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Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus
 
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Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus [Doppel-CD]

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Produktinformation

  • Audio CD (20. September 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Mute (EMI)
  • ASIN: B0002K73EO
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 73.869 in Musik (Die Bestseller Musik)

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Disk 1:

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Titel Länge Preis
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Anhören  2. Cannibal's Hymn 4:54EUR 0,97
Anhören  3. Hiding All Away 6:31EUR 0,97
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Anhören  5. There She Goes, My Beautiful World 5:17EUR 0,97
Anhören  6. Nature Boy 4:54EUR 0,97
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Disk 2:

Hörproben
Titel Länge Preis
Anhören  1. The Lyre Of Orpheus 5:36EUR 0,97
Anhören  2. Breathless 3:13EUR 0,97
Anhören  3. Babe, You Turn Me On 4:21EUR 0,97
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Anhören  5. Supernaturally 4:37EUR 0,97
Anhören  6. Spell 4:25EUR 0,97
Anhören  7. Carry Me 3:37EUR 0,97
Anhören  8. O Children 6:49EUR 0,97


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

Nick Caves Wandel vom manischen, drogenfressenden Bühnentier zum disziplinierten Arbeitstier erfährt hat mit Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus einen neuen Höhepunkt. Es ist das erste Werk nach dem Ausscheiden von Blixa Bargeld (Einstürzende Neubauten) bei Caves Band The Bad Seeds. "Die alles entscheidende Frage war, ob wir aus seinem Abgang etwas Positives herausziehen konnten, oder ob wir die nächsten zehn Jahre als trauernde Witwen durchs Leben gehen würden", so der australische Sänger und Songschreiber. Eine Lücke hat Bargeld nicht hinterlassen sondern Freiräume. Während der Vorgänger Nocturama nach einer Woche aufgenommen war, entstanden die Songs von Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus in mehreren Schritten. Zuerst ging Cave zum Songwriting mit einem kleinen Bad-Seeds-Team in das winzige Misere-Studio in Paris, dann wurde das Material mit kompletter Mannschaft in den geschichtsträchtigen Ferber-Studios (Serge Gainsbourg, Johnny Halliday) mit einem analogen Vintage-Equipment sowie einem Gospel-Chor eingespielt. Die Menge des Materials führte zu zwei Alben, die sich bis auf den Gospel-Gesang in ihrer Stimmung stark unterscheiden. Abattoir (Schlachthof Blues) ist das kraftvollere und lebhaftere mit interessanten Elementen. So steht der Song "Nature Boy" eindeutig in der Tradition eines Steve Harley & Cockney Rebel, da bieten Stücke wie "Get Ready For Love" oder "Hiding All Away" mal brodelnden, mal schroffen Swamp-Rock, wie ihn Aussie-Bands wie Beasts Of Bourbon oder die Scientists zelebrierten. The Lyre Of Orpheus zeigt die andere Seite des Nick Cave. Hier sind die Klagelieder und kleinen Epen zusammen gefasst, hier poltert das Schlagzeug nicht, hier wird der Besen rausgeholt. Die Entscheidung, das unterschiedliche Material aufzuteilen war schlau, denn ansonsten wären die atmosphärischen Schwankungen störend gewesen. So gibt es Stoff für den Tag und die Nacht, je nach persönlichem Befinden. --Sven Niechziol


Kulturnews

Auf dem ersten Album geht es vor allem um Gott, auf dem zweiten zuvörderst um die Frau. Manisch religiös oder panisch verliebt: Cave verdankt diesen beiden Triebkräften seiner Kreativität alles - und lässt nun alles kulminieren in einem wuchtigen Doppelalbum. Musikalisch illustriert Cave das auf der ersten CD mit Stolperdrums und mit Sequenzern, die bedrohlich murmeln wie teufelsbesessene Maultrommeln; mit elektronischem Gebrumm, das die Grobheiten des Kohlenkeller-Rocks noch verstärkt. Eine Klangästhetik, die seinen frühen Berliner Jahren nahe kommt; dabei wurden die Bad Seeds doch just um den Berliner Blixa Bargeld dezimiert. "Abattoir Blues" schwappt böse über uns herein, und manchmal pumpt Cave so viel Chor in den Sound, dass er fast unfreiwillig komisch wirkt in seinem verzweifelten Barmen ("Hiding all away"). Und dann, wie aus dem Nichts, ein unfassbar beschwingter, fast countryrockiger Song wie "Nature Boy", inklusive anzüglicher Erotik: "You played the patriot, you raised the flag/And I stood at full salute" É Textlich bietet dieser Song im bitter ernsten religiösen Schwulst eine Erholungschance. "Orpheus", die zweite CD, huldigt dann der Liebe, tut das weich und versponnen; manch schiefgelegter Flötenchor bringt psychedelisches Flair ins instrumentale Gespinst, und kitschgrenzwertige Frauenchöre sorgen für Gospeltouch ("O Children"). Erstaunlich, wo Cave so viel Inspiration, Energie, Leidenschaft hernimmt. Doch er ist ja mit den beiden größten Mächten im Bunde: Gott und der Liebe - auch wenn nur bei einer von beiden sicher ist, dass es sie gibt. Wenn überhaupt. (mw)

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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Ausrufezeichen, 19. September 2004
Von SamLD55 (Trier/Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Nach dem eher durchwachsenem "Nocturama" sind NC&TBS hier wieder absolut auf der Höhe. Auf diesem Doppelalbum spiegelt sich die unglaubliche Schaffenskraft von Nick Cave wider. All seine stilistischen Elemente aus den letzten 25 Jahren werden hier in einem Meisterwerk (O-Ton Nick Cave & Mick Harvey) zementiert. Es ist alles "Cave"isch mit einer Ausnahme, und dies zeigt seine Innovationsfähigkeit: der wunderbare Chorgesang in den Songs stellt eine unaufdringliche und gerade deshalb ungemein große Bereicherung des Doppelalbums dar.
Zunächst AB mit seinen treibenden Rocksongs, die z.T. gospelhaft wirken ("Get ready for love"), schon fast funkige Elemente besitzen ("Cannibal's hymn") oder gar jazzig angehaucht sind ("There she goes my beautiful world" - wie Louis Tillett Ende der 80er). Dazu natürlich dreckiger Großstadt-Blues ("Hiding all away"- erinnert an Frühzeiten, letztmalig gehört in "O'Malley's bar" auf "Murder ballads") und Blues in seiner tief-düsteren Version ("Abattoir blues"). In dieser rauen Welt ist auch ein Popsong ("Nature boy") sehr gut zu ertragen. Dazu eine folkige Hommage an Johnny Cash ("Let the bells ring") ein nahezu parodistischer Song auf Blixa Bargeld ("Fabel of the brown ape" - man beachte das Gitarrenspiel & die EN-typischen Auf und Ab's). Schließlich eine erhabener Modern-Gospel-Song ("Messiah ward") als Krönung.

Dann LOO: Ein Album, was wesentlich leichter daherkommt. Zwar ein düster-bluesiges Intro ("The lyre of Orpheus"), aber dann wird es schon folkig mit Flöten-Kakophonien ("Breathless"). Eine schöne, sprech-gesang-lastige Liebeshymne ("Babe, you turn me on")wechselt sich ab mit psychodelisch angehauchten ("Spell") und flehend-gospelhaften ("Carry me") Liedern. Dazu ein schneller jazziger Blues-Rock ("Supernaturally" - hier höre ich seine Bewunderung für Nina Simone/"Sinnerman") und ein unglaublich schön-melancholischer Song ("O'Children"). Und dann "Easy money": ein melancholischer Song, voller Sehnsucht, aber auch irgendwie völlig desillusionorisch. Ich gehe in die Knie und weine vor der Erhabenheit und Schönheit dieses Liedes. Die Genialität liegt häufig in der Einfachheit.

Nick Cave muß man einfach in Auge behalten (als nächstes ein reines Gospel-Album - wäre nicht so schlecht). Er hebt sich einfach wohltuend vom Einheitsbrei ab. Mit AB/LOO hat ein Ausrufezeichen gesetzt, was nicht nur seine Fans begeistern sollte.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tolles Album!!!!, 21. September 2004
Mit Abbatoir Blues & The Lyre of Orpheus ist Nick Cave wiedereinmal ein ausgezeichnetes Album gelungen.

Der Sound ist wie gewohnt einzigartig, und alle Cave Fans werden gleich beim ersten Reinhören darüber erfreut sein, dass sich Nick und seine Bad Seeds stets weiterentwickeln und niemals ein Album auf den Markt bringen, das einer vorhergehenden Scheibe stark ähnelt. Schon allein deswegen lohnt sich der Kauf von Abattoir Blues & The Lyre of Orpheus.

Die Stücke sind über weite Teile weniger melancholisch als die der letzten Platten, aber nicht minder schön anzuhören. Manche vermitteln sogar richtig gute Laune. Vor allem die Idee mit einem Gospel-Chor zu arbeiten, hat sich gelohnt.
Die Cd ist aber auch mit einigen schönen Balladen ausgestattet, die nur so vor Poesie und Gefühlskraft strotzen.

So mancher bekritelte, dass sich Nick Cave immer mehr zum Mainstreamkünstler entwickeln würde. Dem kann ich persönlich sehr wenig abgewinnen. Für mich ist Nick Cave noch immer ein heller Fixstern der Kreativität auf einem Pophimmel, der immer mehr von musikalischem Schrott verdunkelt wird. Diese Stellung untermauert er mit seinem neuen Album einmal mehr.

Für Fans ist diese Cd sowieso ein Pflichtkauf.
Alle anderen werden bestimmt nicht enttäuscht zurückgelassen von Nick Cave's vielschichtiger Musik, die ausgestattet mit poetischen Texten und einer gehörigen Portion Kreativität, wahrlich keine Wünsche offen lässt.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Geniestreich, 11. Oktober 2004
Von Tobias Zeitler "dwight_cox" (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Schon beim Auspacken der CDs kriegt man leuchtende Augen:ein wunderschöner,edler Pappschuber,der beide, jeweils einzeln verpackte, Scheiben und ein 24(!)-seitiges Booklet inklusive aller Songtexte enthält. Nick Caves Texte sind lyrisch, teils verschlüsselt und gehen oftmals tief zu Herzen. Das erste Album, "Abattoir Blues" klingt heiterer, rockiger, optimistisch. "The Lyre of Orpheus" hingegen ist balladesker, finsterer und rührend. Über die 17 Songperlen selbst kann man schwer etwas sagen. Jede klingt einzigartig und hat ihre eigenen, speziellen Reize. Meine Favoriten sind das umwerfende, für Nick Caves Verhältnisse unheimlich fröhliche "Nature Boy", die herrliche Schauermär "The Lyre of Orpheus", das eindringliche und verstörende "Babe, you turn me on", das tieftraurige "Easy Money" und das geniale Schlußkapitel "Children". Für mich das zweifellos beste (Doppel-)Album des Jahres. Jeder, der was auf seine Plattensammlung hält, sollte sich dieses Meisterwerk nicht entgehen lassen.
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5.0 von 5 Sternen nicht überirdisch aber absolut klasse
zugegeben, es gibt bessere alben von nick cave and the bad seeds (murder ballads,let love in und das gigantische no more shall we part). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2005 von Lothar Rodekurth

2.0 von 5 Sternen ouha...Nick verabschiedet sich...
Ok..ich weiß, ich steh' hier recht einsam mit meiner Meinung...aber, dass bin ich gewöhnt! Früher stand ich da... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2005 von fluchtblase

4.0 von 5 Sternen Eine Rebellentruppe hat sich - freiwillig - angepasst...
Ich war nicht wirklich überrascht, denn eine derartige Entwicklung hatte ja bereits der charismatisch eher einschläfernde Vorläufer "Nocturama" vorhergesagt - demnach war es also... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2005 von schannerin

5.0 von 5 Sternen (Doppel-)Album des Jahres!
Es gibt wenig hinzuzufügen, was hier nicht schon irgendwo geschrieben worden wäre - nur soviel:
Diese beiden CDs sind bei mir seit ihrem Erscheinungstermin im September auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2005 von komofo

4.0 von 5 Sternen Positiv überrascht! Geld wert!
Nach den für mein Begriffe doch eher "langweiligen" Alben, "no more...." und vor allem "nocturama" doch wieder ein Lichtblick. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2004 von kalt-draussen

5.0 von 5 Sternen Nick Cave - Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus
Das Doppel Album Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus von Nick Cave bestätigt wieder mal seine außergewäönliche Fähigkeit Musik dauerhaft und von herausragender Qualität zu... Lesen Sie weiter...
Am 26. November 2004 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Der Weg quer durch alle Stile
Das wichtigste zuerst. Blixa Bargeld ist nicht mehr bei Cave/den Bad Seeds. Macht sich aber nicht weiter bemerkbar, denn auf der Doppel-CD geht Nick Cave den Weg quer durch alle... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2004 von Martin Oehri, unterhaltung-the...

5.0 von 5 Sternen Grosse Musik
Er ist doch der Grösste. Das neue Album hat eine Intensität, die mir auf den letzten Alben gefehlt hat. Lesen Sie weiter...
Am 28. September 2004 veröffentlicht

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Als Fan des alten Nick Cave vor Murder Ballads war ich nach den letzten drei eher einfach gestrickten Alben nicht gerade in freudiger Erwartung auf die neuste Scheibe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2004 von LordByron

4.0 von 5 Sternen Schöne CD, aber leider kein Original
Was ich bisher u.a. an Caves Musik so geliebt habe war seine Originalität und Unersetzbarkeit... Die Musik, und auch die Texte, die seinem Kopf entsprangen, hatten eine ganz... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2004 von schannerin

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