Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Moodymann., 7. August 2004
Von Ein Kunde
Kenny Dixon jr. a.k.a. Moodymann ist wieder da! Endlich! Fast 4 Jahre hat er mit seinem neuen Album auf sich warten lassen, ohne dass man in letzter Zeit etwas von ihm gehört hätte. Selbst Maxis waren rar, vielmehr konzentrierte er sich auf die Produktionen für seine Ehefrau, die großartige Norma Jean Bell, die regelmässig und meistens auf Peacefrog Records erschienen. Vorneweg: "Silence in the secret garden" ist ein grossartiges Album. Moodymann wie man ihn kennt und liebt. Verwunderlich ist das meiner Meinung nach nicht, alles was ich von ihm kenne, sein Werk umfasst mittlerweile vier Alben und etliche Maxis sowie Remixarbeiten, ist wundervoll produzierte Musik unter dem Deckmantel von House. Immer offen für Experimente ohne die die grosse Vielfalt der gestreiften musikalischen Themen überzustrapazieren. Sorgfältig setzt er hier und da Stakkato-Rhythmen ein, dezent und wohlklingend genau an den richtigen Stellen entscheidet er sich für den Einsatz von Pianos, sporadisch setzt er Vocal-samples ein. Immer weiss er dabei zu überraschen, trotzig gegen Rhythmus- und Beatstrukturen setzt er hier und da einen Break, danach gehen die Songs (Moodyman's Stücke sind voller Soul, da kann man nicht von Tracks reden!) von vorne los und enwickeln sich in neue Richtungen. "Eine Platte, auf der sich alle Musiken der afroamerikanischen Kultur wiederfinden, die vor ihr über diesen Planeten geschallt sind." entnehme ich der Spex Rezension und bin mir mit ihr einig. Unüberhörbar ist der Einfluss von Jazz, Funk und Soul der späten 60er und frühen 70er Jahre sowie den Anfängen von House, der sich vor allen in den progressiveren Songs wie "Yesterday party watta bout it" oder "Liveinla 1998" manifestiert. Keinesfalls aber retro könnte man diese Platte nennen, im Gegenteil, sie setzt die einzelnen Element zusammen zu einem grossen Kunstwerk, vereint sie zu "disco" ohne sich disco oder disco-samples (im Vergleich zu den grossartigen Metro Area) zu bedienen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dunkler, tiefer Soul, 12. Dezember 2004
Der Moodyman aka Kenny Dixon Jr. machts seinen Fans nicht gerade einfach. Sperrig in der Verkaufsstrategie seiner CD's (man beachte seine merkwürdige Black Mahogani 1 und 2 Veröffentlichungspolitik, steht "Silence in the...." für mich stellvertretend für sein Gesamtwerk, da es unzählige Maxis, Remixe und rare Veröffentlichungen sowie Produktionen für Norma Jean Bell gibt. In erster Linie ist es natürlich gut gemachte House Musik, mit einigen genialen Remixen, die auf jeder Party für volle Tanzflächen sorgen. Doch unter der Oberfläche brodeln oft genug Abgründe. Etwas dunkles und bedrohliches, verstörend und auch gruselig. Dann ist es wieder sehr fett, soulig, housig. Es ist schwer zu kategorisieren, jedenfalls sind seine Produktionen äusserst interessant und empfehlenswert für den geneigten House/Soul-Fan. Reinhören!
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