Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Lovely., 7. August 2004
Von Ein Kunde
Ziemlich genau ein Jahr ist es jetzt her, da erschien, man möchte sagen aus dem Nichts, Erlend Oye's Platte "Unrest" und wusste direkt zu begeistern. Reduziert, dezent produziert, unterlegt mit einer leichten, melancholischen Stimme und einer Brise Popappeal. So war es vor einem Jahr. 2004, es ist wieder Februar, erscheint ein Album, das den selben Weg einschlägt, ohne zu kopieren, wieder ist es eine leichte, kühle und doch warme Stimme zugleich, die sich über die elektronischen sowie jazzigen Instumentalisierungen legt und auf ganzer Linie zu überzeugen weiss. Die Rede ist von Dani Siciliano's Debutalbum "Likes...", die kürzlich über Studio K7 erschien. Madame Siciliano, wahrlich keine Unbekannte, sondern vielmehr bekannt und geschätzt als Matthew Herberts (a.k.a Wishmountain, Doctot Rockit) Muse, die bisweilen auf mehreren (wenn nicht sogar auf allen Alben Herberts!? ) Alben Herbert's zu hören war. Herberts Einfluss zieht sich unüberhörbar durch die ganze Platte. Was nicht schlecht ist. So hat grössenteils Dani das Album selbst produziert und verdient Respekt für für eine Debütalbum experimentlelle Produktionsweise. Unterstützt vom Ziehvater klickt und pocht es auf den 11 Stücken des Albums. Anders aber als im eben gesuchten Vergleich zum norwegischen Melancholiker, legt das Album weniger Wert auf die Inszenierung eines Popsongs, vielmehr unterstreichen Siciliano's sporadische Gesangseinlagen den Elektrotrackcharakter jedes einzelnen Stücks. So pulsiert und klickt es auf "Collaboration" als hätte Mark Bell an den Reglern gesessen, "Walk The Line" wirkt mechanisch wie ein Timbaland-Track, der klar auf die Tanzfläche gerichtet ist, vom Echo durchsetzt und von Elektostakkato begleitet. Überraschend auch die unerwartet gute Nirvana Cover Version "Come As You Are", die sich ganz langsam aufbaut und nach und nach vom verzerrten, dumpfen Beats begleitet wird. Stärkster Song des Albums: "All The Above" Ein Duett mit dem mir unbekannten Sänger Mugison. Verträumt über eine melodiöse, knackige Instrumentalisierung, als hätten Funkstörung sich zusammen mit Yann Tiersen auf LSD ins Studio eingesperrt, singen Dani Siciliano und ihr Duettpartner wie Björk und Thom Yorke bei "I've seen it all" und brauchen den Vergleich nicht scheuen. Zum Schluss: Das Album ist aufregend, anregend und ich möchte sagen sexy. Den Kauf wert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Don't think straight!, 1. Februar 2005
'Don't talk - think straight' singt Dani Siciliano auf 'Canes and Trains'. Von Scheuklappen ist auf diesem Album jedoch wahrlich nichts zu spüren. Vielmehr ist es das Querdenken, das Verspielte, das 'Likes...' zu einem kleinen Meisterwerk machen. Weit weg von manchem langweiligen Nu Jazz, der nur eine Jazz-Attitüde mit einfallslosen Downbeats unterlegt, erinnert Dani Siciliano eher an die Klangforscherin Laurie Anderson. Die Begeisterung für originelle Details schlägt sich ganz und gar nicht in einem überproduzierten Dschungel nieder, sondern in einer beeindruckenden Konzentration, der wohl auch Matthew Herberts ordnende Hand gut getan hat. Dani malt eher Aquarell als Acryl. Zwischen Sphären wie in 'One String' und dem absolut unwiederstehlich groovenden Nirvana-Cover 'Come As You Are' hat sie eine kleine Platte gemacht, die vielleicht nicht die abwechslungsreichste ist, die man aber definitiv öfter hören mag als so manches erklärtermaßen coole Sound-Kunstgewerbe.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
A Wonderful Jazz Voice, 22. Dezember 2003
The voice of Dani Siciliano will be familiar to many of you, as her distinctive jazz coloured tones have been heard on the remarkable albums of Matthew Herbert. Many of his most memorable songs, and live shows, have been enhanced in no small part by Dani's vocal performances. This is now her debut solo album and it is a song based vocal album that uses the relationship of technology and sampling in combination with live instrumentation. Dani's approach to song writing and recording is beautifully original, however the tracks on 'Likes...' are still based on the wordplay and hooks of great pop music. Each song has a unique character and the surrounding productions have been tailored to fit each one perfectly. 'Likes...' is a remarkable achievement by a remarkable talent.
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