Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
uuuuaaaarghhhh (vor freude), 29. September 2003
da ist also nun die neue outkast. schon die ersten vorbeben und rauschen im elendigen blätterwald machten ja auf einiges gefasst und es hätte auch ziemlich popohaue gegeben wenn das ding nicht mindestens güldenes sternchen mit fieselschweif geworden wäre. nach meinem zweiten hördurchgang bin ich zufrieden wie mit keiner anderen platte bisher in diesem jahr und möchte durch die gegend laufen und schreien und sie allen an die backe hauen, unzählige kopien auf passanten niederrieseln lassen. was haben andré 3000 und big boi also getan? eigentlich haben sie nur mal wieder alles richtig gemacht. wie immer also. nur irgendwie noch richtiger, was in gewisser weise auch eine trennung der elemente forderte, denn wir haben es hier eigentlich mit zwei, unter dem dach einer doppel-cd vereinten, soloplatten zu tun, die nur unter geringer mitwirkung des jeweils anderen entstanden. irgendeinem von beiden den hippenden hop-part oder den crazy-synthie-pop-was-weiss-ich-part unterzuschieben wäre allerdings ungerecht. speakerboxxx (cd 1, big boi) erinnert allerdings schon eher an frühere outkast-werke. will heißen: manchmal irgendwie hippender hop, ab und zu querschießende orgel-breaks, völlig schräg eingebastelte pop-refrains in endlosschleifen und 'irgendwie schräge' beats mit 'irgendwie nervösen' hi-hats. aber auch viel mehr als das, nämlich ziemlich töfte ditties für jede stunde. anchdem man sich also voller entzücken durch diese erste angelegenheit gewurschtelt hat, wird einem mit den ersten klängen der zweiten cd ('the love below, andré 3000) klar, wieso dieser semi-split vollzogen wurde. hier wird nämlich auf die ganz große glocke gehauen, will meinen: dekadenz, arroganz, style und diese feine prise wahnsinn, die das alles noch erträglich macht...dré schreibt hat also, kurz gesagt, von tracks zu songs übergewechselt (mit features von r. kelly, kelis und norah jones, was im ersten und letzten fall mal kurz augenbrauenzucken verursacht aber auch ganz o.k. geht) und bis auf die etwas zu nett vor sich hinplätschernde version von 'my favorite things', die einen zumindest mit dem beruhigenden gefühl hinterlässt, daß hier auch jemand coltrane gehört hat ist das alles eben einfach nur geil. und hier bleibt mir nichts anderes übrig als eben vollkommen unpräzise zu werden und nochmal: geil (oder fett, big, knorke, hammer, dick, schnafte, etc.) zu krähen. prince, den man eh' schon die ganze zeit leise im hintergrund klatschen hört, würde übrigens bei den fotos im 'booklet' (welch' komisches wort) vor neid erblassen, ganz zu schweigen davon, daß er sowas bestimmt nochmal gerne aufnehmen würde, aber ohne ihn wär' das hier wahrscheinlich eh' nicht so geworden. also, auf die gefahr hin das das alles nur ein schöner traum war und sich das ganze teil morgen irgendwie anhört als würde martin kesici 'angel of berlin' auf 'nem kamm blasen: besorgt sie euch irgendwie, aber bitte hört diese platte und liebt sie!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
back for the last time..., 29. September 2003
... ist outkast mit dem neuen doppelalbum "speakerboxxx / the love below" und startet unmissverständlich und auf gut deutsch "voll auf die fresse" big boi's seite. wer outkast mit ihren bisher 4 veröffentlichten alben kennt, wird hier wie auch auf der anderen cd viel neues entdecken und muss sich auf einiges gefasst machen. mit thigten rap-ergüssen schießt big boi mit anhang von alten bekannten und ein paar neuen (z.b. ludachris) direkt in den kopf. fettes teil. die andere seite von andre benjamin sprüht vor einflüssen aus dem jazzigen bereich und ist für outkast-kenner eventuell überraschend und für rapfans ein ganz neues genre.
da dieser platz hier sicherlich nicht ausreicht, das ganze album zu loben, werde ich dem ganzen ein ende setzen und mich zur speakerbox gesellen und die liebe von unten genießen.
you'll always live my lap
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Komisch!!!, 11. Februar 2004
Von Ein Kunde
Also warum die Doppel CD von allen so angepriesen wird, kann ich wirklich nicht nachvollziehen! Warum Sie dann auch noch als bestes Album des Jahres 2003 ausgezeichnet wurde entzieht sich nun entgültig meiner Kentniss. Die erste CD "Speakerboxx" entäuscht schon insofern, dass die Lieder, außer "Last Call", zum Ende hin immer schlechter werden. Mit "schlechter" meine Ich, dass die Musik völlig durcheinander gemixt wurde, absolut unpassende Refrians aufgenommen wurden ( z.B. bei "the way you move" ) und das man sich anscheinend überhaupt nicht einig wurde, über das was man hier eigentlich machen wollte. Auf "Spaekerboxxx" sind immerhin noch die ersten paar Lieder ganz OK, während man mit "The Love Below" dann eigentlich absolut gar nichts anfangen kann ( außer mit "Hey Ya!" & "Behold a Lady" ). Ich höre sonst aber auch eigentlich mehr sowas wie DMX, Dr. Dre und die Combo um 50. Mag sein, dass ich insofern anderes gewöhnt bin. Ich rate jedenfalls allen die sich nicht 100% sicher sind vom spontankauf ab!!!
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