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Good Bye, Lenin! (Deluxe Edition, 3 DVDs)
 
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Good Bye, Lenin! (Deluxe Edition, 3 DVDs)

DVD ~ Daniel Brühl
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (106 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova
  • Regisseur(e): Wolfgang Becker
  • Komponist: Yann Tiersen
  • Format: Deluxe Edition, Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 27. Februar 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 487 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (106 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00018GWIU
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 41.806 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Viele Jahre sind nun schon seit dem Fall der Mauer im Herbst 1989 vergangen. Genug Zeit, um mit einem gewissen Abstand auf die historischen Ereignisse zurückblicken zu können und damit allen, Wessis wie Ossis, eine neue, aufschlussreiche Perspektive auf diese zu vermitteln. Und genau das ist jetzt dem Filmemacher Wolfgang Becker und seinem Drehbuchautor Bernd Lichtenberg mit Good Bye, Lenin! geglückt. Ihre Geschichte aus den Monaten, in denen alles viel schneller zusammenwuchs, als es sich je ein Mensch hätte vorstellen können, wirft ein neues Licht auf die Wiedervereinigung und mehr noch auf all die chaotischen, oft auch widerstreitenden Gefühle, die mit ihr einhergingen.

Christiane Kerner (Katrin Saß) ist gerade auf dem Weg zum Palast der Republik, um dort den 40. Geburtstag der DDR zu feiern, als sie mit ansehen muss, wie eine friedliche Demonstration von der Staatsmacht niedergeprügelt wird. Unter den Geschlagenen ist auch ihr Sohn Alex (Daniel Brühl). Und man kann sich nicht sicher sein, was sie nun eigentlich härter trifft: das Vorgehen der Volkspolizei oder vielleicht doch die Erkenntnis, dass ihr Sohn ihre Ideale nicht teilt. Noch bevor sie sich selbst darüber klar werden kann, erleidet sie einen Herzinfarkt und fällt ins Koma. Acht Monate später wacht sie wie durch ein Wunder wieder auf. Nur ist die Welt nun eine andere. Die DDR ist Geschichte, und der Kapitalismus hat Ostberlin mit all seinen Markenprodukten im Sturm erobert. Das darf sie allerdings nicht erfahren. Schließlich könnte sie jede Aufregung töten. Und so beschließt der 21-jährige Alex, ihr zusammen mit den anderen Mitgliedern der Familie vorzuspielen, dass die DDR noch immer existiert.

Die Idee, die DDR zumindest in den Wänden einer Wohnung und der Vorstellung einer Frau aufrechtzuerhalten, ist natürlich der reinste Irrsinn, und doch hat sie etwas für sich. Eine absurde Komik geht von Alex' immer verzweifelteren und auch immer aussichtsloseren Versuchen aus, seine Scharade fortzuführen. Aber so absurd ist sein Festhalten an der Vergangenheit letztlich gar nicht. Wenn er nur wenige Monate nach dem Fall der Mauer im Supermarkt nach alten DDR-Produkten sucht und nur Westwaren findet, stellt sich tatsächlich die Frage, ob alles so kommen musste, wie es damals kam -- besonders, wenn man sich bewusst wird, dass seit einigen Jahren klassische Produkte der DDR durchaus ein Comeback erlebt haben. Aber Wolfgang Becker geht es bei diesen Szenen nicht um eine leere Nostalgie oder sentimentale Verklärung. Er fängt vielmehr die Dynamik der Ereignisse ein und führt uns vor Augen, wie wir damals alle von ihr überwältigt worden sind.

Wenn Daniel Brühl mit einer an die Komik der Slapstick-Zeit erinnernden Besessenheit und Verzweiflung versucht, eine Lüge zur Wahrheit werden zu lassen, dann ist es eben keine DDR-Nostalgie -- wie sie etwa Peter Timm in Der Zimmerspringbrunnen liebevoll karikiert hat --, die ihn treibt. Er erschafft nur für seine Mutter und sich selbst eine andere, ideale DDR. In seinen Bemühungen offenbart sich ein Traum von einem ganz anderen Deutschland jenseits der alten Kapitalismus-/Sozialismus-Modelle, an den nur 1989/90 niemand so recht glauben konnte. Am Ende muss Alex scheitern, aber das macht ihn längst nicht zu einem Verlierer. Viel mehr noch als er haben all diejenigen verloren, die damals eine einmalige Chance verpasst haben. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

Geschichte wird gemacht. Nur für den 21 jährigen Alex Daniel Brühl geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter Katrin Sass, eine überzeugte Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma - und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder nach 8 Monaten die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem nichts Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass es die Aufregung überstehen könnte. Um seine Mutter zu retten, muss Alex auf 79 Quadratmeter die DDR wieder auferstehen lassen...

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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Großes Kino mit gutem Mix aus Nostlagie & Melancholie, 19. September 2003
Von Frankipani108 "frandra" (Sundern-Surenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Good Bye, Lenin! [VHS] (Videokassette)
Seit ich diesen Film gesehen haben, weiß ich mit Sicherheit.
Das Deutsche Kino lebt, und es braucht sich nicht vor Hollywood zu verstecken. Denn ein guter Film glänzt nicht durch die Spezial Effekte, und durch ein großen Buget, sondern in erster Linie durch ein gutes Drehbuch. Dieses muss ein leidenschaftlicher und begnadeter Regisseur mit Phantasie und Einfühlungsvermögen umsetzen. Sind dann auch noch die Schauspieler mit Freude und Spielwitz dabei, sorgt der Schnitt, die gute Musik für den Erfolg. All das kommt in "Good bye Lenin" zusammen. Der Zusammenbruch der DDR und die Wiedervereinigung in einer genialen Weise anders wiedergegeben. Hier in diesem Film wurde die wende auf sympathische Weise vollzogen, auf eine sehr mitfühlende Weise. Der Film ist sehr "Art-Verwandt" mit der "Fabelhaften Welt der Amelie". Besonders die schön untermalte träumerische Klaviermusik hat mich stark an Amalie erinnert. Nur, muß denn in den ersten 10 Min. so viel geraucht werden, um die Zigarettenindustrie happy zu machen. Ich hoffe, dass solch gute „Directors", wie hier der Wolfgang Becker, es nicht mehr nötig haben von solch einer "ungesunden" Lobby gesponsert zu werden. Der Film bekommt unter anderem, wegen dieses Punktes "nur" 4 von 5 möglichen Punkten, und zweiten, etwas mehr "Witz" und Leichtigkeit hätte der manchmal doch in die Tragik "abrutschenden" Story gut getan! Nichts desto trotz: Der Film gehört zu den besseren, und überragt mit seiner kreativen Geschichte die effektprotzenden Filme aus den "States"!. Für mich die positive Filmüberraschung der letzten 2 Jahre.
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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Großes Kino, das Unterrichtsstoff sein sollte....., 7. Mai 2003
Das habe ich noch nie, wirklich noch nie erlebt, dass ein vollbesetztes Kino bis zum letzten Wort des Abspanns, bis zum letzten Ton der Filmmusik wie versteinert sitzen blieb. Mich selbst hat der Film so tief angerührt, so authentisch zurückversetzt, dass ich meine Gefühle nicht ordnen konnte - aber warum auch? Gerade dieser Zustand, sich eben nicht unter Kontrolle zu haben, haben zu müssen, seinen Gefühlen freien Lauf lassen zu können, habe ich seit der Wende vermisst. Nun gut, da mag es Widerworte geben, von wegen DDR Staatsreglementierung und so - egal, ich rede von mir und noch nie hat es ein Film geschafft, mich so tief anzurühren. Ich wollte diesen Film nicht sehen, hatte mich gesperrt, aufgrund der oberflächlich albernen Auswahl von Szenen im Trailer und der Befürchtung, wieder so ein dümmliches Machwerk, wie Sonennallee vorgesetzt zu bekommen (ich weiss, wie erfolgreich der Film war, aber mich, als Ostberliner, der selbst stundenlange verzweifelte Spaziergänge entlang der Mauer hinter sich hat, der das Gefühl von eingesperrtsein nur zu genau kennt, hat er nur schockiert). - Doch wie so oft hatte auch dieser Film - zum Glück - viel viel mehr zu bieten, als es die Trailer-Produzenten zu zeigen wagten. Ich kann nur Danke sagen, Danke für so einen wertvollen Film, der es geschafft hat Erinnerungen, die weh und gut tun, so authentisch wachzurufen. Sollte ich es eines Tages wirklich schaffen, meinen Traum verwirklichen zu können, selbst einen Film zu drehen, sind die Darsteller in Good Bye Lenin, meine allererste Wahl. Hochachtung!
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Charmante Tragikkomödie, 4. November 2006
Diese Rezension stammt von: Good Bye, Lenin! (DVD)
Eine Frau (Karin Sass) liegt im Koma, während sich um sie herum die Welt verändert. Es ist die Zeit der Wende. Nichts bleibt so wie es war. Die Mauer fällt, Regierungen kommen und gehen, der Westen zieht ins Land, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Als sie nach acht Monaten aufwacht, stehen ihre Kinder Alex (Daniel Brühl) und Ariane (Maria Simon) vor einem großen Problem. Schon die kleinste Aufregung kann für ihre herzkranke Mutter tödlich sein. Kurzerhand lassen sie die DDR in der mütterlichen Wohnung aus Ruinen wiederauferstehen.

Es ist ein Vergnügen der Inszenierung dieses originellen Szenarios beizuwohnen. Während ehemalige DDR-Bürger einen nostalgischen Blick zurück auf längst untergegangenen DDR-Produkte, sei es Möbel, Bücher, Bilder, Lebensmittel werfen können, öffnet sich dem nicht kundigen Rest eine deutsche Parallelwelt, voller exotischer Eigentümlichkeiten, zu der auch Pionierlieder und Eingaben zählen. Indem Wolfgang Becker seinen Protagonisten Alex vor immer neuen Problemen stellt, macht er sich auf eine liebevolle Weise lustig über den Alltag in der DDR. Sei es der Mangel an bestimmten Gegenstände oder Widersprüche des Staatsapparates.

Zugleich zeichnet Becker die Rasanz nach, mit der sich das Leben in der Wende für die Bürger der DDR änderte, während der Westen gespannt vor den Fernsehern die Änderungen verfolgte. Anhand des Mikrokosmos einer Wohngemeinschaft wird deutlich, welch entscheidender Lebenseinschnitt jene Monate für viele waren. Über Nacht änderten sich Lebensentwürfe, nicht immer zum Vorteil, besonders in beruflicher Hinsicht. Alte Gewohnheiten wurden eingestellt, viele neue Regeln mussten gelernt werden, manche ideologische Utopie aufgegeben werden. Die einen konnten sich mit der neuen Situation besser arrangieren, andere dagegen weniger.

Anhand der Figur der Mutter zeigt Becker aber auch, wie Menschen in der DDR versucht haben mit Beharrlichkeit und von Innen heraus zu reformieren und sei es durch das Verfassen humorvoller Eingaben.

Zahlreiche eingefügte Filmdokumente dienen als zeitlicher Orientierungskompass.

Es ist die Liebe Alex zu seiner Mutter, die im Sommer 1990 ein kleines Stück DDR am Leben lässt. Im Laufe der Zeit verselbstständigt sich seine Farce immer mehr. Am Ende steht dass Bild einer DDR, wie Alex sie gerne gesehen bzw. für seine Mutter gewünscht hätte.

"Good Bye, Lenin" ist eine charmante, sehenswerte Tragikkomödie über die Zeit des Umbruchs in der DDR, die durch eine erstklassige Besetzung besticht, allen voran Karin Sass und Daniel Brühl.
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5.0 von 5 Sternen Bester Film zum Thema: "Wende in der DDR"
Diesen Film muss jede/ jeder gesehen haben, der zum einen Daniel Brühl Fan ist und zum anderen sich mit dem Thema "Mauerfall & Wende in der DDR" beschäftigt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von T. Faust veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Klasse Film!
Was soll ich groß dazu sagen....

der film ist einfach spitzenklasse und aufjedenfall immerwieder sehenswert (für jeden)! Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von J. Tappe veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Super FILM!
Da ich den Film so sehr mag , kann ich eigentlich nix Negatives dazu sagen. Die Bonusmaterialen waren mir nicht wichtig , da ich nur den Film total gerne mag. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von I. Poswiat veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Klasse Film!
Ich liebe deutsche Filme!

Wer dies genau so sieht kommt an diesem Film für DDR Nostalgiker mit einem großen Hauch von Humor, nicht vorbei!
Vor 12 Monaten von Robert Fischer veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Vielleicht doch nicht ganz so harmlos
Ich sah "Goodbye Lenin" seinerzeit im Kino und hatte mich damals noch gut über den Film amüsiert; die anschliessende Diskussion über Verharmlosung von Verbrechen und Diktatur... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Polygraph veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Klasse Idee - wunderbar umgesetzt!
Vor Good Bye Lenin, stand ich dem Deutschen Film immer etwas skeptisch gegenüber, aber dieser Film hat mich besseres belehert. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Emilia veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Charismatischer Hauptdarsteller - gute Geschichte
Daniel Brühl ist ein charismatischer Schauspieler, er hat mir auch in diversen anderen Rollen gut gefallen. Die Geschichte ist originell und zugleich sehr tragisch. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Walter Hold veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Auch ohne "Ostalgie-Infektion" ein toller Film
Vor ja nicht allzu langer Zeit zerbrach die Deutsche Demokratische Republik und der Osten Deutschlands wurde mit dem Westen vereinigt. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Johanna Gassner veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen positiv überrascht
Ein liebenswerter und informativer Film. Ich hatte lange gezögert, ihn mir anzusehen, da mich die meisten deutschen Filme anöden, doch dieser ist in seiner intelligenten... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Alphawölfchen veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Schöner Film
Dieser Film hat mich sehr zum nachdenken angeregt. Ich
finde es so schön, wie sich die Kinder um ihre Mutter
bemühen, dass es ihr gut geht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2007 von chrissiHRO

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