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Grimaud Credo
 
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Grimaud Credo [Hybrid SACD]

von Helene Grimaud (Künstler), Salonen (Künstler), Srso (Künstler), Corigliano (Komponist), Beethoven (Komponist), et al.
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Corigliano, Beethoven, Pärt
  • Audio CD (23. Februar 2004)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Hybrid SACD
  • Label: Deutsche G (Universal)
  • Spieldauer: 68 Minuten
  • ASIN: B0000YWFMW
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 100.107 in Musik (Die Bestseller Musik)

1. Original Version
2. 1. Largo - Allegro (Nr. 2 d-moll "Der Sturm")
3. 2. Adagio (Nr. 2 d-moll "Der Sturm")
4. 3. Allegretto (Nr. 2 d-moll "Der Sturm")
5. 1. Adagio (Original Version)
6. 2. Finale: a Allegro - Meno allegro - Allegro molto - Adagio ma non troppo - Marcia, assai vivace (Original Version)
7. Original Version

Auf dieser CD:
  1. Fantasie über ein Ostinato für Klavier
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  2. Fantasie über ein Ostinato für Klavier
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  3. Sonaten für Klavier op. 31
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  4. Sonaten für Klavier op. 31
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  5. 1. Largo - Allegro (Nr. 17 D-Moll Nr. 2"Sturm-Sonate" )
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  6. 1. Largo - Allegro (Nr. 17 D-Moll Nr. 2"Sturm-Sonate" )
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  7. 2. Adagio (Nr. 17 D-Moll Nr. 2"Sturm-Sonate" )
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  8. 2. Adagio (Nr. 17 D-Moll Nr. 2"Sturm-Sonate" )
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  9. 3. Allegretto (Nr. 17 D-Moll Nr. 2"Sturm-Sonate" )
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  10. 3. Allegretto (Nr. 17 D-Moll Nr. 2"Sturm-Sonate" )
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  11. Fantasie für Klavier, Chor und Orchester C-Moll op. 80"Chorfantasie"
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  12. Fantasie für Klavier, Chor und Orchester C-Moll op. 80"Chorfantasie"
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  13. Adagio
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  14. Adagio
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  15. Finale - Allegro - Meno Allegro Allegretto - Allegro Molto - Adagio ma Non Troppo - Marcia Assai
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  16. Finale - Allegro - Meno Allegro Allegretto - Allegro Molto - Adagio ma Non Troppo - Marcia Assai
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  17. Credo für Klavier, Gemischten Chor und Orchester
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt

  18. Credo für Klavier, Gemischten Chor und Orchester
    Komponiert von Corigliano, Beethoven, Pärt


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sie ist schon eine erstaunliche Künstlerin; hellwach der Blick, blitzgescheit ihre Antworten, präzise pointiert ihre Diktion. Hélène Grimaud: Pianistin mit deutschen, afrikanischen und französischen Wurzeln, italienischem Einschlag und einem amerikanischen Wohnsitz. Ein leicht exzentrisches Programm hat sie sich für ihre Debüt-CD bei der Deutschen Grammophon herausgepickt. Beethovens "Chorfantasie" steht da neben Arvo Pärts "Credo" von 1968; zwei Werke, die einander entsprechen, wie Hélène Grimaud meint. Dazu kommen noch Beethovens "Sturm"-Sonate und eine "Fantasia on an Ostinato" von John Corigliano, ein Stück, das dieser 1985 für den Van-Clifburn-Wettbewerb schrieb.

Es ist schon erstaunlich, wie wenig Physis und Anschlagkultur bei einem Pianisten zusammenhängen können. Denn Grimauds körperliche Zartheit steht im hellen Kontrast zu ihrem geradezu ungestümen kraftvollen Zugriff. Sie versteht es, mit geradezu widerborstigem Charme die Töne regelrecht hervorzuknallen und gegen den Strich zu bürsten und dabei Klanggewalten zu entfesseln, die besonders den Ton in Beethoven "Sturm"-Sonate treffen. Ihr Pedaleinsatz ist dabei geschickt kalkuliert, keine Chance also für melodramatische "Klangwolken", auch nicht in Beethovens "Chorfantasie".

Gerade diesem Werk, das recht schlicht-plakativ daherkommt, verleiht ihre Interpretation noch eine gewisse Größe. Sie ist eben eine Virtuosin von Format, keine, die in Selbstgefälligkeit und Eitelkeit erstickt. Dass zeigt sich auch in Arvo Pärts "Credo", wo sie sich nicht als Solistin, sondern nur als weiteres Mitglied versteht in einem Ensemble (schwedisches Rundfunkorchester- und Chor), das sich unter Esa Pekka-Salonen in Höchstform zeigt. --Teresa Pieschacón Raphael



Kulturnews

Die Pianistin Hélène Grimaud stammt aus Aix-en-Provence, lebt seit 1991 in den USA und arbeitet mit den berühmtesten Orchestern und Dirigenten. Ihre erste CD - eingespielt mit dem Schwedischen Radiosinfonieorchester unter Esa-Pekka Salonen - besticht durch eine aparte Zusammenstellung wohlklingender Moderne (Corigliano, Pärt) und gutverdaulicher Klassik. Besonders Beethovens seinerzeit hastig aufs Papier geworfene Chorfantasie - sie steht wegen ihrer schlichten Thematik nicht in höchstem Ansehen - interpretiert Grimaud mit kraftvoller Grazie und jener Prise Improvisation, die einen Blick in die Werkstatt des Meisters zu gestatten scheint. Und Arvo Pärts titelgebendes "Credo" ist ein krasser Zusammenprall von tonaler und atonaler Musik, in dem das Klavier unter Grimauds geschickten Händen ständig Bachs berühmtestes Präludium zitiert. (jn)

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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Innovative Programmgestaltung, musikalisch überzeugend, 24. März 2005
Von Marcel Bartnik (Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Zwei Dinge an dieser CD sind erstaunlich. Zum einen ist da die äußerst kurze Zeit zwischen Aufnahme und Veröffentlichung (2 Monate); zum anderen das Programm. Für die erste Einspielung der französischen Pianistin für ihr neues Plattenlabel hatten viele eine wesentlich konventionellere Zusammenstellung erwartet. Welchen Zusammenhang gibt es nun zwischen der „Fantasia on an ostinato" von Corigliano, der Sturm-Sonate sowie der Choral-Fantasie von Beethoven und dem „Credo" von Pärt? Hélène Grimaud und auch die Deutsche Grammophon sind hier zweifellos ein künstlerisches Wagnis eingegangen - schon beim ersten Hören zeigt sich jedoch, dass sich dieses gelohnt hat. Es ist kaum zu erklären, aber die Übergänge zwischen den einzelnen Stücken wirken derart natürlich - beispielsweise zwischen dem Corigliano und der Beethoven-Sonate - dass anfängliche Zweifel schnell schwinden. Natürlich könnte man theoretisierend anführen, dass die „Fantasia on an ostinato" auf einem Thema aus Beethovens 7. Sinfonie beruht und sowohl die Choralfantasie als auch das „Credo" Stücke für Chor, Orchester und Klavier sind - dennoch gehen die organischen Übergänge über solch akademische Feinheiten hinaus und stellen der in Amerika lebenden Künstlerin ein ausgezeichnetes Zeugnis aus.

Emotionale Intensität und absolute Überzeugung von ihrem eingeschlagenen Weg waren immer schon die Markenzeichen des Klavierspiels von Hélène Grimaud, was sich am besten in ihren bisherigen Brahms- und Beethoven-Interpretationen widerspiegelte. Mit der klanglich hervorragend kontrollierten, versponnen-nüchternen Einspielung des ursprünglich für den Van Cliburn-Wettbewerb komponierten Stückes von John Corigliano erweist sie sich auch als überzeugende Anwältin zeitgenössischen Repertoires; hier steht sie der gleichfalls hervorragenden Interpretation Ragna Schirmers (Berlin Classics) nicht nach. - Einschränkungen sind in geringem Umfang bei der Klaviersonate op. 31 Nr. 2 zu machen, bei der die Anzahl hervorragender Vergleichseinspielungen naturgemäß erdrückend ist. Pollini (DG), Gilels (DG), Brendel (Philips) oder Gulda (Decca/Amadeo) haben Maßstabsetzendes hinterlassen, wogegen Grimauds Interpretation teils etwas oberflächlich daherkommt. Bekanntermaßen nimmt die Pianistin Stücke zuerst auf, bevor sie sie öfters im Konzert gespielt hat - hier hätte eine umgekehrte Vorgehensweise einem Reifeprozeß der Interpretation sichtlich gutgetan. - Die Chorfantasie Beethovens hingegen liegt ihrer engagierten und energiegeladenen Spielweise und wirkt frischer als etwa Brendels schon etwas ältere Aufnahme (Philips) oder die im Vergleich zu kühl wirkende Einspielung Kissins (DG); Grimaud findet hier eine exzellente Balance zwischen Naivität und Pathos. Äußerst gelungen ist auch hier wieder der Übergang zum hymnischen Anfang des „Credo", welches auf dem ersten Präludium des „Wohltemperierten Klaviers" von Bach basiert und dieses auf interessante Art und Weise mit seriellen Kompositionstechniken kombiniert. Auch wenn der Klavierpart hier mehr obligate als solistische Funktion erfüllt, fügt sich die Französin gut in das engagiert und präzise auftretende Orchester und den Chor ein. Schließlich erklingt dann noch einmal das C-Dur-Präludium Bachs in der Originalfassung - ein künstlerisch und interpretatorisch überzeugender Abschluss dieser CD.

Die Klangqualität ist - obwohl es sich bei den letzten beiden Stücken um Live-Aufnahmen handelt (3./4.9.2003) - sehr gut. Bei der Mehrkanalversion ist ein weiterer, dezenter aber gut wahrnehmbarer Zugewinn an Räumlichkeit zu verzeichnen. Das Beiheft enthält einen stellenweise bemüht wirkenden Artikel aus der Feder der Pianistin sowie ein interessantes Interview mit derselben. - Es ist zu hoffen, dass Hélène Grimaud auch in Zukunft ähnlich innovative und musikalisch gelungene Aufnahmen einspielt und sich nicht von der Marketing-Abteilung von Universal Classics vereinnahmen läßt. Weiter so!

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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schön !, 14. Mai 2004
Sehr schöne Musik, auch in der vorliegenden Zusammenstellung. Beethoven ohne falschen Respekt, und mit aktueller Frische vorgetragen. Klanglich einwandfrei eingefangen: Klavier, Orchester und Chor.

Bravo !

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Abend-Programm, 23. April 2004
Von Stefan Just "stefan_just" (Mühltal, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
HG lässt eine klare Lernkurve über die letzten Jahre hinweg erkennen. Vom einstigen Wunderkind (unter vielen) mit Achtungs-Erfolgen ist sie kontinuierlich zu einer sensiblen, dennoch mit eigenem Stil und Ausdruck aufspielenden, den emotionalen Gehalt der Musik auslotenden, und eigene Note hinzufügenden Künstlerin geworden. Auf der vorliegenden Einspielung gefällt mir der sich ergebende Bogen - sowohl musikalisch wie interpretatorisch. Gerade in der Kombination von Bewährtem und weniger Strapaziertem und Neuem liegt die Kraft dieser Einspielung, die für mich ein hervorragendes Abend-Programm darstellt.
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2.0 von 5 Sternen Fast ein bißchen Scharlatanerie
Früher habe ich die Werke von Arvo Pärt gemocht. Besonders sein Te Deum hat mich mit seiner spürbaren archaischen Kraft in den Bann gezogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2005 von Martin Rucker

1.0 von 5 Sternen Kitschig
Eine Kitsch-CD. Das Stück von Arvo Pärt ist eine nicht gerade erquickliche Mischung aus New-Age und Bach. Coriglianos Variationen verungestalten die Zitate aus der 7. Lesen Sie weiter...
Am 2. November 2004 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ausgewogen und reif
Jetzt sieht man, was aus Helene Grimaud geworden ist. Hat sie noch vor wenigen Jahren suchend mal hier mal dort ihre Lehrstücke gesucht (Rachmaninov, Brahms, Chopin,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2004 von mehlhorn21

5.0 von 5 Sternen Gelungenes Debut
Ansich stehe ich Veröffentlichungen, die sich mit bekenntnishaften Titeln (wie "Credo") schmücken mit Skepsis gegenüber. Lesen Sie weiter...
Am 6. April 2004 veröffentlicht

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