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4.0 von 5 Sternen
Soundtrackmusik!, 12. Juli 2004
Ryan Adams, Jahrgang 1974 und demzufolge nicht mit dem Kanadier Bryan Adams, Jahrgang 1959 zu verwechseln, ist gescheiterter Maler und Schreiber dramatischer Stücke, vor allem aber eins: Rock-Musiker. Und ein ziemlich fleissiger Rock-Musiker obendrein. Seit 2001 mindestens ein Album pro Jahr und letztes Jahr dann gleich drei auf einmal: Rock n Roll und Love is hell, Part 1 + 2. Die zweigeteilte Love is Hell gibt es seit diesem Fruehsommer auch so, wie Adams sich das eigentlich urspruenglich vorstellte, naemlich auf nur EINEM Tontraeger, mit dem sinnigen Untertitel: "the complete album as Ryan originally conceived it". Auf dem ersten Teil von Love is hell war der Titel Wonderwall zuerst zu hoeren. Und genau, Wonderwall, da rockt einem doch noch was in den Ohren - nein, nicht das deutsche zu einem Duo reduzierte Maedchentrio. Nein, Wonderwall, geschrieben von Mr. Noel Gallagher von der brit-poppenden Band Oasis. Und genau diesen Titel hat sich Ryan Adams fuer Love is hell vorgeknoepft und neu interpretiert. Ich gebe gerne zu, dass es fuer meine Ohren etwas problematisch ist, sich einen meiner originaeren Lieblingstitel in einer dermasssen umgebauten, neuen Version anzuhoeren. Und ich bleibe auch nach mehrmaligem hinhoeren weiterhin dem Original treu. Was ich aber Herrn Adams durchaus zugute halte: er hat eine sehr eigenstaendige Interpretation aus dem Stueck gemacht, sehr melancholisch, sehr auf der emotionalen Schiene. PS: Diese Version gehoert fuer mich zwingend in einen Soundtrack z.B. fuer ein Roadmovie der besonderen Gueteklasse.
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