Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Filme müssen nicht immer aus Amerika kommen!!!, 13. Juli 2004
Ich hab mir diesen Film eigentlich nur wegen Tuva Novotny gekauft, die momentan die heißeste Newcomerin des Schwedischen Filmes ist. Etwa vergleichbar mit Franka Potente hierzulande. Da ich Halb-Schwede bin, hab ich mir den Film sowohl in seiner Original als auch in der deutschen Sprachfassung angesehen, und muss sagen dass die Übersetzung sehr gut gelungen ist. Sogar das Gedicht des Hauptdarstellers, das die zentrale Stelle des Filmes ist, wurde sehr gut getroffen. Der Film selbst wankt immer etwas zwischen Genialität und Kitsch hin und her. Genial find ich den Einfall mit der sterbenden Taube in der Mitte des Filmes, durch die dem Hauptdarsteller klar wird, dass er noch gar nicht tot ist. Die Beziehung die Nicklas, der Geist, und Annelie, seine Möderin, während des Filmes zueinander aufbauen ist klasse gespielt und wirkt auf keinen Fall aufgesetzt oder unglaubwürdig. Er lernt ihre Lebensumstände kennen (Mutter tot, Stiefmutter eine Hexe, falsche Freunde etc...), und aus seinem anfänglichem Hass auf sie wird mehr und mehr Mittleid. Das Ende des Filmes droht dann leicht im Kitsch zu versinken (die Szene zwischen Annelie und Nicklas Mutter drückt schon fast beschwördend auf die Tränendrüse). Der eher traurige aber dennoch tiefgründige, und wie ich finde perfekte Schluss hingegen redet den Film doch noch. Die Schauspieler sind allesamt sehr talentiert und spielen ihre Rollen mit großer Leidenschaft. Auch die Musik des Filmes kann sich durchaus hören lassen. Ein besonderen Leckerbissen bietet dann noch das Bonus Material. Hier gibt es z.B. ein Interview mit Marie Bierstedt, der Synchronsprecherin von Tuva Novotny, die vorallem durch ihre Stimme der Willow in der Vampirserie Buffy bekannt ist. Ingesamt eine durchaus empfehlenswerte DVD, die beweisst, dass gute Filme nicht immer aus den USA kommen müssen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Funken des Lebens, 28. Februar 2004
ist alles, was von Nicklas, nun, nach seiner gewaltsamen 'Ermordung' durch seine Klassenkameraden, übriggeblieben ist. Verzweifelt, aber letzlich hoffnungslos sind seine Versuche, seiner Umwelt von seiner Existenz mitzuteilen. Nur das Mädchen Annelie, eine derjenigen, welche für seinen untoten Zustand verantwortlich sind, kann ihn wahrnehmen... Ich habe diesen Film genossen. Der Regisseur und das hervorragende Essemble schafften es, dass ich bis zur letzten der 95 spannenden Mysteryminuten in meinen Sessel gedrückt da saß und es auch beim zweiten Ansehen nicht fertig brachte, den Fluß dieser kongenialen Geschichte durch die Pause-Taste an meiner Fernbedienung zu unterbrechen. Jedem, dem eine spannende Handlung, gut gezeichnete Charaktere und ein allgemein sehr guter Film in seiner DVD-Sammlung behagen, liegt mit dem Kauf dieses Silberlings genau richtig.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schöner Film, 1. Juli 2004
Das Thema hatten wir ja nun schon tausend mal. Mensch kommt zu Tode, Mensch ist gefangen im Nirvana und geistert so umher während er mehr oder minder erfolglos versucht mit den Lebenden in Kontakt zu treten. Aber die Schweden machen daraus ein intensives Filmerlebnis. Die Darsteller können all die Tragik der Konstellation (Junge wird ermordet, Mörderin hadert mich sich und nimmt als einzige die Kontaktversuche des Opfers wahr) gut umsetzen ohne dabei lächerlich zu wirken. Überraschende Wendungen im Film halten die Spannung aufrecht, denn auch der Zuschauer weiß hier nicht alles! Natürlich gibt es hier einige Momente die arg sentimental sind...man denke an die Szene der Mutter im Zimmer ihres Sohnes und die folgende Gedichtrezitation (ich frage mich ob das Gedicht auf schwedisch vernünftig klingt, auf deutsch ist es eine Katastrophe), oder an die Szene zwischen Mörderin und Mutter (logische Problematik, aber ich will hier nicht zuviel verraten), aber selbst dieses kleine Manko reduziert nicht das Filmvergnügen. Ich kann sehr gut verstehen dass dieser Film auf dem Festival den Publikumspreis erhielt.
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