Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Seit Anbeginn der Zeit..., 28. August 2003
„Die Prophezeiung" nennt sich das neue Album der, ursprünglich aus Österreich stammenden, Berliner Band. Die für >E Nomine< typischen Kennzeichen sind auch diesmal wieder vorhanden: Düstere Texte die von deutschen Synchronstimmen, bekannter oder weniger bekannter Schauspielern (wer ist eigentlich Max von Sydow?) vorgetragen werden und fabelhafte lateinische Chöre. In den letzten zwei Alben haben „E Nomine" sich mit Versen aus der Bibel und dunklen Legenden beschäftigt und auch jetzt sprechen sie wieder ein bestimmtes Thema an. Nicht schwer zu erraten: das Ende der Welt. Jedoch handelt es sich hierbei nicht nur um einen gewöhnlichen Nachfolger von dem etwas endtäuschenden 2. Album „Finsternis" oder dem weit besseren Debüt „Das Testament". Noch nie war moderne Musik dieses Zeitalters so mystisch und faszinierend! Natürlich ähnelt „Die Prophezeiung" seine Vorgängern, bekannte Textstellen wie zum Beispiel: „Wie ein Schatten über seiner rechten Hand!", der monumentale Chor und Robert de Niros Synchronstimme findet man auf dieser CD wieder. Trotzdem bietet sie viel neues, die lateinischen Texte wurden mehr ausgenützt und die deutsche Lyrik ist schöner anzuhören als zuvor und bietet teilweise sehr schöne Textpassagen, im Gegensatz zu den etwas merkwürdigen Inhalten in „Finsternis". Die beiden Singles „Deine Welt" & „Das Omen im Kreis des Bösen" sind wie gewohnt in 140 BPM. Man merkt aber dennoch, dass sich „E Nomine" nicht wirklich auf Dance-Feeling konzentriert, sondern eher Wert auf ihre Texte liegt. Trotzdem wirkt „Das Omen im Kreis des Bösen" etwas untypisch für die Band, hört sich letztendlich doch gut an. Zu den schönsten Liedern auf der CD gehören auf jeden Fall „Rad des Schicksals", das beinah komplett in Latein gesungen wird und „Anderwelt (Laterna Magica)". Beide trumpfen mit einer wunderschönen Melodie, die in „Rad des Schicksals" von einem bezaubernden lateinischen Solo begleitet wird und in „Anderwelt" ein herrlich anzuhörendes Gedicht untermalt. Mit dem Song „Der Blaubeermund" kopiert sich „E Nomine" wieder einmal selber, jedoch trägt der Text nicht mehr die Handlung aus dem 2.Album. Zum Glück blieb ein Teil des Chorus unverändert und so kommt es bei diesem Titel zu einem kleinen Höhepunkt der CD. Jetzt wird es düster, denn mit den Liedern „Im Zeichen des Zodiak", „Der Prophet", Die Runen von Asgard", „Schwarze Sonne" und „Jetzt ist es still" kehrt die Band wieder an den Ursprung zurück und lässt die gewaltigen Beats, den mystischen Chor und die dunkle Lyrik wieder ertönen. „Die Runen von Asgard" hat was geniales, die Melodien, die Drums und der lateinische Gesang passen irgendwie nicht zusammen und immer wieder stößt man auf Stellen die falsch klingen. Trotzdem; Mel Gibsons Stimme klingt düster und passt perfekt in das Klangspiel und dies macht am Ende die Genialität dieses Titels aus. „Schwarze Sonne" gehört mit Sicherheit zu den Finsteren der Lieder, die Beats sind dunkler und härter, Samuel L. Jacksons Synchronstimme ist unheimlicher als alle anderen, die Hintergrundmelodie, der Bass und der Chorus wirken ebenfalls etwas tiefer als sonst. Die Mischung aus den bezaubernden und den dunklen, mystischen Liedern ist unübertrefflich und fügen sich zu einem guten Album zusammen. Aber nichts ist perfekt und so kommen noch einige kleine Unannehmlichkeiten dazu. Das Booklet ist ärgerlicherweise nicht ganz vollständig, oft fehlt ein Vers und bei dem Lied „Das Omen im Kreis des Bösen" wurde, wahrscheinlich aus Platzgründen der lateinische Text weggelassen. Bei dem Song „Laetitia" hat „E Nomine" anscheinend der Kitsch überfallen, hierbei handelt es sich um ein Liebeslied das sich im ersten Moment ganz nett anhört, jedoch später ziemlich langweilig klingt und von mir des öfteren übersprungen wird. Auch „Myteria" hat etwas merkwürdiges (was nicht unbedingt negativ zu verstehen sein muss); Typische „E Nomine" - Kost, das interessante bei diesem Titel ist der ungewöhnliche Refrain, bei dem sich die Geister wohl scheiden werden; entweder man liebt oder man hasst ihn. Eines ist klar; er klingt noch nach einigen Stunden in den Ohren. Alles im allem ist es ein sehr gut gelungenes Album, mit klitzekleinen Mängeln, die aber kaum stören. Kurz nach dem man diese CD eingelegt hat, wird man in eine berauschende Welt hineingezogen, man lässt seine Fantasie spielen und erlebt die Geschichten der Texte in seiner Vorstellung wieder. Und genau DAS ist es, was dieses Stück Musik so wertvoll und wunderbar macht!!
|
|
|
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
E Nomine steht für Qualität...mal wieder!, 12. April 2003
Also,wem die ersten beiden E Nomine Alben "Finsternis" und "Das Testament" gefallen haben,der wird auch an "Die Prophezeiung" seine helle Freude haben! Man kann wieder mal geniale Beats vermischt mit orchestralen Klängen erwarten und abtanzen oder einfach nur relaxen. Noch dazu enthalten die Texte der Songs Wahrheit,wie z.B. in "Deine Welt"... Kaufen,Leute,es wird sich lohnen!!!
|
|
|
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Soundtrack der Phantasie, 24. April 2003
Nachdem sich E Nomine mit ihrem ersten Album Biblischen Themen und mit dem zweiten Album düsteren Legenden widmen dreht sich auf ihrem dritten Epos alles um das Thema Endzeit bzw. Der ewige kampf Gut gegen Böse.Auf "Die Prophezeiung" versammeln sich wieder die Creme de la creme der dt. Synchronstimmen. Diesmal dabei die Stimmen von Robert de Niro (Christian Brückner wie immer genial),Brad Pitt,Pierce Brosnan,Michael Douglas,Leonardo Di Caprio,Max von Sydow,Harrison Ford,Mel Gibson,Samuel L.Jackson,Oliver Reed und Rutger Hauer(muss man den kennen?) Die Tracks sind mal zum Tanzen mal zum relaxen aber eines haben alle gemeinsam, mächtige Chöre,mal in deutsch mal in latein.Bedeutungsschwangere Texte von den Stimmen perfekt in Szene gesetzt.Hervorzuheben sind die tracks "Das Omen"(Clubhymne,"Die runen von Asgard" und Anderwelt(der ideale Sonmg für den Frühling. E nomine ist Musik für das Kino im Kopf.Wirklich genial
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|