Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ab hier ist DS9 nahezu perfekt, genau wie die DVD-Version, 10. Juli 2003
Deep Space Nine ist meiner Meinung nach die beste Star Trek Serie, spätestens ab dieser Staffel war ich davon überzeugt. Nachdem die Charaktere durch die ersten beiden Staffeln schon gut entwickelt sind, geht diese Entwicklung hier angesichts einer epischen Bedrohung weiter, neue Freunde und neue Feinde tauchen auf, es gibt Beförderungen, Beziehungen und Todesfälle.Außerdem erfährt Odo endlich mehr über sein Volk, auch wenn er sich dies bestimmt auf andere Weise gewünscht hätte (u.a. in der Doppelfolge "The Search / Die Suche"). Sisko, Bashir und Dax stranden im Jahr 2024 (Doppelfolge "Past Tense / Gefangen in der Vergangenheit") und Star Trek zeigt sich in dieser Folge von seiner besten, sozialkritischen Seite. Auch gibt es die erste große Schlacht zwischen dem Dominion und Mächten des Alpha-Quadranten zu sehen ("The Die is Cast / Der geheimnisvolle Garak II"). Aber nicht nur die Doppelfolgen sind Highlights, auch die meisten der einzelnen Folgen besitzen eine sehr hohe Qualität und es sind nur ein paar weniger spannende dabei. Doch wer sich eine komplette Fernsehserie auf DVD kaufen möchte, weiß sicher zumindest grob über den Inhalt bescheid, deshalb komme ich direkt auf die Aufmachung der DVD-Box und die Qualität an sich zu sprechen: Die (diesmal mit Blautönen verzierte) aufklappbare Plastikbox ist recht stabil und ganz hübsch anzuschauen. Der Aufkleber der deutschen Version klebt nun unverständlicherweise wieder direkt auf der Box, es bleiben unschöne Klebespuren zurück, wenn man ihn entfernt und ins Innere der Box klebt (was durchaus sinnvoll ist, da die Boxen ja alle ineinander passen, aber eben nur ohne Aufkleber). Wie bei den bisherigen Staffeln sind die 7 DVDs in einem durchsichtigen Plastikhüllenstapel (etwa wie Maxi-CD-Hüllen) untergebracht. Dieser Stapel ist an der Seite tatsächlich mit einer Art "Tesafilm" zusammengeklebt, was nicht sonderlich professionel aussieht. In der Praxis erweist sich dies aber als gar nicht mal so schlecht, man benötigt nicht viel Platz zum aufklappen. Desweiteren ist noch eine CD-ROM zur virtuellen Raumstation erhalten, sowie die Spacemiles, mit denen man - wenn man die Miles aus allen 7 Boxen besitzt - Anfang 2004 entweder eine DS9-Uhr oder 3 Bonus-DVDs + T-Shirt erhalten kann. Ton und Bild der DVDs sind soweit ich das beurteilen kann in Ordnung, nur die nicht überspringbaren Menüanimationen nerven mit der Zeit etwas, da vor allem die Anfangssequenz nach dem Einlegen der DVD zu lang (und dazu noch als relativ hässliche Animation statt einer direkten Aufnahme aus der Serie) geraten ist. Die Extras sind wieder vorbildlich für Serienveröffentlichungen auf DVD. Sie sind zusammen mit den letzten zwei Episoden auf DVD Nr.7 untergebracht. Es gibt Interviews mit einigen Schauspielern (eine größere Reportage über Odo alias René Auberjonois) sowie den Produzenten und anderen Beteiligten (u.a. zur Entstehung der Defiant). die Interviews sind jetzt im Gegensatz zu den ersten Extras meist nach Abschluss der kompletten sieben Staffeln als Rückblick aufgezeichnet. Es jetzt sieht so aus, dass dieses hohe Extra-Niveau beibehalten und man mit allen sieben Staffeln dann eine ausführliche Hintergrundinformations-Sammlung besitzten wird. Ich empfehle jedoch jedem, der noch nicht alle Folgen von DS9 gesehen hat und sich nichts aus den späteren Staffeln vorwegnehmen lassen möchte, die Extras erst nach dem Ansehen aller sieben Staffeln zu betrachten, da eben einige Spoiler auf zukünftige Ereignisse vorhanden sind. Spätestens ab dieser Staffel kann jeder Star-Trek-Fan unbesorgt zugreifen (wenn man nicht aus unerfindlichen Gründen DS9-Hasser ist), denn die Schauspieler haben sich perfekt eingelebt, die Geschichten können fast alle überzeugen und der Dominion-Krieg beginnt sich auszuweiten, um dann die Grundlage für die vierte Staffel - wie man öfter aus Fan-Kreisen hört: "die beste Star-Trek-Staffel überhaupt" - zu liefern. Außerdem ist natürlich der übliche DVD-Vorteil Originalsprache vorhanden, das klare und elaborierte Englisch aus DS9 ist recht einfach zu verstehen und eignet sich auch gut zum Lernen. Als Ergebnis gebe ich der Staffel fast volle 5 Punkte, der Qualität und den Extras jeweils eindeutige 5 Punkte, was somit auch der abschließenden Bewertung entspricht.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Jetzt geht es richtig los, 24. Juni 2003
Wie schon für Box I + II beschrieben schätze ich diese Serie wegen ihrer Atmosphäre und den guten Schauspielern. DS9 ab Staffel 3 zu mögen fällt auch den Skeptikern leicht, da das Niveau der Serie weiter ansteigt. Es kommen erstklassige Folgen wie z.B. "Die zweite Haut" , "Der geheimnisvolle Garak (erstklassige Doppelfolge)", "Die Suche" und "Der Widersacher". Auch die restlichen Episoden sind insgesamt auf gutem 'Level.Die Zeichnung der Charaktäre und die Dichte der Erzählungen machen aus meiner Sicht DS9 zu dem, was die meisten so mögen. Auch ich empfehle die Originalfassung. Wer des Englischen mächtig ist, sollte sich das nicht entgehen lassen. Die grössten Unterschiede gibt es aus meiner Sicht bei A. Brooks und R. Auberjonois. Die Syncronisation von Boris Tessmann, er spricht Dr. Bashir, ist nicht schlecht, kann aber mit dem Original nicht mithalten. DS9 gewinnt mit dieser Staffel an Fahrt, eindeutig Kaufempfehlung !
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46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Dominion- Konflikt entwickelt sich..., 25. Mai 2003
Season 3 knüpft genau da an, wo Season 2 aufgehört hat: mit dem Dominion- Konflikt. Er prägt die Serie von nun an in Sachen Dramatik, Action und auch Anspruch. Mit der letzten Folge der zweiten Season, "The Jem'Hadar" ("Der Plan des Dominion") wurde diese Supermacht des Gamma-Quadranten, zu dem durch das Wurmloch die direkte Verbindung besteht, eingeführt. Man sah bereits die Jem'Hadar - die brutalen Krieger des Dominion - und die Frau, die sie befehligte und die andeutete, dass die Föderation gar nicht wisse, in was sie sich mit dem Kennenlernen des Dominion überhaupt reingeritten hätte... Die Föderation fühlt sich mehr als nur gewarnt und Season 3 öffnet mit einem Paukenschlag: Commander Sisko dockt mit einem Raumschiff an die Station an, welches zur Verteidigung von DS9 bereitgestellt wurde: die Defiant, ein mächtiges Föderationskriegsschiff. Es ist ein Prototyp, der ursprünglich zum Kampf gegen die Borg konzipiert wurde. Die dritte Season ist die erste, die die typischen epischen Ausmasse annimmt, durch die der Konflikt, der Jahre später zum erbitterten Krieg führen wird, erzählt wird. Es geht gleich los mit der Doppelfolge "The Search" ("Die Suche"). Sisko führt die Defiant in den Gamma-Quadranten, um die "Gründer" zu finden - die Anführer des Dominion - um ihnen klarzumachen, dass sie von der Föderation nichts zu befürchten haben. Dies stellt sich als eine diplomatisch unlösbare Mission heraus... das Schiff wird von Jem'Hadar attackiert; die Crew wird getrennt und muss in kleinen Gruppen ums Überleben und die Rückkehr in den Alpha-Quadranten kämpfen. Odo jedoch zieht es zum Omarion-Nebel, inmitten der Welt des neuen Erzfeindes, der ein immenses Imperium aufgebaut hat und unzählige Völker gewaltsam unterdrückt. Odo findet tatsächlich die Heimat seiner Spezies und entdeckt die "Grosse Verbindung", wo das Volk der Formwandler zusammen lebt. Er will nicht mehr nach DS9 zurückkehren...bis jedoch die wahre Identität seines Volkes enthüllt wird: Die Formwandler selbst sind die Gründer des Dominion. Die Doppelfolge ist zusätzlich sehr anspruchsvoll, da fast die komplette Crew in einer Simulation der Gründer gefangen wird, in der sie scheinbar zu DS9 zurückkehren. Die Gründer wollen damit testen, wie weit Sisko&Co. gehen würden, um einen Krieg mit dem Dominion zu verhindern. Der Konflikt wird in gigantischem Stil in einer weiteren Doppelfolge, "Improbable Cause"/"The Die is Cast" ("Der geheimnisvolle Garak", Teil 1 und 2), weiterentwickelt. Die Cardassianer und Romulaner schicken aus Panik vor einem möglichen Angriff des Dominion eine riesige, gemeinsame Flotte durch das Wurmloch, um den Heimatplaneten der Gründer auszurotten. Doch sie tappen in eine verheerende Falle - die erste von vielen tragischen Schlachten gegen das Dominion. Es ist tricktechnisch eine bombastisch aufgemachte Weltraumschlacht hunderter von Schiffen - fantastisch anzusehen. Auch die letzte Folge der Season, "The Adversary" ("Der Widersacher"), beschäftigt sich mit der neuen Bedrohung: Als die Defiant auf einer Mission schwer sabotiert wird, entpuppt sich der Föderationsbotschafter an Bord als Formwandler, der gegen den echten Botschafter ausgetauscht wurde. Eine packende, durch Paranoia geprägte Jagd auf den schier unmöglich zu ergreifenden Feind, der die Gestalt eines jeden an Bord annehmen kann, beginnt...und endet, indem Odo den Eindringling zur Strecke bringt. Dieser kommt dabei zu Tode, kann aber Odo noch letzte Worte zuflüstern: "You're too late. We're everywhere". Mit dieser tragischen Offenbarung endet die Season; und allen ist klar, dass die Föderation infiltriert wurde und sich für einen schlimmen Krieg rüsten muss. Doch nicht nur die Dominion-Thematik gibt der Season ihre Höhepunkte. In der Doppelfolge "Past Tense" ("Gefangen in der Vergangenheit") werden, Sisko, Dax und Bashir durch einen Unfall ins San Francisco des Jahres 2024 geschickt. Dort, wo 300 Jahre später mit dem Sternenflottenhauptquartier ein Symbol des Friedens und des Sieges über die Armut steht, befinden sich Hochsicherheitszonen, wo Obdachlose, Geisteskranke und Arbeitslose zusammengepfercht leben müssen. Eine Warnung auch an unsere Zeit, denn hier die Kluft zwischen Arm und Reich ich unerträglich. Durch einen Unfall kommt ein unscheinbarer Held dieser Zeit, Gabriel Bell, ums Leben, bevor er den historischen Gefangenenaufstand initiieren kann, für die er viel später in den Geschichtsbüchern der Menschheit stehen wird. Sisko muss in seine Rolle schlüpfen. "Past Tense" ist ein Zweiteiler voller Menschlichkeit, der unter die Haut geht - ein Meisterwerk der Trek- Autoren. Weitere fantastische Folgen behandeln ethische Probleme: In "The Abandoned" ("Der Ausgesetzte") findet Quark in einem Schiffswrack ein Jem'Hadar- Baby, das wie alle seiner Artgenossen geklont wurde und innerhalb von Tagen ausgewachsen ist. Der Jem'Hadar, der in Formwandler Odo einen Gott sieht, soll zu Untersuchungen fortgebracht werden, um Informationen über den Feind zu liefern... "Life Support" ("Der Funke des Lebens") hat die in moderner Medizin schwindende Grenze zwischen Leben und Tod zum Thema: Major Kiras Freund Vedek Bareil wird bei einem Unfall schwer verletzt und kann nur durch extreme Maßnahmen am Leben erhalten werden. Als auch seine Hirnfunktionen von Maschinen aufrecht erhalten werden, schwindet jedoch seine Persönlichkeit. Kira sieht sich mit der Frage konfrontiert, ob es sinnvoll ist, ihn weiter am Leben zu halten. Season drei wartet zudem mit unglaublich humorvollen Episoden auf: In "Fascination" ("Das Festival") wird auf DS9 das bajoranische Danksaungsfest gefeiert. Eine alte Bekannte aus Star Trek- The Next Generation, Lwaxana Troi, kommt an Bord und löst unbemerkt eine telepathische Krankheit aus: Bashir ist plötzlich total verliebt in Kira, deren Freund Bareil ist hin und weg von Dax, diese schwärmt für Sisko, Quark für Keiko O'Brien und Jake Sisko ist unsterblich verliebt in Kira - eine lockere Folge voller genialer Verstrickungen und humoristischer Höhepunkte. Ebenso natürlich die beiden Ferengi- Folgen: "Prophet Motive" ("Das Motiv der Propheten") und "Family Business" ("Familienangelegenheiten"), in der erstmals ein Abstecher zur Ferengi- Heimatwelt gemacht wird, wo Quark Probleme mit seiner Mutter lösen muss: sie macht Geschäfte, was für eine Ferengi- Frau absolut tabu ist. Noch was ganz Besonderes für Fans der Next Generation: Gaststar in "Defiant" ist Johnathan Frakes alias Commander Riker. Als dieser gibt er sich auch aus, doch in Wirklichkeit handelt es sich um seinen `Zwillingsbruder', bekannt aus der TNG- Folge "Second Chances" ("Riker:2=?"). Season drei hat kaum irgendwelche Schwächen; das Storywriting steht auf einem enorm hohen Niveau. Hinzu kommen noch die DS9- Regiedebuts von Johnathan Frakes ("Commander Riker") und Rene Auberjonois ("Odo"). Viele Sekundärcharaktere werden eingeführt: Die Formwandlerfrau, Quarks Mutter, Brunt von der Ferengi- Finanzbehörde F.C.A. sowie Siskos zukünftige Lebenspartnerin Kasidy Yates. Außerdem gibt das neue Schiff, die Defiant, der Serie die Möglichkeit, die Handlung auch schon mal weit weg von der Raumstation zu führen.
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