Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
In a galaxy far, far away..., 12. November 2003
Was haben The Cooper Temple Clause, Radiohead, Tool, System Of A Down, The Mars Volta, Björk und The Blood Brothers gemeinsam? Richtig; absolut gar nichts! Was dann schon wieder die Gemeinsamkeit präzise auf den Punkt bringt. Denn jeder dieser Interpreten ist auf eine so selten konsequente Art einzigartig und in einem eigenen Musik-Kosmos in Sphären entschwunden, in denen jeder Vergleich mit anderen zur Lächerlichkeit werden muß. Daß TCTC ohne wenn und aber in diesen Kreis gehören, haben sie ja schon mit ihrem bemerkenswerten Debut ‚See This Through And Leave' gezeigt. Aber dieser Nachfolger hier untermauert diesen Anspruch nicht nur, sondern stellt ihn gewissermaßen neu; also typisch für solche Eigenbrödler. Hier ist alles anders und also doch altbekannt. Und vor allem: hier ist alles so viel besser. Man kennt das ja: man bestellt sich die neuen Platten diverser Lieblingskünstler, hört sie sich an, feiert sie ab und ist begeistert. Aber hat man ernsthaft was anderes erwartet? Wer hat denn wirklich ernsthaft daran gedacht, daß ‚Hail To The Thief' oder ‚Absolution' Schrott werden könnten? TCTC hingegen sind noch ein recht unbeschriebenes Blatt, und das Debut war eben sehr gut und bemerkenswert. Aber ‚Kick Up The Fire...' ist der schiere Wahnsinn! Und daß man sich über Platten, deren Großartigkeit man nicht erwartet, besonders freut, ist ja klar... Jedenfalls also: Wow! Hier wird einem wirklich alles geboten, was das prädikat ‚Kopfmusik' verdient - und mehr! Denn sicher, die Komplexität der Rhythmen, die Electro-Spielereien; das funktioniert primär über den Kopf. Aber dann kommt so eine Göttermelodie wie im Refrain von ‚Talking To A Brick Wall' (nebenbei Album-Highlight), dann kommt das wunderschöne ‚Blind Pilots', das ganz, ganz, ganz entfernt an Placebo erinnert - aber das mit den Vergleichen hatten wir ja schon... und schon geht einem das Herz auf. Und mit ‚Promises, Promises' ist sogar noch ein krachiger Hit für die Indie-Disco dabei... Aber der Kick bei diesem Album ist nicht die stilistische Heterogenität der Songs untereinander, sondern vielmehr die Überraschung, die einem jeder einzelne Track für sich bietet. Was im grandiosen ‚Did You Miss me?' des Debuts sich andeutete, wird hier konsequent fortgeführt. Die intime, stille und monotone Ballade ‚Into My Arms' endet in einem nicht minder monotonen, fiesen, lärmenden Industrial-Beat. ‚Music Box' verwandelt sich von einer schummerigen Plucker-Nummer in einen Gitarren-Orkan der sich gewaschen hat usw. usw. Und so genial frech und gegen alle Konventionen, daß einem die Spucke wegbleibt wird's dann im zehnminütigen Schluß-Epos ‚Written Apology'. Jazzig baut sich ein sachter Song auf, der in rockenden Gitarren endet... Denkste! Denn im Anschluß gibt's allerfeinstes Techno-Geboller incl. Breakbeats und völlig abruptem Schluß. Damit ist alles gesagt, und diese Besprechung kann ebenso abrupt enden. Kaufen, Punkt!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kick up..., 12. Juli 2004
Wenn ich eine Platte nennen müsste, die mein Leben und meine Liebe zur Musik bestätigt, geprägt und unterstützt hat, dann wäre es diese! Beim ersten Hören müssen sich die Ohren noch gewähnen, manche legen die Scheibe vielleicht erstmal weg, aber wenn man mit Kopfhörern die Songs miterlebt, dann breitet sich schnell (bei mir zumindest) eine Gänsehaut über den ganzen Körper aus. "Kick up and let the flames break loose" ist so energiegeladen, so lebendig, so abwechslungsreich wie lange kein Album mehr. Die vorhergehende Platte war schon der Wahnsinn, aber hier haben es die Jungs auf die Spitze gebracht. Hört es euch gut an, das ist keine Platte für nebenbei!!! Mein favorite: "Talking to a brick wall
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
eines der besten alben 2003, 29. Januar 2004
Mir gefiel schon die erste Platte von The Cooper Temple Clause, doch mit ihren zweiten werk toppen sie sich selber.locker. Alles klingt runder, aus einem Guss, ohne dabei eintönig zu wirken. Kick Up The Fire And Let The Flames Break Loose ist genau das Album, dass Radiohead mit Hail to the Thief gerne gemacht hätten. Klar gibt es viel elektronischen Schnickschnack, doch es bleibt immer die Melodie im Auge. Und das ist die eigentliche Leistung von The Cooper Temple Clause. Man weiß nie wie die Lieder enden, aber sie bleiben trotzdem im Ohr hängen - im gegensatz zu vielen Radiohead sachen. Das Album beginnt schon ganz ganz groß. Da wäre erstmal "The Same Mistakes". Ohne wirklichen Refrain steigert sich die melodie, windet sich immer weiter und lauter in die Gehörgänge um dann genauso plötzlich zu enden. Doch es geht genauso gut weiter, nämliich mit Promises Promises. Die einzige durch und durch laute nummer. Bitterböse und genial auf einem streich. Von nun an kommen die elektronische Spielereien mehr in den Vordergrund ohne aber die Gitarren wirklich verdrängen zu können. Das wird bei New Toys aber noch stärker bei Talking To A Brick Wall deutlich. Brillant. Beide Stücke. Es passt einfach alles zusammen, interessante Geräusche, die Gitarren, die tolle Stimme von Ben Gautrey - top. Nach diesem Einstand war ich mir sicher es kann nicht besser werden und damit lag ich leider nicht ganz daneben. Into My Arms weiß nicht zu überzeugen, doch kurz nach diesem kleinen Schwächeln ziehen die sechs jungen Herren aus Reading wieder gewaltig an und liefern ein richtig geniales Gitarrenstück mit Blind Pilots ab. Klingt ein wenig nach U2 und ist möglicherweise der Höhepunkt auf Kick up the fire, and let the flames break loose. Ein wunderbar langer mitsing Refrain, einfach toll. Nach diesem Hoch wird man wieder richtung boden gezogen, denn für A.I.M gilt ähnliches wie fpr Into My Arms - es fehlt eine überzeugende melodie. Doch der nächste Kracher läst nicht lange auf sich warten und kommt schon mit dem nächsten Track called "Music Box". Wieder beginnt alles ruhig und endet im lauten Gitarrenchaos, klingt aber gut. Das Album endet mit einem eher mäßigen Stück (In Your Prime) und einem echten Hammer: Written Apology. Hier beginnt es ruhig, mit einem fast ängstlichen Piano, dann brechen irgendwann die Gitarren aus:"And it's all a request just to carry it on/A force of a habit to drag us along/We gave you excuses we gave you a song/you carry it on" Heißt es da und man erwartet das Ende, doch weit gefällt, jetzt wird das ganze nochmal durch ein gewaltiges Jungle Outro gezogen. Was bleibt also als Fazit zu sagen? Es gibt drei mittelmäßige Songs, die beileibe nicht schlecht sind. Der Rest ist ganz ganz groß, da is für jeden was dabei: Elektonik-,Gitarren- oder schlicht für den Musikliebhaber.
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