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Roger & Me
 
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Roger & Me

DVD ~ Michael Moore
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Michael Moore
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Französisch (Dolby Digital 1.0), Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 20. November 2003
  • Produktionsjahr: 1989
  • Spieldauer: 87 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000DC1GK
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 24.623 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als das amerikanische Money-Magazin seine Heimatstadt Flint, Michigan, zur Stadt mit den schlechtesten Lebensbedingungen kürte, war dies für den Journalisten und Filmemacher Michael Moores 1989 der Anlass, einen der erfolgreichsten Dokumentarfilme aller Zeiten zu drehen: Roger & Me.

Titel gebend ist Moores dreijährige Odyssee, Roger Smith, den Vorstandsvorsitzenden von General Motors, zum Abbau von 30.000 Arbeitsplätzen und dessen Folgen in Flint vor der Kamera befragen zu können. Trotz Rekordgewinnen hatte General Motors, der Hauptarbeitgeber der Stadt, in den 80er-Jahren mehrere Werke in Flint geschlossen und damit die soziale Verelendung der Stadt und ihrer Bewohner herbeigeführt. Alle Versuche, andere Industrien anzusiedeln, scheiterten.

Mit beißendem Zynismus schildert Moore -- ohne dabei das reale Elend auszusparen -- die Schicksale der Bewohner der Stadt, die sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlagen. Einige versuchen, sich mit Gelegenheitsjobs durchzuschlagen, andere verdienen jetzt als Gefängniswärter ihren Lebensunterhalt. Eine Frau verkauft Hasen, die sie im Garten züchtet -- wahlweise als Haustiere oder als Braten --, um ihre Familie zu ernähren. Einzig die lokalen Ordnungshüter können aufgrund der vielen Zwangsräumungen nicht über mangelnde Beschäftigung klagen.

Der Film ist ein kleines Meisterwerk, wenn auch streng genommen nicht wirklich ein Dokumentarfilm, da Moore hemmungslos subjektiv ist und selbst eine wesentliche Rolle in seinem bitterbösen Anschlag auf das kapitalistische System spielt. Roger & Me wirft einen schockierenden Blick auf die Schattenseiten des amerikanischen Traums. Moores ironischer Blick für die skurrilen Details spart nicht an Humor, aber manchmal bleibt einem das Lachen auch im Halse stecken. Mit den Fakten nimmt es der unkonventionelle Filmemacher, der die Gewinne aus einem Bingo-Spiel in seinen ersten Film investierte, nicht immer so genau, aber das mindert das Vergnügen an der vor Sarkasmus nur so triefenden Realsatire nicht wirklich.

Michael Moore, der für Bowling for Columbine mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, macht auch als erfolgreicher Buchautor von sich reden (Stupid White Men) und schuf die TV-Serien TV Nation und The Awful Truth. 1997 legte er mit The Big One seinen zweiten Film vor. Sein bislang einziger Spielfilm, Unsere feindlichen Nachbarn, lieferte die Vorlage für Filme wie Wag the Dog. --Birgit Schwenger

Produktbeschreibungen

"Roger and Me" ist bis heute der finanziell erfolgreichste Dokumentarfilm und legte den Grundstein für eine neue Bewegung unabhängiger Filmemacher. Hartnäckig und wahnsinnig komisch versucht Moore genau das zu tun, wovon jeder Arbeiter träumt mit dem Mann von ganz oben ein ernstes Wörtchen zu reden. Seine Versuche, Roger Smith, den Vorsitzenden von General Motors, vor die Kamera zu bekommen und ihn zu einem Besuch in Flint, Michigan, zu überreden, bilden die Rahmenhandlung für eine der bissigsten Satiren der letzten Jahre. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen beleuchtet Moore die Geschäftspraktiken amerikanischer Firmen und stellt sich ganz klar auf die Seite des kleinen Mannes. Wie ein Journalist des Village Voice schrieb, ist das Ergebnis "verwegen, populistisch, empörend und unerhört."

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Michael Moore at his best!, 16. September 2004
Von D. Walch "Rathbone" (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Michael Moore auf den Spuren von Roger Smith, dem Chef von General Motors, der durch die Schließung sämtlicher Fabriken Moores Heimatstadt Flint (Michigan) in den finanziellen sowie sozialen Ruin getrieben hat.

Moore zeigt sowohl die katastrophalen sozialen Missstände wie Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Verwahrlosung, Kriminalität und Zerfall der einstigen Hochburg der US-Autoindustrie, als auch die snobbigen Attitüden der Oberschicht, die sich an der neu gewonnenen "Ruhe" ergötzen und sämtliche Probleme ignorieren.

Moore präsentiert uns wieder einmal schockierende Details und menschliche Tragödien. So sieht man Familien, die am Heiligabend aus ihrer Wohnung geworfen werden und darf einer Kaninchenzüchterin beim Ausnehmen zuschauen. PFUI!

Im Vergleich zu "Bowling for Columbine" fehlt etwas der letzte Bissen schwarzer Humor und ein "ultimatives" Ende wie das Heston-Interview gibt es ebenfalls nicht.

Fazit:
Ein Meisterwerk des satirischen Dokumentarfilms.

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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Woudn't it be nice..., 28. September 2003
Es ist schon ein Stückchen her, da wurde "Roger&Me" im Fürther Babylon-Kino gleich nach "Bowling for Columbine" gezeigt.
Michael Moore bei seinem aussichtslosen, aber zugleich köstlichen Kampf ein Gespräch mit Roger Dingeskirchen von General Motors zu bekommen, um ihn Fragen warum es mit seiner Heimatstadt Flint/Michigan den Bach runter geht.
Roger&Me ist der Film zu den zahlreichen Zitaten in "Bowling for Columbine" und "Querschüsse!".

Will haben, haben, haben!!!

Lehrreicher als jede Schulstunde Sozialkunde...

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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen sentimentale erinnerung, 23. November 2003
Von "alexfromaustria" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
diesen sommer erzählte mir ein arbeitskollegin von "bowling for columbine", sie muß das sehr gut gemacht haben, denn es erinnerte mich an etwas.
es hat dann ein wenig gedauert, bis ich draufgekommen bin, daß es eben derselbe michael moore ist, dessen "roger & me" mich damals im fernsehen, jahre zuvor, noch mit untertiteln, so berührt hat.
eine ganze stadt wurde dem höheren profit geopfert- seine heimatstadt- und die verschiedenen überlebensstrategien der einwohner gezeigt.
und dieser film war schlimmer als sartre oder kafka lesen, existentialismus pur und dessen reale auswirkungen.
daß er dabei versuchte, mit dem chef der autofirma zu sprechen, den er natürlich nie erreicht, ist die rahmenhandlung und namensgeber.

düster, und am schluß weiß man wieder etwas mehr über den american way of life und dessen gier, und ist gleichzeitig dankbar dafür, daß es bei uns in österreich doch (noch nicht?) so heftig zugeht.

ein stück zeitgeschichte, sehr gut aufbereitet.

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1.0 von 5 Sternen Nicht das Wahre
Ich hab mir den Film auf Empfehlung eines Freundes angesehen und war unsagbar enttäuscht. Dem Werk mangelt es an Dramaturgie, an einem roten Faden, an einem Konzept und an Ruhe,... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Bibliothekswurm veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Streckenweise langatmig
Roger Moore ist sympatisch, der "normale" Mensch wie Du und ich. Dass das Ergebnis seiner Studien schon vorher feststeht (man spürt das) - naja, das trifft auf viele andere... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Segelfilmer veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Wie man mittlerweile weiß...
...hat Moore seine Zuschauer ausgerechnet mit dem zentralen Running-Gag des Films gehörig hinters Licht geführt. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Benjamin Weissinger veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Must See

Im Film dokumentiert Michael Moore sein insgesamt dreijähriges Bemühen, ein Interview mit Roger Smith, dem damaligen CEO von General Motors (GM), zu bekommen, den er für... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Januar 2008 von Tommy Scherz

3.0 von 5 Sternen Ein Stück Zeitgeschichte aus den tiefen 80ern
Flint, Michigan, in den 80ern: Durch den Druck der immer stärker werdenden japanischen Importeure schließt General Motors etliche US-Werke und schickt Zehntausende auf die Straße,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2003 von Zimbomania

5.0 von 5 Sternen Ein Muss für Michael Moore Fans
Ich habe diesen Film damals gesehen, bevor Bowling for Columbine ins Kino kam und fand ihn dann auch einen Tick besser als Moores neuestes Werk. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2003 von Mo

5.0 von 5 Sternen Moore Klassiker
Zuerst einmal finde ich es schade das es keine Rezensionen zu diesem Meisterwerk gibt! Aber egal, jetz bin ich ja da! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juni 2003 von Benjamin1986

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