Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nach den nötigen Anfängen nun eine gute Staffel auf Top-DVDs, 15. Mai 2003
Deep Space Nine ist meiner Meinung nach die beste Star Trek Serie, und hier in der zweiten Staffel werden die Grundlagen für den großen - geradezu epischen - Story-Bogen der Staffeln 3-7 gelegt. Neben der langsamen und anfangs geheimnisvollen Einführung des Dominion gibt es aber auch viele eigenständige, unzusammenhängende Episoden, von denen die meisten guter Durchschnitt oder besser sind, auch wenn das volle Potential der Serie erst ab dem Ende dieser Staffel ausgeschöpft wird.Doch wer sich eine komplette Fernsehserie auf DVD kaufen möchte, weiß sicher zumindest grob über den Inhalt bescheid, deshalb komme ich direkt auf die Aufmachung der DVD-Box und die Qualität an sich zu sprechen: Die (im Gegensatz zur ersten Staffel etwas dunklere und statt mit Weiß- mit Grüntönen geschmückte) aufklappbare Plastikbox ist recht stabil und ganz hübsch anzuschauen. Der Aufkleber der deutschen Version, der bei Staffel eins noch auf der Box selber klebte, ist nun immerhin auf der Verpackungsfolie angebracht, ich empfehle, ihn vor dem Entfernen der Folie abzuziehen - jedenfalls, wenn man ihn behalten und beispielsweise ins innere der Box kleben möchte. Übrigens passen die Boxen der Staffeln tatsächlich genau ineinander, alle sieben Stück in einer Reihe werden sicher ein schönes Bild abgeben. Wie bei Staffel eins sind die (diesmal 7) DVDs in einem durchsichtigen Plastikhüllenstapel (etwa wie Maxi-CD-Hüllen) untergebracht. Dieser Stapel ist an der Seite tatsächlich mit einer Art "Tesafilm" zusammengeklebt, was nicht sonderlich professionel aussieht. In der Praxis erweist sich dies aber als gar nicht mal so schlecht, man benötigt nicht viel Platz zum aufklappen. Desweiteren ist noch eine CD-ROM zur virtuellen Raumstation erhalten. Ton und Bild der DVDs sind soweit ich das beurteilen kann in Ordnung, nur die nicht überspringbaren Menüanimationen nerven mit der Zeit etwas, da vor allem die Anfangssequenz nach dem Einlegen der DVD zu lang (und dazu noch als relativ hässliche Animation statt einer direkten Aufnahme aus der Serie) geraten ist. Die in der ersten Staffel etwas zu leise Musik in den Menüs wurde jetzt aber von der Lautstärke her angepasst. Die Extras sind wieder vorbildlich für Serienveröffentlichungen auf DVD. Diesmal sind sie zusammen mit den letzten zwei Episoden auf DVD Nr.7 untergebracht, aber trotzdem von ähnlichem Umfang wie bei Staffel eins. Es sind wieder Interviews mit einigen Schauspielern (größere Reportagen über Jadzia Dax alias Terry Farrel und Quark alias Armin Shimerman) sowie den Produzenten und anderen Beteiligten (z.B. Set-Designern) zu finden, teilweise zu Beginn der Serie aufgezeichnet, teilweise auch nach Abschluss der kompletten sieben Staffeln als Rückblick, also sehr Interessant für Fans. Ich gehe davon aus, dass dieses Niveau beibehalten und man mit allen sieben Staffeln dann eine ausführliche Hintergrundinformations-Sammlung besitzten wird. Ich empfehle jedoch jedem, der noch nicht alle Folgen von DS9 gesehen hat und sich nichts aus den späteren Staffeln vorwegnehmen lassen möchte, die Extras erst nach dem Ansehen aller sieben Staffeln zu betrachten, da eben einige Spoiler auf zukünftige Ereignisse vorhanden sind. Wer also DS9-Fan ist, wird sich diese Box wohl ohnehin kaufen, nur Dominion-Krieg-Puristen könnten auf die Staffel noch verzichten, würden aber dann die Auslöser dieses Krieges sowie erste Konfrontationen verpassen. Auf jeden Fall kann man als Käufer jede Episode endlich werbefrei sowie in Originalsprache genießen (ich empfehle Siksos lachen, als Quark in Folge 2.26 ins Runabout kommt und sagt, dass er mitfliegen will, als besonderes Highlight mit Originalstimme). Als Ergebnis gebe ich der Staffel deutlich über 4 Punkte, der Qualität und den Extras jeweils eindeutige 5 Punkte, was somit auch der abschließenden Bewertung entspricht.
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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Season 2: Ein früher Höhepunkt der Serie, 6. Februar 2003
Season 2 hat wieder "Normallänge": 26 Episoden. In vielen der Folgen wird sich des schier unerschöpflichen Potentials der Serie bedient: Dem schwelenden Konflikt zwischen Bajor und Cardassia, seinen früheren Besetzern und Unterdrückern. Die zweite Staffeln fällt gleich mit der Tür ins Haus - der erste Dreiteiler der Star Trek- Geschichte! "The Homecoming" ("Die Heimkehr"), "The Circle" ("Der Kreis") und "The Siege" ("Die Belagerung") bilden ein episches und monumentales Meisterwerk rund um den Konfliktstoff zwischen den Völkern der Serie: Die Existenz bajoranischer Kriegsgefangener, die auf Cardassia in einem Arbeitslager gequält werden, kommt ans Tageslicht. Um einen der baldigen Rückkehrer, Li Nalas, besteht ein Heldenmythos. Li nimmt als Volksheld Kiras Position auf der Station ein. Der Coup wird allerdings eingefädelt durch einen Minister vom Planeten, der eine Revolution plant: seine bajoranische Untergrundgruppe empfängt Waffenlieferungen vom Erzfeind Cardassia. So lange dies noch niemand weiß, entsteht ein neuer Rassismus auf Bajor und die Föderation muß Deep Space Nine evakuieren. In spannender U-Boot-Atmosphäre verstecken sich unsere Helden aber nur auf der Station und sabotieren alles, was ihnen in die Finger kommt - ein genialer Start! Daß auf dem politisch unstabilen Terrain "Bajor" korrupte Politk auch Hand in Hand mit religiösen Führeren agiert, zeigt "The Collaborator" ("Die Wahl des Kai"). Viele weitere Male wird in der düsteren Atmosphäre von Bajors Vergangenheit ermittelt: In "Cardassians" ("Die Konspiration") geht es um cardassianische Waisenkinder, die nach Verlassen des Planeten zurückgelassen wurden, um als politisches Druckmittel dienen zu können. In "Necessary Evil" ("Die Ermittlung") setzt sich Odo mit fünf Jahre alten Mordfällen auseinander, die mit bajoranischen Kollaborateuren zu tun haben. "The Wire" ("Das Implantat") deckt die Spionagevergangenheit von Garak auf, einem Cardassianer, der jetzt unter `Feinden'im Exil lebt, nämlich auf Bajor. Im Zweiteiler "The Maquis" ("Der Maquis") werden uns die gleichnamigen Untergrundkämpfer der Föderation nähergebracht, die am Grenzterritorium zum Cardassianischen Imperium gegen deren Kolonien kämpfen - und gegen die Föderation, die diese durch Vertragsabschlüsse als Preis für den Frieden zusichert. Commander Sisko wird hier schockiert, als er erfährt, daß ein ebenfalls hochrangiger Sternenflottenoffizier und alter Freund von ihm zum Maquis übergelaufen ist. Wir Zuschauer werden - gerade durch diesen Charakter - mit den realistischen ethischen und moralischen Problemen konfrontiert; und dies von allen Blickwinkeln - es geht auch um - oder GERADE um cardassianische (`verfeindete')Zivilisten, deren Leben auf dem Spiel steht. All diese Folgen befassen sich mit all zu menschlichen Problemen großer Tragweite: Ein zerfallendes Imperium, ein "kalter" Krieg, Korruption, Bürgerkriege. Für das Feingefühl gebührt den Schreibern der Serie höchster Respekt! Die Konzepte in Deep Space Nine sind spannend, realitätsnah, ergreifend! Hervorzuheben ist hier auch "Armageddon Game" ("Das Harvester-Desaster"): Bashir und O'Brien (deren Beziehung sich auch in Season 2 stetig weiterentwickelt) assistieren einem Planeten bei der Vernichtung von Massenvernichtungswaffen, nachdem ein blutiger Krieg sein Ende gefunden hat. Doch eine Separatistengruppe überfällt das Labor... Die Season endet mit "The Jem'Hadar" ("Der Plan des Dominion"): Captain Sisko trifft erstmals auf die große Macht des Gamma- Quadranten, das Dominion, über das bisher nur Gerüchte bekannt waren, und auch deren Kriegerrasse, die Jem'Hadar. Hier wird der Hauptkonflikt der Serie eingeleitet, der in den späten Seasons mit dem vernichteten Dominion-Krieg den äußerst dramatischen Höhepunkt der Serie bildet. Aber auch humvorvolle Folgen sind vorhanden, die die zweite Staffel perfekt abrunden, so z.B. die Fernegi- Folgen um Quark&Co.: "Rules Of Acquisition" ("Profit oder Partner"), "Rivals" ("Rivalen"). "Crossover" ("Die andere Seite") ist außerdem die erste Episode in einer Reihe von Folgen um das Paralleluniversum, wo die Raumstation von Cardassianern und Klingonen beherrscht wird und Menschen versklavt werden. Jeder der Hauptakteure kommt vor, und zwar mit einer entfremdeten Identität - klingt kitschig, macht aber unheimlich viel Spaß! Mit "Blood Oath" ("Der Blutschwur") ist den Star Trek- Machern win weiteres Highlight gelungen - vor allem für Insider! Die drei Klingonen Kor, Kang und Koloth stehen im Mittelpunkt - eben jene, die in den Sechzigern schon in der Originalserie ihren Auftritt und Konflikte mit Captain Kirk hatten. Gespielt werden die alternden Krieger von den selben Schauspielern wie damals! William Campbell, Michael Ansara und John Colicos, der damals sogar den aller ersten Klingonen spielte, der im Trek- Universum auftauchte. Die herausragende Folge der Staffel ist jedoch "Whispers" ("O'Briens Identität"), die Miles O'Brien aus der Ich-Perspektive erzählt. Alle verhalten sich merkwürdig gegenüber ihm und er stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Es kommt heraus, daß der erzählende O'Brien lediglich ein Doppelgänger seiner selbst ist. Hat man Mitleid mit dem Erzähler, so ist man am Schluß völlig verwirrt, wenn dieser geschockt sich selbst - den echten O'Brien sieht. Ein fantastisches Drehbuch - es macht Spaß, sich diese Folge mindestens drei Mal hintereinander anzuschauen - und immer wieder entdeckt man Neues darin! Season 2 : ZUGREIFEN!!
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Tolle Staffel, mäßige Beilagen, 29. April 2003
Die inhaltliche Qualität der zweiten Staffel ist hervorragend, übertrifft die erste Staffel bei weitem und nährt sich dem Standart der Folgenden an. Was Bild und Ton angeht, gibt es auch nichts zu beanstanden. Auch die Plastikverpackung gibt sich im Regal äußerst dekorativ. Was die weiteren physischen Beilagen angeht, bin ich etwas enttäuscht. Die Box enthält neben den 7 DVDs, die nicht sonderlich originell untergebracht sind, eine ausklappbare Information als Episodenguide mit Übersicht der neuen Charaktere aus der Staffel und eine weitere Computer-CD, also die zweite von insgesamt sieben, die die virtuelle Raumstation DS9 weiterhin komplettiert. Da der Preis für die Box sicherlich die Schmerzgrenze meiner Zahlungsbereitschaft tangiert, sind meine Erwartungen auch in Bezug auf die Beigaben sehr hoch. Diese werden aber maßlos enttäuscht. Der ausklappbare Episodenguide wirkt alles andere als edel, die Information darauf sind mehr als oberflächlig. Wirkliche DS9-Fans, welche wohl die Zielgruppe ausmachen, können den Papierschnipsel auch in den Mülleimer werfen. Auf jeder zweitklassigen Internetseite erfährt man wissenswerteres. Richtig übel wurde mir dann aber bei der Computer-CD. Grafik, Information und Handling kann man getrost vergessen. Es macht überhaupt keinen Spaß sich durch das Programm zu klicken. Es wirkt billig und gibt wiederum keinerlei interessante Infos her. Diese lieblos gestalteten Beigaben trüben das ganze DS9-Vergnügen leider. Von einem extrem hochpreisigen Produkt erwarte ich Perfektion in Bezug auf alle Kriterien, leider hakt dies hier an einer Stelle. Natürlich werde ich auch die weiteren Boxen kaufen, mich aber jedesmal über diese Schlamperei ärgern.
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