Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Firefly" - die SciFi-Überraschung, 28. Februar 2004
Kann eine Serie funktionieren, die Science Fiction mit Western und Comedy mixt?! Dass es funktioniert, beweist Joss Whedons ("Buffy the Vampire Slayer", "Angel the Series") jüngster Genie-Streich "Firefly".Ausgeklügelte Charaktere, gute Stories, toller Soundtrack und für eine TV-Serie ungewöhnlich gute Spezialeffekte, vermischt mit Whedon'schem Humor, machen "Firefly" zu einem Genuss, der leider viel zu schnell vorbei ist. Die stiefmütterliche Behandlung des FOX Networks sorgte dafür, dass "Firefly" recht schnell wieder von der Bildfläche verschwand. So wurden die Episoden in der falschen Reihenfolge Freitag nachts ausgestrahlt. Die Zuschauer blieben fern. Im vergangenen Dezember veröffentlichte FOX dann die komplette Serie in einer DVD-Box in den USA, mit sehr guter Bild- und Tonqualität und vielen ehrlichen Extras. In letzteren wird kein Blatt vor den Mund genommen und es wird offen darüber geredet, wie die Serie behandelt wurde. Die Verkaufszahlen der DVDs dürften auch die Verantwortlichen von FOX überrascht haben, denn seit Veröffentlichung besetzt die DVD-Box einen der vordersten Plätze der Verkaufscharts. Mittlerweile liegen die Rechte bei Universal, die das Potential der Serie erkannt haben und einen Kinofilm produzieren werden. Nach dem Ende von "Buffy" und "Angel" hat Mastermind Joss Whedon nun die Gelegenheit, sich vollends auf den Kinofilm zu konzentrieren - eine Reanimation der Serie scheint ebenfalls nicht mehr unmöglich. Gegönnt sei es Whedon und uns Liebhabern fantastischer SciFi-Kost. Auch die Leute, die mit "Buffy" und "Angel" nichts anfangen können, sollten einen Blick riskieren...
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Geheimtipp!!!, 12. Oktober 2004
'Firefly' ist schon ein kleines Phänomen. Obwohl die Serie bereits nach einer halben Season eingestellt wurde, hat sich auf der ganzen Welt eine große Fangemeinde gebildet. Der unerwartete Erfolg der DVD-Boxen hat dazu geführt, dass Joss Whedon grünes Licht für einen 'Firefly' Kinofilm bekam: Bei 'Serenity' (Kinostart: Frühjahr 2005) werden wieder alle neun Hauptdarsteller mit von der Partie sein!'Firefly' spielt in einer fernen Zukunft. Die Menschheit hat sich im Universum ausgebreitet. Die fernöstliche und die nordamerikanische Kultur des Wilden Westens dominieren. Dieser Kultur-Mix zeigt sich in Lebensart, Kleidung, Nahrung und sogar in der Sprache. Die Crew der 'Serenity' - zusammengewürfelt aus eher gegensätzlichen Charakteren - hält sich durch kleine Aufträge über Wasser. Erschwerend kommt hinzu, dass die Neun von der 'Serenity' von Schiffen der 'Alliance' und einigen anderen übelmeinenden Zeitgenossen gejagt werden... Erfinder der Serie ist kein anderer als Joss Whedon - der gleiche Mann, der auch die Erfolgsserien 'Buffy' und 'Angel' schuf. Leider konnte auch er nicht verhindern, dass seine Science Fiction-Serie nach einer halben Season eingestellt wurde. Und dass, obwohl die Episoden für eine erste Season erstaunlich gelungen sind. Wer weiß, zu welchen Höhen 'Firefly' noch aufgestiegen wäre, hätte es weitere Seasons gegeben... Auf jeden Fall aber kommt nächstes Jahr im April der 'Firefly'-Kinofilm auf die große Leinwand (Noch vor 'Star Wars-Episode III' !). Wenn 'Serenity' erfolgreich ist, würde man sogar eine Kino-Trilogie in Erwägung ziehen! Eine Weiterführung der Serie im Fernsehen ist allerdings aus rechtlichen Gründen erst in ein paar Jahren möglich. Für deutsche Ohren ist der Western-Slang, der bei 'Firefly' nahezu durchweg gesprochen wird, mitunter etwas schwer verständlich, aber es gibt ja auch noch englische Untertitel und außerdem sind die meisten Stories selbsterklärend. Manchmal wird sogar kantonesisch gesprochen, da es sich dabei aber meist um Flüche handelt, muss man nicht umbedingt verstehen, was gesagt wird (ist vielleicht besser so ;-) ). Die DVD-Box enthält die komplette erste Season von 'Firefly', die aus insgesamt 14 Episoden besteht. Darunter ist auch der Pilotfilm der Serie ('Serenity') sowie drei Episoden, die im US-Fernsehen nicht ausgestrahlt wurden. Zwei davon - 'Trash' und 'The Message' - sind äußerst sehenswert. Sehenswert sind auch die Special Features, die mitunter Bloopers enthalten. Wirklich begeistert war ich von den Audio-Kommentaren, die sehr lustig und gleichzeitig informativ sind. Wenn man übrigens ein bißchen herumsucht, wird man auch ein Easter Egg finden. Dabei handelt es sich um Adam Baldwin, der den 'Hero of Canton'-Song singt. Da es die Serie bisher noch nicht auf Deutsch gibt, muss man sich erst mal mit dem UK-Import begnügen. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn ich bin ziemlich skeptisch, ob eine deutsche Synchronisation der Serie überhaupt gerecht werden kann.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Intelligente Science Fiction mit Humor und Spannung, 2. Juli 2005
Diese Serie hat alles: gute Schauspieler, gute Skripte, Humor Spannung, Überraschungen.... und im Weltraum ist es still, kein unrealistisches Getöse!!!! 500 Jahre in der Zukunft hält sich die Crew eines Raumfrachters in einem terraformten kolonisierten Systemcluster mit quasi-legalen Gelegenheitsjobs am Rande der Zivilisation über Wasser. Die herrschende Kraft ist die anglo-chinesische Allianz, die Unabhängigen haben den Bürgerkrieg verloren. Ausserhalb der Einflußsphäre der Allianz treiben brutale Räuberhorden, sogennante Reavers, ihr Unwesen. Die fünfköpfige Crew der "Serenity" besteht aus Mal und Zoe, zwei Veteranen des Unabhängigkeitskrieges, Wash, Zoes Mann und Pilot der Serenity, Kaylee, der Mechanikerin und Jayne, einem Söldner. Inara, eine "Gefährtin", die in etwa den Status einer Geisha hat, hat ein Shuttle der Serenity gemietet, und ist ein steter und gern gesehener Untermieter. Die Geschichte beginnt, als Serenity drei Passagiere aufnimmt (aus Geldmangel), während noch gestohlenes Gut an Bord ist - der Captain würde die Ware natürlich "gerettet" nennen. Und dann entpuppt sich einer der Passagiere als Polizist...... Die 13 Episoden decken das gesamte Spektrum von Komödie, Drama, Action und Thriller ab, oft auch gleichzeitig. Es ist "harte Science Fiction" im Sinne von physikalisch und soziodynamisch glaubwürdig. Es ist auch eine universelle Geschichte von "Underdogs" gegen das System. Und die Charakterbögen sind großangelegt und glaubwürdig. Die Bösen sind nicht nur böse, die Guten sind keine Übermenschen, sondern machen Fehler. Und die Situtionen, in denen sich die Crew immer wieder befindet, sind überaus spannend. Am meistens ins Auge springt allerdings der Wortwitz und die Originalität der Storyentwicklung. Klischees werden in Gang gesetzt, allerdings nicht ohne Augenzwinkern, und dann erfolgt eine völlig überraschende Entwicklung und Auflösung. Man langweilt sich auch beim wiederholten Sehen nicht eine Sekunde, da die vielen Ebenen der Stories immer wieder für neue Gesichtpunkte sorgen. Einfach fantastisch!
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