Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Danke!, 10. Januar 2004
Mein private Skala à la Stiftung Warentest: ++ spitze + gut o hm,laufenlassen - bäh,überspringen -- uaahh1 The Last Mall: I.G.Y-shufflig, Mr.Fagen lässt sein Jojo hüpfen, Leider das übliche Bluesschema + 2 Things I miss the most: deaconbluesig, launige Bemerkungen übers Älterwerden, die 99% der Zuhörer teilen können. ++ 3 Blues Beach: grades Tempo, leicht ulkig + 4 Godwhacker: aufgekratzt, schön katholenfeindlich, Musik leider Durchschnitt o 5 becker singt, trotzdem ;-) ohrwurm (er hatte schon oft die besseren melodien, während fagen halbbekannte r&b-versatzstücke heranzieht) + 6 bluesig, atonale strophe, ab ca. 3:50 duell fagensolo vs. gesampelte gitarrenobertöne + 7 Pixeleen: eine Apotheose von Lara Croft & Co., ohrwum ++ 8 Lunch with Gina: Beschreibt treffsicher eine Hassliebe, geile Synthsoli ab 2:10 + 9 Mein Liebling: 50 Sekunden-Intro in Aja-Manier. Der Saxophonschlenker hin zum eigentlichen Song ist im Timing verpatzt, der Rest wie immer göttlich. Man hegt die Befürchtung, daß die Zeile "We're going out of Business" das kalkulierte Abschieds-Statement sein soll. Think it over, guys... ++ Fazit: Ein großartiges Album, das bei jedem Hören neue Facetten offenbart. Wenn man bedenkt, daß jeder Mist in diesem Forum 5 Sterne bekommt, wären hier 10 angemssen. Andererseits - wenn man sich ausmalt, welche Steigerungen noch möglich wären, z.B. zur Top-Produktion auch wirkliche Ohrwurm-Kompositionen, dann muss die 5 fairerweise reserviert bleiben. Für Aja, Gaucho, The Royal Scam. Strong buy, anyway.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
everything must stay, 11. Juni 2003
Für dieses Album hat irgendjemand Donald Fagen und Walter Becker von irgendetwas losgebunden. Die Erwartungen sind wahnsinnig hoch, wenn man als in der Wolle gefärbter Danfan auf die neue Veröffentlichung wartet, und es ist wunderbar, wenn diese Erwartungen noch um ein paar Längen übertroffen werden. Steely Dan ist, das liest man in manchen Gästebüchern auf SD-Websites, auch für micht der "soundtrack of my life", und "everything must go" gehört absolut dazu. Dieses Album hört sich, finde ich, noch viel lockerer an als das Grammy-belohnte "two against nature". Es ist unfassbar, wie derart ausgefuchste Harmonien so selbstverständlich klingen können. Die CD ist das musikalische Äquivalent zu einem mit Salzlake gefüllten think tank: man bewegt sich nicht, sieht nichts, denkt nichts, und ist sich vollkommen sicher, dass einem der nächste Gedanke (Harmonie, Lyrics, Sound) gefallen wird. Dies Album ist ein absolutes everybody must have. Ein paar konkrete Gründe: Lyrics (naja, keine Überraschung) Fagen-Gesang (besser als 2VN) Becker-Gesang (!) Absolut punktgenaue und hypnotische Grooves Der Snare-Sound Walter Becker spielt Bass (hören: Baselines "Blues Beach") Der Gitarrensound und die absolut souveränen Becker-Solos (hören: "Godwhacker") Die Bläser-Arrangements (hören: das Outro von "Slang of Ages" - unverschämt!) Das Synth-Solo (wer spielt heute Synthesizer-Solos? Donald Fagen. Hören: "Lunch With Gina" - einmaliger Rhodes-Synth-Sound) Die Klangqualität: Bei diesem Album wünscht man sich die bestmögliche Wiedergabe. Bin gespannt auf die Surround-Version... Darf neben Aja stehen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hallo Kiddies: Diese Musik ist WIRKLICH cool!, 10. Juni 2003
Von Ein Kunde
Walter Becker und Donald Fagen sind immer wieder für eine Überraschung gut: Da hatte man sich schon darauf eingestellt, den Abstand zwischen zwei neuen Steely Dan-Alben eher in Jahrzehnten als in Jahren zu zählen, und nun liegt tatsächlich "schon" drei Jahre nach dem grandiosen "Two against Nature" wieder ein neues Steely Dan-Werk in den CD-Regalen. Mit dem neuen Werk "Everything must go" bestätigt sich, dass das Schreiben und Einspielen zeitlos guter Songs für Becker/Fagen das ist, was für Normalsterbliche das Fahrradfahren darstellt: Einmal gelernt, vergisst man es nie wieder. Seit gut 30 Jahren schaffen es Becker und Fagen nämlich immer noch nicht, ein wirklich schlechtes Album auf die Beine zu stellen. So glänzt auch das neue Album mit süffigen und trotzdem anspruchsvollen Melodien, die sich sofort in den Gehörgängen festsetzen und wahrscheinlich so schnell nicht mehr von dort verschwinden, gekrönt von einer brillanten Klangqualität. Insgesamt klingt "Everything must go" dabei noch entspannter als das Vorgängeralbum. Sehr gut gefällt mir auch die schnoddrige Lässigkeit, mit der Walter Becker "Slang of Ages" vorträgt (Beckers einziger Solo-Gesangspart, der mir bekannt ist). So bleibt als einziger "Kritikpunkt" festzuhalten, dass das Album mit ca. 42 Minuten Laufzeit viel zu schnell vorbei ist. So lange allerdings die Quantität von soviel Qualität überstrahlt wird, kann man damit sehr gut leben. Deshalb verleihe ich fünf fette Sterne. Zum Schluss bleibt allerdings ein großes Fragezeichen: Befinden sich Steely Dan in einem zweiten künstlerischen Frühling, der uns noch das eine oder andere Meisterwerk beschert, oder muss man die letzten Songzeilen des Titeltracks tatsächlich als Beckers und Fagens musikalischen Abschied interpretieren: "We're goin' out of business - Everything must go"? Letzteres möchte ich in meinen schlimmsten Träumen nicht hoffen...
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