Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Taktische Kämpfe zum bis Abwinken, 31. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Icewind Dale 1 war mein erstes Rollenspiel, vielleicht bin ich deshalb etwas voreingenommen. Es war lange Zeit mein Lieblingsspiel, da ich keine vergleichsmöglichkeiten hatte, ich habe das Spiel bestimmt über zwanzigmal durchgespielt! Das Add-on fast genau so oft. Teil 2 wartet dankt Version 3 des AD&D Regelwerkes mit viel besserer Charakte entwicklung auf, der Schwierigkeitsgrad ist deutlich höher. Wer auf taktische Kämpfe steht, der/und ein Freund des AD&D Regelwerkes ist, sollte sich diese Sammlung unbedingt kaufen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Heiße Kämpfe im kalten Norden, 2. August 2007
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Icewind Dale I + II nutzen die Grafik-Engine von Baldur's Gate, also 2D in isometrischer Perspektive, was heutzutage natürlich veraltet ist, aber so schlimm, wie ich zunächst dachte, ist es nun auch wieder nicht. Man gewöhnt sich daran. Immerhin ist ja alles erkennbar, auch wenn die Figuren kaum detailliert sind und ein paar Kanten haben. Die Landschaften sind nach wie vor schön gezeichnet. Wer Baldur's Gate I+II oder Planescape: Torment kennt, weiß wie es aussieht. Von Retro kann man noch nicht sprechen (zumal die Spiele erst um 2000 erschienen sind).
Wie der Name schon andeutet, spielt Icewind Dale im hohen, verschneiten Norden der Vergessenen Reiche. Die eisige Region wird von einem unbekannten Bösewicht geplagt, den ein Heldentrupp ausfindig machen und für seine Missetaten zur Rechenschaft ziehen soll. Dabei schlägt sich die sechsköpfige Party durch Winterlandschaften mit Yetis, Grüfte mit Untoten, alte Gemäuer mit verfluchten Elfen und Orks, Höhlen mit Drow und allerlei anderen Kreaturen.
Spielerisch geht es hauptsächlich darum, Gegner zu vermöbeln, Erfahrungspunkte einzustreichen sowie Beute zu machen, also fast alles, was der Rollenspieler haben will. Das Rollenspiel im engeren Sinne als individuelle Spielgestaltung kommt hingegen relativ kurz. Selbst die Entwickler schreiben im Handbuch, dass Icewind Dale klassisches Hack and Slay sei.
Dennoch ist es ein abgespecktes Baldur's Gate. Verschiedene Dialogoptionen können manchmal durchaus etwas ausmachen, z.B. zusätzliche Quests, Infos, Spielwitz oder alternative Lösungswege bedeuten. Dabei machen sich auch die Einflüsse von u.a. Geschlecht, Klasse, Gesinnung, Intelligenz und Charisma bemerkbar. Das alles könnte ausgeprägter sein, ist es aber nicht. Mir ist es so aber durchaus recht, denn es soll ja zur Sache gehen. ;)
Schade ist auch, dass es nur wenige NPCs gibt, die irgendwie etwas Seele ins Spiel bringen sowie, dass das Reputationssystem von Baldur's Gate nicht übernommen wurde, d.h. man bekommt keinen schlechten Ruf (würde man friedliche Dorfbewohner töten, würden die zwar feindlich werden und Paladine sowie Ranger fallen, aber das war's auch schon).
Icewind Dale ist also sehr linear und vergleichsweise einfach. Wer nur brav tut, was von ihm verlangt wird, alle Räume abklappert und ungewöhnlichen Gegenstände aufsammelt, kommt beinahe automatisch durch, kann allerdings Erfahrungspunkte verschenken, wenn er einen Gegner killt, der hätte laufen gelassen werden können, oder wenn etwas in der falschen Reihenfolge erledigt wird. Es mag zwar Hack and Slay sein, aber kopflos kann man Icewind Dale deswegen trotzdem nicht spielen.
Die eigene Party kann sich der Spieler selbst zusammenbasteln oder vorgefertigte Charaktere auswählen. Zur Verfügung steht das gewohnt komplexe Generierungssystem von Baldur's Gate. Darin wählt man Geschlecht, Charakterporträt, Rasse (noch ohne Halb-Orks), Klasse (noch ohne Prestige-Klassen), Gesinnung, Attribute, Skills, Sprachausgabe, Biografie sowie den Namen aus.
Wie in Baldur's Gate I sind auch in Icewind Dale I die Fernwaffen stark, was sich taktisch gut ausschlachten lässt, indem man die meisten Gegner auf Distanz erledigen kann. In Baldur's Gate II wurde dieser Fernwaffen-Vorteil ja radikal zusammengestrichen. In ID1 ist es leider noch nicht möglich (wie in Neverwinter Nights), eine einhändige Waffe mitsamt Schild auf einen Quick-Slot zu legen, so dass hier, wer einen Bogen führt, umständlich einen Schild über's Inventar ausrüsten müsste.
Icewind Dale mag zwar optisch alt erscheinen, aber für Freunde kampflastiger RPG-Unterhaltung ist es eine gute Wahl, denn das AD&D-Grundgerüst stimmt. Wer andere Bioware- oder Black-Isle-Spiele wie Baldur's Gate, Planescape Torment, Knights of the Old Republic sowie Neverwinter Nights kennt, kann hiermit zünftige Schnetzel-Abende verbringen. Zeitlich sollte man über 100 Stunden einplanen. Anspruchsvollere Rollenspieler werden die seltenen oder fehlenden Möglichkeiten moralischer Entscheidungen und alternativer Wege vermissen. Sie greifen lieber zu Planescape Torment, Baldur's Gate II oder Neverwinter Nights 2.
Ich muss jedenfalls sagen: Ich hatte Anno '98 Baldur's Gate sowie später BG II gespielt. Dann vor einigen Monaten Neverwinter Nights I, und nun bin ich auch mit Icewind Dale eigentlich recht zufrieden, zocke wieder bis zum Morgen durch, eine Unart, die ich schon mit zunehmendem Alter abgelegt glaubte. Aber es liegt wohl nicht am Alter, sondern an den Spielen. Also, einen Versuch sollte Icewind Dale es auf jeden Fall mal wert sein! Viel Spaß!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Alt aber auch nicht zu alt, 9. April 2006
...nun ja zur Grafik braucht man nicht viel sagen: sie ist in 2D und so ziemllich veraltet! Jedoch sehen meiner Meinung nach so manche Hintergründe des Spiels besser aus als in irgendwelchen 3D-Spielen. Das besondere an diesen beiden Spielen ist jedoch die Möglichkeit zu Beginn des Abenteuers alle sechs Spielecharakter persönlich editieren zu können. Verglichen mit Baldurs Gate liegt hier der Schwerpunkt mehr auf den sehr harten und vielen Kämpfen. Durch die abwächslungsreichen Dungeons, sowie der großen Anzahl an verschiedenen Gegnern und natürlich dem Suchen nach immer besseren Waffen und Gegenständen für die Gruppenmitglieder wird der Spassfaktor jedoch durchgehend oben gehalten. Somit hat es genauso viel Spass gemacht wie das eher storylastige Baldurs Gate. Wer also herausfordernde Kämpfe sucht und dem die Grafik nicht als das wichtigste am Spiel erscheint, der wird hier gut bedient.
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