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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vorsicht Hochspannung !!, 19. Februar 2003
Die vierte Season DS9 treibt Veränderungen in der Galaxie voran wie niemals zuvor im Star Trek- Universum. Indem sich die Dominion- Krise, die in den letzten Staffeln DS9 im Krieg mit der Föderation gipfelt, immer weiter verschärft, reihen sich bereits jetzt viele monumentale Ereignisse in die Kette der bedeutsamen Eckpunkte der Zukunft ein, wie Star Trek sie skizziert: In "The Way of the Warrior" ("Der Weg des Kriegers") tritt das Klingonische Imperium in den ohnehin unstabilen politischen Verhältnissen im Quadranten die Flucht nach vorn an und erklärt wie aus heiterem Himmel den Cardassianern den Krieg. Der Grund ist die neue Angst vor Formwandlern und die Vermutung, die Führer Cardassias seien durch sie ersetzt worden. Diese gehen ins Exil auf DS9, das ihnen Asyl gewährt; und das für Star Trek- Fans schier unfassbare geschieht: Die Klingonen kündigen den Friedensvertrag mit der Föderation (...um den im 6. Kinofilm "The Undiscovered Country" ("Das unentdeckte Land") gekämpft wurde)! Die Doppelfolge "Homefront"/"Paradise Lost" ("Die Front"/"Das verlorene Paradies") führt uns auf die Erde, wo Sisko Sicherheitschef der Sternenflotte wird. Eine Invasion des Planeten durch das Dominion wird befürchtet, und in der Angst vor Formwandlern macht sich Paranoia breit. Um ein Haar gelingt es Admiral Leyton, dem Sisko untersteht, eine Militärherrschaft auf der Erde zu errichten - das friedvoille Paradies ist in Gefahr. Am Schluß schockt Season 4 noch einmal mit "Broken Link" ("Das Urteil"): Odo werden seine formwandlerischen Fähigkeiten genommen und er wird zum Menschen. Und die allerletzte Szene: Odo erkennt, daß Gowron, der Kanzler des Klingonischen Imperiums, in Wirklichkeit ein Formwandler ist. Es gibt mit dieser Season immer mehr Folgen, die aufeinander aufbauend eine Geschihte immensen Umfangs erzählen - eine Story, die sich dramatisch zuspitzt. Für den Zuschauer mit DVD- Player: Suchtgefahr! DS9 fesselt hier an den Fernsehsessel...Season vier enthält auch losgelöste Episoden, und zwar solche mit hohem Anspruch und vielen Emotionen: "The Visitor" ("Der Besuch") erzählt vom alten Mann Jake Sisko, der vor Jahrzehnten seinen Vater Ben Sisko bei einem Unfall verloren hat und den Uraschen dafür auf die Spur kommt - eine wunderschöne `was wäre, wenn...'-Folge. "Hard Times" ("Strafzyklen") ist wieder einmal eine außergewöhnliche Miles O'Brien- Episode. Das Konzept erinnert ein wenig an "The Inner Light" ("Das zweite Leben") der Next Generation: O'Brien wird auf einem fremden Planeten für eine angeblich von ihm begangene Tat bestraft: Ihm werden die Erinnerungen an eine 21jährige Haft unter unmenschlichen Bedingungen in sein Gedächtnis eingefügt. Der Chief ist ständig kurz davor, seinen Verstand zu verlieren, bis er endlich zurück zu DS9 kommt, das er aus seiner Sicht seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat - packend und ergreifend! Und auch einige der humorvollsten Episoden reihen sich in Season vier ein, so z.B. "Little Green Men" ("Kleine grüne Männchen"): Die Ferengi Quark, Rom und Nog sowie Odo gelangen durch einen Unfall auf die Erde von 1947 - einfach köstlich, wie in den Vereinigten Staaten der erste Kontakt zu Außerirdischen zustande kommt. Diese Folge ist nicht unbedingt ernst zu nehmen - im Gegenteil :-) Einige Notizen zu Season vier: - Ab sofort ist Worf von der guten, alten Enterprise mit von der Partie. Michael Dorn ist damit der erste Star Trek- Darsteller, der in zwei Serien des Trek- Universums eine Hauptrolle spielt. Auch sein Bruder Kurn, wie gehabt von Tony Todd gespielt, wird ab "The Sons of Mogh" ("Die Söhne des Mogh") öfter dabei sein. - Nach Johnathan Frakes (alias Commander Riker), Rene Auberjonois (alias Odo) und Avery Brooks (alias Sisko) in Season drei gibt hier nun auch LeVar Burton, bekannt aus The Next Generation als Geordie LaForge, sein DS9- Regiedebut - und gleich in 5 Folgen! - Captain Siskos Vater wird von Brock Peters gespielt, der in den Kinofilem IV und VI bereits Admiral Cartwright verkörperte. - In "To the Death" ("Die Abtrünnigen") kommt wieder ein Tor der Iconier vor. Diese waren Thema in der Next Generation- Folge "Contagion" ("Die Iconia- Sonden") in der zweiten Season. - James Cromwell, bekannt aus Star Trek VIII - "First Contact" ("Der erste Kontakt") als Zefram Cochrane spielt in "Starship Down" ("Das Wagnis") Hanok von den Karemma. - Mit Jeffrey Combs verkörpert ein und der selbe Schauspieler zwei ab sofort immer wieder auftauchende Nebencharaktere: den Ferengi Brunt von der Ferengi- Handelsbehörde FCA sowie den Vorta Weyoun vom Dominion.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Staffel der starken Einzelepisoden!, 17. Juli 2003
Diese 4. Staffel ist eine bestechend starke Staffel. Sie sticht vor allem mit ihren vielen guten bis herausragenden Episoden. Der Konflikt mit dem Dominion spitzt sich zu, wird jedoch kurzseitig von einem neu aufkeimenden Konflikt zurueckgedraengt. Dem Konflikt zwischen den Klingonen und der Foerderation. Mit der Doppelfolge (die zweifellos zur den besten Doppelfolgen ueberhaupt gehoert) "Der Weg des Kriegers" startet die 4. Staffel unglaublich gut. Ein bekanntes Gesicht kehrt zurueck...Worf, der DS9 neuen Schwung geben soll und das auch gut meistert indem er sich problemlos eingliedert! Diese Staffel zeigt Schwaechen (wie zum Beispiel das Seasonfinale "Das Urteil"), aber sie zeigt auch grosse Hoehepunkte!Highlights: Indiskretionen, mein persoenlicher Favorit und auch meine liebste DS9 Episode von allen! Kira und Dukat suchen nach einem verschwunden cardassianischen Frachter... Der Besuch, grossartig! Jake Sisko verliert seinen Vater durch einen Unfall. Alle paar Jahre taucht er auf. Im fortgeschrittenen Alter bemerkt Jake wie er alles rueckgaengig machen kann... Unser Mann Bashir, James Bond ist nichts dagegen! Kleine gruene Maennchen, Nog, Rom, Quark und Odo werden ins Jahr 1947 zurueckgeworfen. Keine Raumschiffe, keine Foederation,...Quark sieht seine Chance, die macht an sich zu reissen! Wiedervereinigt, auch diese Episode muss erwaehnt werden, auch wenn die Geschichte sich nur um den Kuss dreht. Aber dieser Kuss war wichtig fuer die Star Trek Geschichte! Der Weg des Kriegers! Das Wagnis, Einblicke in die zwischenmenschlichen Beziehungen der Crewmitglieder untereinander! Der zerbrochene Spiegel... das Spiegeluniversum gibt sich die Ehre! Fazit: Gute Storys, sehr gut umgesetzt!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine der besten ST-Seasons überhaupt - auf sehr guten DVDs, 20. September 2003
Deep Space Nine ist meiner Meinung nach die beste Star Trek Serie, und ab dieser vierten Staffel nicht mehr zu toppen. So sind hier viele hervorragende Folgen zu finden, die geschickt in die Bedrohung durch das Dominion und den neuen Konflikt mit den Klingonen eingebunden sind und diese beiden Storybögen weiter vorantreiben.Zu den besten Folgen zählen unter anderem der Anfangs-Zweiteiler "The Way of the Warrior / Der Weg des Kriegers", die perfekt inszenierte Folge "The Visitor / Der Besuch", die amüsante James-Bond-Hommage "Our Man Bashir / Unser Mann Bashir" oder auch die ungewöhnlich gefilmte Episode "Rules of Engagement / Das Gefecht". Aber auch fast alle anderen Folgen sind sehr gut dazu geeignet, auch mehrmals gesehen zu werden. Und außerdem ist ab Season 4 auch noch Worf mit an Bord. Doch wer sich eine komplette Fernsehserie auf DVD kaufen möchte, weiß sicher zumindest grob über den Inhalt bescheid, deshalb komme ich direkt auf die Aufmachung der DVD-Box und die Qualität an sich zu sprechen: Die (diesmal mit violetten Farben verzierte) aufklappbare Plastikbox ist recht stabil und ganz hübsch anzuschauen. Der Aufkleber der deutschen Version klebt zum Glück wieder auf der Verpackungsfolie und ist endlich aus etwas dickerem Material, man kann ihn also relativ leicht ins Innere der Box kleben (was durchaus sinnvoll ist, da die Boxen ja alle ineinander passen, aber eben nur ohne Aufkleber). Wie bei den bisherigen Staffeln sind die 7 DVDs in einem durchsichtigen Plastikhüllenstapel (etwa wie Maxi-CD-Hüllen) untergebracht. Dieser Stapel ist an der Seite tatsächlich mit einer Art "Tesafilm" zusammengeklebt, was nicht sonderlich professionel aussieht. In der Praxis erweist sich dies aber als gar nicht mal so schlecht, man benötigt nicht viel Platz zum aufklappen. Desweiteren ist noch eine CD-ROM zur virtuellen Raumstation erhalten, sowie die Spacemiles, mit denen man - wenn man die Miles aus allen 7 Boxen besitzt - Anfang 2004 entweder eine DS9-Uhr oder 3 Bonus-DVDs + T-Shirt erhalten kann. Ton und Bild der DVDs sind soweit ich das beurteilen kann in Ordnung, nur die nicht überspringbaren Menüanimationen nerven mit der Zeit etwas, da vor allem die Anfangssequenz nach dem Einlegen der DVD zu lang (und dazu noch als relativ hässliche Animation statt einer direkten Aufnahme aus der Serie) geraten ist. Allerdings wird hier auch die leicht veränderte Musik aus dem neuen Intro verwendet, daran wurde immerhin gedacht. Die Extras sind wieder vorbildlich für Serienveröffentlichungen auf DVD. Sie sind zusammen mit den letzten zwei Episoden auf DVD Nr.7 untergebracht. Es gibt Interviews mit einigen Schauspielern (eine größere Reportage über Worf alias Michael Dorn) sowie den Produzenten und anderen Beteiligten (vor allem über neue Sets, Stories und Designs), und auch wieder eine Folge "Michael Westmore's Aliens" über die Entwürfe neuer außerirdischer Spezies. Da dieses hohe Extra-Niveau offensichtlich bis zum Ende beibehalten werden wird, erhalten Besitzer aller Staffeln schließlich eine ausführliche Hintergrundinformations-Sammlung. Ich empfehle jedoch jedem, der noch nicht alle Folgen von DS9 gesehen hat und sich nichts aus den späteren Staffeln vorwegnehmen lassen möchte, die Extras erst nach dem Ansehen aller sieben Staffeln zu betrachten, da eben einige Spoiler auf zukünftige Ereignisse vorhanden sind. Wer DS9 bisher nicht mochte, könnte hier doch noch zum Fan werden, jeder andere Star-Trek-Fan wird wohl spätestens mit Staffel 4 seine DS9-Sammlung beginnen, da wirklich fast jede Folge ein SF-Highlight darstellt. Außerdem ist natürlich der übliche DVD-Vorteil Originalsprache vorhanden, das klare und elaborierte Englisch aus DS9 ist recht einfach zu verstehen und eignet sich auch gut zum Lernen, und vor allem Avery Brooks (Cpt. Sisko) ist mit seiner Originalstimme der deutschen Synchro haushoch überlegen (aber auch die anderen Darsteller kommen im Original einfach besser). Ich gebe dieser Staffel, der Qualität und den Extras jeweils volle 5 Sterne.
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