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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Roh, rau und volles Rohr!, 29. Februar 2004
Hört man Sonx, dann denkt man sich wohl zuerst: Sind das BAP? War "Aff un zo" doch sehr fröhlich und beschwingt, so merkt man bei der neuen Scheibe, was die Mannen um Wolfgang Niedecken wieder sind: Eine Rock 'n Roll-Band. 1. Wie, wo un wann?: Düstere Synthie-Klänge, knallende Gitarren, pumpender Bass - hier wird klar: Die Band versteht diesmal keinen Spaß! Rock it! 2. Jedenfalls vermess: Eine Ode an die Fans. Erinnert an "Band en der Stadt" von Comics-und Pinups. Geiler Show-Opener! 3. Rövver noh Tanger: Für mich das krasseste Rock-Stück des Albums. Road-Feeling, Musik á la Nickelback 4. Für Maria: Tolle Ballade, die erst beim dritten oder vierten Hören zum Ohrwurm wird 5. Ich wünsch mir do wöhrs he: Wieder so ne Nummer, wie sie BAP noch nie anzubieten hatte. Rumba für den Strandurlaub. Luftig, frisch und locker. Ohrwurm-Gefahr! 6. Wann immer...: Für mich nicht der beste Song des Albums, obwohl gut. Erinnert an Counting Crows. Rockt und ist dabei melodisch. Erste Single des Albums. 7. Et ess vorbei: Crossover-Einflüsse und Kölsch-Rap. Komponist Streifling ist weg, der Song demnach zweideutig. Aber: Toll, was Jens da hinterlässt. Böse Abgehnummer... 8. Unger Krahnebäume: Tolles Riff, leider nur zu Beginn des Songs. Das Lied schreit danach, auf der Autobahn nach Köln gehört zu werden. Und es schreit nach mehr. Doch gehört wohl eher in die Sparte "kurz und knackig". Hätte noch ne Minute mehr vertragen. 9. Jedanke em Treibsand: Ein echter Song, mit Akkustikgitarre. Depri-Text in Perfektion fürs nächste Lagerfeuer. 10. Ein für allemohle: Rockiges Antikriegslied ohne Kompromisse! 11. Unger Linde: Schwebende Ballade, man fühlt sich direkt nach Berlin 1984 versetzt. Tolles Stück vom Keyboarder Micha Nass. 12. Absolut Ziellos: Road-Song mit Stones-Appeal - Niedecken's Markenzeichen. Nichts neues, aber trotzdem gut. 13. Einfach ussortiert: Hätte wohl Single-Charakter, wenn's nicht von Streifling wär. Das wird die Band nicht wollen... Ein toller Song, dem man das Ende so verrockt hat, dass man aus dem Headbang nicht mehr raus kommt. 14. Die Welt ess Jrausam: Kreativ-ironische Persiflage auf hohem Niveau - Niedecken greift tief in sein Textrepertoire. Solche Texte sucht man in heutzutage oft vergebens. Stark! Bleibt nicht viel zu sagen, ausser: Kaufen, hören und immer wieder lauter drehen...
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