der Grundspiel-Karten, denn ansonsten bieten die Karten ein ausgewogenes Bild und schon nach wenigen Partien freut man sich darauf, weitere Sets zu erwerben und eigene Sets nach den eigens in der Spielregel dafür angegebenen Regeln zusammenzustellen. Dies macht einen hohen Reiz bei diesem Spiel aus, zumal zwar die Kombinationsmöglichkeiten lange Zeit unerschöpft bleiben, die einzelnen Partien jedoch selten die auf der Packung angegebenen dreißig Minuten erreichen, sondern viel eher bei fünfzehn bis zwanzig Minuten anzusiedeln sind. Das Spielbrett ist, wie bereits erwähnt, eher vernachlässigbar, nicht jedoch die Illustrationen der Spielkarten. John Matson zeichnete die Vulca, Franz Vohwinkel die Hoax, und beide Sets weisen Abbildungen ungewöhnlich hoher Qualität auf, so dass allein das Betrachten der Karten eine Wonne für sich ist. Abgesehen von den nötigen Spielwerten und ergänzenden Monden, mit deren Hilfe Kartenwerte für das Zusammenstellen eigener Sets festgelegt werden, befindet sich auf jeder Karte auch ein Zitat des jeweiligen Volkes. Auch, wenn diese im Spiel selbst nicht gebraucht werden, sind sie nicht nur interessant zu lesen, sondern bieten auch einen Einblick in die Geschichte von Blue Moon und die spezielle Kultur des jeweiligen Volkes. Insgesamt ein empfehlenswertes Spiel für Zwei, das sich besonders für kurze Partien eignet, dabei jedoch auch eine hervorragende Alternative zu diversen Trading Card-Games darstellt. Für sich allein verliert das Spiel allerdings relativ schnell an Reiz, weshalb eine Anschaffung weiterer Völkersets zum längerfristigen Vergnügen beinahe unvermeidbar ist.
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