Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Frischer Wind in Hogwarts, 19. November 2005
Alfonso Cuaron hat frischen Wind in die Geschichte gebracht. Zwar gibt es durch ein paar örtlichen Änderungen (Hagrids Hütte steht nun an einem anderen Platz) einen Bruch zu den ersten beiden Filmen, doch die Verbesserungen gleichen dies aus. Durch bessere visuelle Effekte und eine größere Beachtung der Gefühle der Jungendlichen machen diesen Film deutlich lebendiger. Die Starre der ersten beiden Filme ist weg, die Schauspieler werden besser, je älter sie werden. Allerdings wurde Meinung nach zu viel aus der Buchhandlung herausgestrichen. Hätte man den Film so lange wie die ersten beiden gemacht, wäre der Film sicherlich besser.Die DVD ist gewohnt gut. Die Bonusmaterialien sind gut zusammen gestellt worden und bringen auch ein paar Hintergrundinfos (wenn es auch kein klassisches Making-of gibt). Insgesamt verdient der Film 4 Sterne.
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Für mich der beste Film, aber.., 24. August 2004
Ich habe den Film zweimal im Kino gesehen und mir persönlich gefällt er von den drei Harry Potter-Filmen am besten. Das neue "Design" des Films - die Landschaft um das Schloß, das etwas düstere - spricht mich mehr an als die etwas buntere, märchenhaftere Umsetzung von Chris Columbus. Allerdings führt dies auch dazu, dass der Film im Gegensatz zu den ersten beiden erst ab 12 Jahren freigegeben ist, was für viele Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren natürlich nicht sehr schön ist. Zwar gab es die Möglichkeit (zumindest in "meinem" Kino), dass Kinder ab 6 Jahren sich den Film in Begleitung der Eltern ansehen, doch würde ich es nicht empfehlen, da besonders die Dementoren und der sich verwandelnde Lupin wohl doch etwas zu angsteinflößend sein könnten. Was ich am Film zu bemängeln habe (deswegen nur vier Sterne) ist vor allem der Regiewechsel. Mir gefällt Alfonso Cuaróns Stil besser, allerdings hätte man sich von Anfang an für einen Regisseur entscheiden und dabei bleiben sollen. Dann wäre allen Zuschauern die Verwirrung über die doch recht radikale Umgestaltung von Hogwarts und Umgebung erspart geblieben. Und dass der Regissuer für den vierten Teil wieder ein anderer sein soll macht die Sache nicht unbedingt besser. Leider sind auch einige wichtige Elemente des Buches im Film nicht erwähnt worden oder völlig untergegangen (u.a. Krummbeins Rolle bei der Aufdeckung von Krätzes Identität, Rons und Hermines Streit wegen der Katze, die Quidditch-Spiele, Rons Eule Pigwigeon...). Vor allem die Szene in der Heulenden Hütte, in der schließlich alles aufgeklärt wird (naja... werden soll) fällt meiner Meinung nach ziemlich kurz aus und ich könnte mir vorstellen, dass jemand, der das Buch nicht gelesen hat Probleme hat, diese Schlüsselszene komplett zu verstehen. Vor allem der Fidelius-Zauber wird mit keinem Wort erwähnt, obwohl gerade dadurch die Verhältnisse von Harry, Sirius, Lupin, Pettigrew, Snape und Harrys Eltern geklärt werden könnten. Auch wie Sirius Black aus Askaban fliehen konnte und wie er in den Aufenthaltsraum der Gryffindors gelangte bleibt völlig ohne Erklärung. Natürlich ist es unmöglich das Buch vollkommen detailgetreu umzusetzen, allerdings haben einige wichtige Schlüsselszenen zum Verständnis und vor allem auch als wichtige Hinweise für die folgenden Teile gefehlt. Dies ist vor allem für jemanden, der sich nur die Filme ansehen und nicht die Bücher lesen möchte, sehr ärgerlich. Ziemlich enttäuschend fand ich das Ende. Harry fliegt mit seinem Feuerblitz (den er im Buch bereits zu Weihnachten als anonymes Geschenk bekommt) auf die Kamera zu und dann ist einfach Ende. Eine kleine Szene im Hogwarts-Express, in dem Harry noch den Brief von Sirius erhält und Ron seine Eule Pigwigeon hätte den Film viel besser abgeschlossen. Ich fand es auch sehr schade, dass einige Charaktere (u.a. Professer McGonagall und Professor Snape) diesmal so kurz gekommen sind und eigentlich nur als Stichwortgeber dienten. Die schauspielerischen Leistungen des Films waren jedoch grandios. Vor allem Daniel Redcliffe, Emma Watson und Rupert Grint haben ihre Leistungen meiner Meinung nach deutlich gesteigert. Und Gary Oldman gefällt mir ausnehmend gut in der Rolle des Sirius Black! Weitere Pluspunkte sind die Karte es Herumtreibers, die ich sehr gelungen finde, die tolle Animation von Seidenschnabel und die Tatsache, dass Harry, Ron und Hermine nicht immer ihre Schuluniformen tragen, sondern in ihrer freien Zeit auch mal in "Muggel-Sachen" zu sehen sind. Hat man die Bücher gelesen, ist der Film meiner Meinung nach absolut empfehlenswert. Ansonsten sollte man sich besser einen "Harry-Potter-Experten" mitnehmen. Für Kinder unter zwölf, auch in Begleitung der Eltern halte ich den Film nicht für geeignet. Ich hoffe, dass auf der DVD zumindest die (wahrscheinlich ziemlich vielen) entfallenen Szenen enthalten sein werden. Noch lieber wäre mir ein "Director's Cut", der dann aber wohl eine Länge von etwa drei Stunden erreichen könnte. Es würde dem Film aber sicherlich gut tun und vielleicht auch einige enttäuschte Fans mit dem Regisseur versöhnen. Man sollte auf jeden Fall berücksichtigen, dass die deutsche TB-Ausgabe von Harry Potter und der Gefangene von Askaban bereits über 100 Seiten länger ist, als Harry Potter und der Stein der Weisen. Der nächste Band (Harry Potter und der Feuerkelch) hat mehr als doppelt soviele Seiten wie Teil 1 und ich kann nur hoffen, dass daraus zwei Filme werden, denn sonst wird ein Verstehen des Films wohl unmöglich. Vielleicht hätte es bereits diesem Film gut getan, ihn zweizuteilen. Dann muss man sich natürlich eine Kinokarte (und später eine DVD) mehr kaufen und wahrscheinlich eine kleine Ewigkeit auf den zweiten Teil warten, aber vielleicht hätte es die vielen Fans etwas mehr angesprochen, mehr Details aus der Welt von Harry Potter auf der Leinwand zu sehen. Allerdings hätte es wahrscheinlich auch wieder Kritik gehagelt: "Alles Geldmacherei! Zwei Teile braucht doch niemand! Das wäre sicherlich auch in einem gegangen! Alles nur Abzocke!". Das Publikum zufriedenzustellen ist nunmal sehr schwierig. Besonders bei einer so heiß geliebten Romanvorlage.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Anders als seine Vorgänger, aber genial!, 13. Juli 2004
Ich finde man merkt sehr deutlich, dass der Regisseur ein anderer ist. Jedoch schadet das dem Film absolut nicht! Im Gegenteil. Natürlich können nicht alle Dinge aus dem Buch auch im Film gezeigt werden. Wer mit dieser Hoffnung in den Film ging wurde sicherlich enttäuscht. Der Film konzentriert sich auf die wesentlichen Geschehnisse von Band 3. Des Weiteren wurde auch mehr Humor eingebaut, was dem Film absolut nicht schadet. Die Schlüsselszenen wie z.B. die Zauberstunde mit dem Irrwicht oder die Schlussszene in der heulenden Hütte entsprechen sehr genau den Vorgaben aus dem Buch. Auch die Spezialeffekte finde ich besser als in Teil eins und zwei. Nicht nur da sie schöner und echter wirken (die Technik hat sich schließlich weiter entwickelt), sie unterstützen den Film einfach nur auf eine sehr positive Art und Weise und man hat nicht das Gefühl einen mit Effekten überladenen Hollywoodstreifen zu sehen. Die "alten" Charakteren (Harry, Ron, Hermine...) haben sich Schauspielerisch sehr schön weiterentwickelt und wirken einmal mehr sehr schön miteinander. Und auch die Wahl von Gary Oldman als Sirius Black trägt nur positiv in den Film mit ein.Fazit: Harry Potter 3 unterscheidet sich sehr von seinen Vorgängern. Jedoch bedeutet dies keinesfalls, dass es sich nicht einmal mehr um einen sehr guten Harry Potter Film handelt. Auch dieser Teil ist ein Muss für jeden Harry Potter Fan.
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