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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Baron Münchhausen lässt grüßen !, 10. Januar 2004
Ich kannte den Film nicht, aber wie so manch anderer wahrscheinlich ebenso, war ich neugierig auf diese Disney Produktion.Robert Stevenson hat ebenso die Regie übernommen bei Mary Poppins (1964), Ein toller Käfer (1968), die tollkühne Hexe in Ihrem fliegenden Bett (1971)und HERBIE (1974), nur das diese Produktion mit Jahrgang 1962 die ältere ist. Nach den ersten Minuten war ich angenehm überrascht und erwartete ein Filmerlebnis ähnlich der Schatzinsel oder 20000 Meilen unter dem Meer. Diese Erwartung wurde leider nicht ganz erfüllt, da in einigen Aufnahmen sehr deutlich die Studio-Aufnahme erkennbar ist, doch nun zur Geschichte. Sie beginnt in einem Hafen. Es ist ein Gala-Abend im Gange dessen Gastgeber der Reeder ist für den Kapitän Grant gearbeitet hat. Das Schiff die "Britania" von Kapitän Grant gilt als verschollen und er als tot. Doch seine Kinder sind über Professor Paganel (Maurice Chevalier) in den Besitz einer Falschenpost gelangt, die eindeutig die Handschrift des Vaters trägt. Er muss also noch Leben. Nach kleineren Turbulenzen überzeugt der Teenie-Sohn seinen Vater den Reederei-Besitzer auf die Suche zu gehen. Die Flaschenpost ist nicht eindeutig zu entziffern, nur ein Breitengrad, daher versuchen Sie zunächst ihr Glück in Südamerika ! Dort gibt es dann die ersten Abenteuer, die an eine Erzählung von Baron Münchhausen erinnern. Die eingeborenen Führer verlassen die Euopäer als sie an den Rand eines Erdbeben Gebietes gelangen. Duch das Erdbeben werden Sie auf eine Art Gesteins-Scholle duch die Gegend geschleudert, erleben eine rasante Fahrt durch einen vereisten Gletscher-Tunnel (die den einen oder anderen an ICE-AGE erinnern wird) und bei der Landung wird einer von Ihnen von einem riesen Cormoran in der Luft gefangen und fortgetragen. Das nächste Abenteuer erleben Sie in einer weiten Steppe, in der plötzlich die Flut kommt und sie sitzen wie auf einer einsamen Insel auf einem Baum fest ! Dort ereilt sie die Erkenntnis, das sie am falschen Ort suchen, denn die Flaschenpost wurde in dem Bauch eines Macao-Hais gefunden, und die gibt es nicht an der Küste von Südamerika, sondern nur in den Breitengraden von Australien und Neuseeland. So macht sich die Expedition auf nach Australien. Leider fallen sie den Lügen eines Waffen-Schmugglers zum Opfer, der auch die Britania gekapert hatte. Und so werden nun der Reeder mit seinem Sohn, der Professo und die beiden Kinder wie auch schon Kapitän Grant in einem Boot aus- gesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Sie treiben an die Küste einer Insel wie zuvor auch Kapitän Grant und treffen als Gefangene der Eingeborenen auf einen Matrosen der mit dem Kapitän ausgesetzt wurde. Gemeinsam versuchen sie die Flucht. Hier möchte ich nun die Erzählung der Geschichte beenden und nicht alles verraten. Ich denke es ist ersichtlich geworden, welch phantastischen Abenteuer sie bewältigen müssen, auch wenn ich die Details einspare um das Filmvergnügen nicht völlig zu mindern. Wie gesagt, das Ganze erinnert sehr an die Phantasie eines Baron Münchhausen und wirkt ein wenig überzogen. Es ist aber ein durchaus amüsantes Filmvergnügen. Allerdings bieten Filme wie "Dschungel der 1000 Gefahren" oder "Die Schatzinsel" mehr Unterhaltung, mehr Witz und Spass und auch mehr Filmvergnügen. Dies ist also kein Pflichtkauf, sondern eher interressant für jemanden an der Geschichte von Jules Verne oder jemanden der die Disney Produktionen vollständig kennen möchte. Als defintiv negativ mit je einem Punktabzug ist zu erwähnen, das es NUR den Film gibt, KEINE Extras und das Ganze auch ohne Booklet, lieblos ! Sehr, sehr schade ! Resume : Kaufempfehlung - leider NEIN Empfehlung : erst "Die Schatzinsel" oder "Dschungel der 1000 Gefahren - Schweizer Familie Robinson" kaufen.
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