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Akte X - Season 9 Collection (7 DVDs)
 
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Akte X - Season 9 Collection (7 DVDs)

DVD ~ Gillian Anderson
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Gillian Anderson, Robert Patrick, David Duchovny
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Surround), Englisch (Dolby Surround)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 7
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 8. Mai 2004
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 900 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0001K9MBW
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 30.679 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

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    Nr. 20 in  DVD & Blu-ray > TV-Serien & TV-Produktionen > Action & Thriller > Akte X
  • Dies ist die 9. Folge aus der Serie Akte X.

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit so vielen unerfüllten Versprechen und unbeantworteten Fragen in der Luft war es klar, dass die neunte und letzte Staffel von Akte X einige ihrer Zuschauer enttäuscht zurücklassen würde. Mulder wird vermisst, Scully kümmert sich vor allem um diverse Baby-Probleme, Reyes erweist sich laufend als nutzloses Anhängsel und Doggett passt so brillant in seine Rolle, dass sich manche Fans fragen, ob er nicht früher hätte auftauchen sollen. Andere Gastauftritte von Kultfiguren flimmerten nur über den Schirm, um die Zuschauer bei der Stange zu halten. Lucy Lawless, Cary Elwes und Robert Patricks echte Ehefrau waren nette Ablenkungsmanöver, aber als Burt Reynolds als niemand anderes denn Gott höchst selbst auftrat, war endgültig klar, dass dieser letzten Staffel nichts mehr heilig war.

Die wenigen eigenständigen Episoden (zum Beispiel über satanische Besessenheit und einen "Brady Bunch"-Psychopathen) erwiesen sich als ziemlich uninteressante Beiträge, zweifellos weil sich alle auf die so bedeutsamen Episoden zum zentralen Handlungsbogen konzentrierten. Gab es mehr als eine Alien-Fraktion? Hatten sie eine geheime Absprache getroffen? Wer hatte Kontrolle über das schwarze Öl-Virus? Wer war für die Entführungen verantwortlich? Viel wichtiger, würden Mulder und Scully endlich zusammen im Bett landen? Weiträumig verteilt über die 19 Episoden (die kürzeste Staffel von allen) fanden sich Antworten auf einige dieser Fragen, dann wurde so viel wie nur möglich vom verbleibenden Rest in das zweistündige Finale gestopft.

Nach 200 Folgen ist Akte X deutlich ausgereizt und hätte wohl etwas früher abtreten sollen; nichtsdestotrotz wird die Serie in Erinnerung bleiben als die einflussreichste TV-Produktion der 1990er-Jahre. Und weil es Science Fiction ist, sollte auch eine Wiederauferstehung nicht ausgeschlossen werden. --Paul Tonks



Produktbeschreibungen

DVD FSK 16 TV und Dokumentation/ Fox.

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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen SEASON 9 : FÜR SICH GENOMMEN EINE NEUE SERIE !!!, 12. Oktober 2005
Von S.Schulz - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Langlebige Serien haben ein grundsätzliches Problem : Irgendwann ist ein gewisser Übersättigungsgrad erreicht. Manche Serien erreichen diesen Punkt nach fünf, die meisten nach sieben Jahren. Auch bei „Akte X" war im Jahr Sieben weitestgehend die Luft raus. Viele Lückenfüller mit uninspirierten oder unglaublich aufgesetzten bis enttäuschenden Plots („Sternenlicht") zogen sich durch die gesamte Staffel - von ein paar Ausnahmen einmal abgesehen. Doch vor allem der sichtlich gelangweilte David Duchovny zerstörte viel vom Flair der Serie.

Nach dessen Ausstieg erfand sich „Akte X" im Jahr Acht quasi neu. Die frischen Charakteren, allen voran Robert Patrick als John Doggett und Annabeth Gish als Monica Reyes, sowie die vielen interessanten Geschichten sorgten für neuen Schwung. Die wenigen Auftritte von Duchovny verbreiteten jedoch Unmut unter den Fans, sodass sein Totalausstieg im Jahr Neun zum entgültigen Einsturz der Einschaltquoten führte.

Doch gerade die finale Season macht die X-Akten wieder interessant. Vielleicht hätte Chris Carter seine Serie unter neuem Namen, wenn nicht sogar als Spin-Off („The New X-Files") vermarkten sollen. Dann hätte das durch und durch schwache Ende („Die Wahrheit") einer der einflussreichsten Serien aller Zeiten vermieden werden können.

EINBLICKE : SEASON 9

Dem Konzept einer neuen Serie trägt die neunte Staffel bereits im neu erstellten Vorspann Rechnung : vier Hauptcharaktere (Gillian Anderson, Robert Patrick, Annabeth Gish und Mitch Pileggi) sind mit von der Partie - soviel wie nie zuvor in der Geschichte der „Akte X". Die erste Doppelfolge („Unter Wasser", „Adam und Eva") versteht sich zudem als Pilotfilm, wird doch die Abteilung der X-Akten, die nun von Doggett und Reyes geleitet wird, dem Zuschauer einmal mehr vorgestellt. Mit dabei : Lucy „Xena" Lawless als Supersoldatin und Cary Elwes als Assistant Director Brad Follmer !

Bemerkenswert ist auch die Episode „Der Schattenmann". Die Inszenierung des Beinahezusammentreffens von Scully mit Mulder (natürlich ohne David Duchovny) ist äußerst spannend und bringt die Serienmythologie wieder ein Stück voran. Der von Terry O'Quinn gespielte „Schattenmann" lässt Raum für Spekulationen, denn der Darsteller war bereits in seiner Rolle als Peter Watts fester Bestandteil der Spin-Off-Serie „Millennium". Ob es sich letztendlich um die gleiche Figur gehandelt hat bleibt offen. Ebenfalls spekulativ war O'Quinns Kurzauftritt im „Akte X" - Kinofilm von 1998. War er bereits damals ein unsterblicher Supersoldat ?

Vielleicht hätte Chris Carter beide Serien entgültig verschmelzen und die abgeflaute Verschwörungsthematik mit den Intrigen der Millennium-Gruppe anreichern sollen. Eine Rückkehr von Lance Henriksen als Frank Black hätte „Akte X" retten können ! Leider gab es nur zwei offizielle Seriencrossover : „Die Phantasien des Jose Chung" (Millennium, Season 2) und „Millennium" (Akte X, Season 7).

Chris Carters letztmaliger Regiebeitrag ist die witzig-intelligente Episode „Sechs und Neun", in welcher ein gut aufgelegter Burt Reynolds einen unvergleichlichen Auftritt als 'Mr.Burt' (Gott !!!) absolviert.

Seasonhighlight ist die nahezu mysteryfreie Folge „Erlösung" in welcher John Doggett endlich den Mord an seinem Sohn aufklären kann. Das genial konstruierte Handlungsgerüst mit zahlreichen Verdächtigen wartet mit einem absolut unvorhersehbaren Ende auf ! Zu den starken Einzelepisoden der Staffel zählen außerdem „4-D" und „Zum Wohle des Kindes".

Das 90-minütige Finale („Die Wahrheit") ist hingegen die große Enttäuschung. Die lang erwartete Rückkehr von David Duchovny (schauspielerisch wieder einmal unter aller Kanone) rettet den schwachen Plot, der die gesamte Mythologie mit zahllosen Rückblenden zu entwirren versucht, zu keinem Zeitpunkt. Mulder steht wegen Mordes vor Gericht und versucht zusammen mit nahezu allen bekannten Gastcharakteren der vergangenen neun Jahre die Regierungsverschwörung aufzudecken. Letztendlich bleiben wieder viele Fragen und somit auch das Ende offen, Mulder und Scully sind auf der Flucht und die Spuren der Verschwörung wurden wieder einmal beseitigt. Alles in allem ein äußerst unbefriedigendes Finale ! Interessant ist jedoch die alternativ anwählbare Endsequenz, welche die Beteiligung des Präsidenten (George W.Bush !) an der Verschwörung offen legt.

FEHLERHAFT : DAS NEUE AMARAY-BOX-SET

Die Neuauflage der Akte X-DVD-Boxen wird in so genannten Amaray-Verpackungen ausgeliefert, die kaum größer als die Hülle eines VHS-Kaufvideos sind. In die Halterungen der Box passen jedoch nur sechs der sieben Disks, sodass die letzte DVD in einer schlichten Papphülle dazu gepackt werden musste. Allerdings ist diese „Billigausgabe" rund zwei Drittel preiswerter als das ursprüngliche, weitaus edler gestaltete Digipack.

Schlichtweg ungenügend ist die technische Qualität der DVD-Pressung. Während die Episoden allesamt störungsfrei im 16:9 Widescreen-Bildformat laufen, sind das unruhige Bild und die permanent grobkörnige Auflösung zu bemängeln. Auch soundtechnisch wird in der finalen Season nur 2.0 Stereo-Surround-Sound geboten. Das ist insbesondere deshalb enttäuschend, da die mittlerweile drei Jahre alten Spielfilmauskopplungen „Deep Water", „Göttliche Vorhersehung" und „Die Wahrheit" auf DVD im kinoreifen 5.1 Tonformat veröffentlicht wurden. Zudem enthielten die Einzelscheiben neben der deutschen und der englischen Tonspur wahlweise auch noch die italienische und die französische Sprachfassung.

Bei den Extras, die auf insgesamt zwei DVDs verteilt wurden, gibt es zudem diverse Probleme bei der Anwahl und dem Abspielen einiger Dokumentationen und Bonusmaterialien. Je nach Fabrikat des eigenen DVD-Players werden entweder verzerrte Bilder oder Tonstörungen generiert. Bei einigen Extras, z.B. bei den Trailern, verweigern einige Modelle der Firmen Denver, Samsung, Yukai oder Cyberhome vollständig die Zusammenarbeit. Leider beschränken sich diese Fehler nicht nur auf diese DVD-Box, sondern tauchen auch bei anderen Akte X-DVD-Produkten aus der Firma Fox Home Entertainment regelmäßig auf.

Ein weiteres Ärgernis ist die beiliegende Broschüre, die bei einem Großteil der Neuauflage als Fehldruck beigelegt wurde. So fehlt u.a. die Inhaltsübersicht der Disk 2, der Episodenüberblick über die Staffeln 2 bis 5 und eine der Seiten wurde doppelt eingeheftet.

NEUE DVD-PRODUKTE

In den USA ist die Vermarktung von „Akte X" auf DVD noch nicht am Ende. Mittlerweile erscheint dort mit „The X-Files Mythology : Super Soldiers" das letzte 4er-Disk-Box-Set, welches sich zusammen mit den vorangegangenen drei Teilen „Abduction", „Black Oil" und „Colonization" ausschließlich den Mythologie-Episoden widmet. Ein deutscher Release der 60 Episoden ist derzeit nicht geplant.

FAZIT

In Anbetracht recht gut funktionierender Mythologie- und Einzelepisoden mit innovativen Erzählsträngen („4-D"), kurzweiligem Slapstick („Sechs und Neun") und unvorhersehbaren Ereignissen („Erlösung") ist es mehr als bedauerlich, dass „Akte X" mit einem äußerst schwachen Finale („Die Wahrheit") den Quotentod sterben musste. Sowohl Gillian Anderson als auch Robert Patrick und Annabeth Gish überzeugen mit überdurchschnittlichen Leistungen, die das Fehlen von David Duchovny mehr als nur ausgleichen. Ob ein neuer Kinofilm die Abenteuer von Mulder, Scully, Doggett und Reyes weiterführen wird bleibt ungewiss, immerhin sind bereits über drei Jahre seit der Einstellung der Serie verstrichen.

Wer nach dem Ende der X-Akten Lust auf mehr Mystery hat, sollte sich unbedingt die drei „Millennium"-Staffeln besorgen und nach den „Einsamen Schützen" Ausschau halten, dem einzigen „Akte X"- Ableger, in welchem sogar Fox Mulder einen Gastauftritt hatte !

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gelungenes FInale, 9. Mai 2004
Es ist teilwese schon etwas übertrieben, was in dieser Staffel geboten wird, aber für die Fans der Serie ist diese Staffel ein Muss. Robert Patrick spielt echt genial den männlichen Part der Serie.
Die letzte 2-stündige Folge klärt fast alle Fragen und lässt das Ende trotzdem noch immer offen... (Vieleicht ein weiterer Kino-Film???)
Ich habe alle Staffeln im Regal stehen und kann diese Staffel nur dadurch abwerten, dass David Duchovny nicht mitspielt. Alles in allem ist es eine sehr gelunge und spannende Staffel, welche bei keinem Sience-Fiction Fan im Regal fehlen sollte.
Man muss jedoch die anderen 8 Staffeln auch gesehen haben, sonst ergibt der Kauf dieser Box keinen grossen Sinn.
Trotzdem danke ich Chris Carter für die genialste Serie der 90ger.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen "Heute ist nichts wichtiges passiert", 8. April 2006
Von Ferdinand Barthel (Köln Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
In der 9. Staffel mußte die Serie eine neue Richtung einschlagen, ohne dabei jedoch die langjährigen Fans zu enttäuschen: David Duchovny war ausgestiegen und auch Gillian Anderson mußte nur noch ein Jahr "durchhalten", um ihren Vertrag zu erfüllen. Fox Mulder tauchte aufgrund der Gefahr durch die unbesiegbaren "Supersoldaten" und der Macht der Verschwörer, die sich im FBI eingenistet zu haben scheinen, unter. Scully mußte sich um ihr Baby William kümmern, wodurch sie die Verantwortung für die X-Akten an John Doggett und Monica Reyes abtrat, um selbst den beiden nur noch als Beraterin und Pathologin zur Seite zu stehen. Der erstmals komplett neu gestaltete Vorspann listete (meist) vier Hauptdarsteller auf: Gillian Anderson, Robert Patrick, Annabeth Gish und Mitch Pileggi.
Diese neue Konstellation gereichte der Seite aber leider nicht zum Vorteil; ganz im Gegenteil litt die Serie darunter, daß Chris Carter und seine Autoren es nicht schafften, Doggett und Reyes die gleiche Dynamik entwickeln zu lassen, die Mulder und Scully immer zu eigen war. Die Geschichten mangelte es viel zu oft an Logik und leider auch an Spannung und die Mythologie-Folgen grenzten fast immer ans Lächerliche. Reyes blieb schlicht zu blaß und war als Charakter zu unterentwickelt und die Gastdarsteller wie Lucy "Xena" Lawless, Robert Patricks Ehefrau Barbara als John Doggetts Ehefrau Barbara (!), Burt Reynolds als Gott (!!) oder Cary Elwes als Assistant Director Follmer (eine dreiste Kersh-Kopie) wurden eher wegen ihres Bekanntheitsgrads als wegen ihrer Leistungen eingesetzt.

Die Mythologie-Episoden erwiesen sich meist als schlicht langweilig: Die Doppelfolge "Unter Wasser" / "Adam und Eva" quälte sich über 90 Minuten, nur um Schluß zu kommen "Heute ist nichts wichtiges passiert" (!!!). "Der Schattenmann" spielte mit der Erwartung, Mulder käme unverhofft zurück, verwirrte aber mehr als zu unterhalten. In der Doppelfolge "Drohungen" / "Die Prophezeiung" gab es wenigstens einmal wieder ein UFO zu sehen, war ansonsten aber auch nur ein Dokument des Niedergangs. "Zum Wohle des Kindes" war zwar recht ordentlich und überraschte mit der Rückkehr einer totgeglaubten, gepeinigten Nebenfigur, ruinierte sich selbst aber durch ein unglaubwürdiges Ende. Und "Die Wahrheit", das gehypte Serienfinale, erwies sich als reine Zusammenfassung der UFO-Mythologie, die nur in der letzten Viertelstunde eine kleine Überraschung bot.
Unter den "Monstern der Woche" überzeugten besonders das wahrhaft unheimliche und geschickte "Daemonicus", "4-D", die Geschichte eines Mörders, der zwischen Paralleluniversen reisen kann, "Desaparecido" um Doggett, der sich ohne Gedächtnis in Mexiko wiederfindet, das sich um Reyes konzentrierende "Häutungen", das mit Numerologie spielende, urkomische "Sechs und Neun", sowie das tragische "Erlösung".

Zu viele Episoden erweisen sich leider auch nach mehrmaligem Sehen als Ärgernisse: "Der Herr der Fliegen" beginnt zwar interessant mit einer "Jackass"-Parodie, verliert sich dann aber schnell in purem Trash. "Audrey" geht von einer interessanten Ausgangsidee aus, ist ansonsten aber leider reichlich spannungsarm. "Die perfekte Familie" ist zwar amüsant, verliert sich als vorletzte Folge aber zu sehr in Albernheiten. Und "Helden" verspielt jede Chance, den "Einsamen Schützen" einen würdigen Abgang zu verschaffen. Insgesamt konnte man sich wohl nicht darauf einlassen, "Akte X" mit dem Paar Doggett und Reyes komplett neu durchstarten zu lassen; mit der Erblast einer in Chaos versandeten Mythologie und einer Scully, die als Nebenfigur jede Glaubwürdigkeit verspielte, mit Mulder als ständig abwesender Hauptfigur, um die sich trotz allem alles drehte, endete die Serie zu spät für einen angemessenen Abschluß.
Es ist mehr als fraglich, ob "Die Wahrheit" wirklich einen guten Ausgangspunkt für den geplanten zweiten "Akte-X"-Kinofilm abgeben wird. Tatsache bleibt, daß die Serie besser schon früher beendet worden wäre: Neben dem Fehlen des zynischen Witzes von Mulder und der besonderen Dynamik zwischen Duchovny und Anderson, die nur im Finale noch einmal ansatzweise anklingen darf, wirkt die typische Paranoia-Stimmung nach dem 11. September 2001 nicht mehr so wie sie sollte. Die politischen Rahmenbedingungen haben sich radikal verändert und in dieser Situation ist "Akte X" einfach auch nicht mehr zeitgemäß.

Die DVD-Box liefert erneut eine Dokumentation über die gesamte Staffel, geschnittene Szenen (George W. Bush wird in "Die Wahrheit" als Teil der Verschwörung präsentiert!), Werbespots, Kommentare zu den Spezialeffekten, 2 Audiokommentare, außerdem Charakterprofile von Monica Reyes und Brad Follmer. Auf einer Extra-DVD versammeln sich zwei für das amerikanische Fernsehen produzierte, heute reichlich überflüssige Zusammenfassungen der ersten Staffeln, sowie eine unterhaltsame Dokumentation mit Gedanken zu den X-Akten von berühmten Fans. Fanatische "X-Philes" müssen natürlich auch diese, mit 19 Folgen kürzeste Staffel ihr eigen nennen. Es bleibt aber eine Tatsache, daß die 9. Staffel nichts wirklich Neues bietet und im Kontext der Seriengeschichte wie ein unnötiges Anhängsel wirkt. Man hätte "Akte X" eindeutig ein spannenderes Ende gewünscht.

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