Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wirklich gelungene Neuverfilmung!, 8. Januar 2004
Dieser Film hat es sicherlich sehr schwer, da er nie im Kino lief, und weil er sich immer mit der berühmten SHINING-Fassung von Stanley Kubrick messen muss. Viele Szenen und Dinge aus Kubricks Version sind einem so vertraut, dass man es schwer hat, sich hier auf etwas Neues einzulassen. Ich finde, dass Kubricks Film ein wenig mehr Atmosphäre und Grusel erzeugt, ein wahres Plus des neuen Films ist jedoch, dass Stephen King selbst das Drehbuch schrieb, und zwar seiner Buchvorlag SEHR viel genauer folgend. Dadurch wird man vieles missen müssen, was Kubrick in seinen Film selbst einfügte, aber auch viel neues entdecken. Die Handlung selbst hat deshalb auf jeden Fall viel dazu bekommen, Vor allen Dingen erfährt man sehr viel mehr über die Charaktere an sich - sogar über die Hintergrundgeschichten und Absichten der Geister des "Overlook"-Hotels. An dieser Stelle vielleicht etwas über die Schauspieler: Allesamt sehr gut und glaubwürdig. Steven Weber kann die großen Schuhe von Jakc Nicholson natürlich nicht ganz füllen, macht seine Sache aber sehr gut und wirkt sehr sympathisch als liebender Familienvater und sehr wahnsinnig als tödlicher Mörder. Rebecca DeMornay ist natürlich viel besser als die kreischige Kelly Duvall von damals, die aufgrund ihrer Performance in Shining auch die Goldene Himbeere erhielt, die Auszeichnung für schlechte Schauspieler. Auch Melvin van Peebles kommt an als übernatürliches Wunderkind mit dem "Shining". Auch Alle anderen Nebendarsteller passen in ihre Rollen und machen ihren Job gut. Und obwohl man dem Film anmerkt, dass er aus einer anderen Epoche stammt und auch aufgrund der anderen Herangehensweise eine ganze Ecke anders ist als Kubricks Fassung, lässt er doch eine große Spannung und intensiven Horror aufkommen. Da der Film so nah am Buch ist, ist er sehr lang und passt nur auf eine doppelseiteige und noch eine zusätzliche DVD, aber das ist nicht unbedingt ein Minuspunkt, außerdem war dieser Film ja auch als Miniserie fürs Fernsehen produziert und deshalb in drei längere Teile geteilt. Bild und Ton sind durchaus zufriedenstellend - ich persönlich achte sowieso meistens mehr auf die Filme selbst und auf's Bonusmaterial. Von eben diesem gibt es hier nicht soviel, was zum Glück aber auch bedeutet, dass kein zusätzlicher Firlefanz drauf ist, der keinen interessiert. Man hat sich hier eben aufs wesentliche beschränkt, was bei einem Film dieser Länge auch gar nicht so schlecht ist. FAZIT: Allein schon um die Vergleichsmöglichkeit zu haben, solten sich Horror-, King- und Shining-Fans diesen Film auf jeden Fall anschaffen.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Spannungsarm und viel zu lang !, 27. Januar 2006
Ich bin bestimmt kein Gegner von langen Filmen, den ich bin der Meinung das ich immer möglichst viel für mein Geld haben will, aber diese Neuverfilmung von „The Shining“ ist defintiv um etwa 2 Stunden zu lang geraten. Das sich Stephen King mit der ersten Verfilmung von Stanley Kubrick nicht so recht anfreunden konnte ist einerseits kein großes Geheimnis aber andererseits völlig unverständlich. Kubricks Film ist einer der ganz großen Meilensteine des Horrorkinos und hier war für mich eine Neuverfilmung absolut überflüssig. Das sich Stanley Kubrick nicht immer an Stephen Kings Romanvorlage hielt war wohl Hauptgrund warum der Autor selbst das Drehbuch zu dieser Neufassung schrieb. Regisseur Mck Garris erzählt die Geschichte nun fast identisch zu Kings literarischer Vorlage und dabei wird jedes noch so unwesentliche Detail genauestens durchgekaut. Die Besetzung lässt gemischte Gefühle zurück, den zum einen ist Rebecca De Mornay schon ein optischer Leckerbissen aber der kleine Danny ist völlig fehlbesetzt und Steven Weber in der Rolle des Jack Torrance kann einem Jack Nicholson nicht annähernd das Wasser reichen und wirkt überfordert. Wenn man in der Erstverfilmung in Nicholsons Gesicht blickte sah man den schleichenden Wahnsinn, bei Steven Weber ist davon leider nicht viel zu sehen. Der Film bietet kanpp vier Stunden solide Unterhaltung mit vielen Effekten aber ohne dabei groß Spannung zu erzeugen oder gruselig zu sein. Mit viel Aufwand produzierte Stephen King seine eigene Version in der das übernatürliche der Story mehr zur Geltung kommen soll. Diese Version kann sich es aber mit dem Klassiker von 1980 in keinster Weise messen. Für einen gemütlichen, aber sehr langen Filmabend, reicht „The Shining“ allemal, aber um wie der Vorgänger zu einem der größten Horrofilme überhaupt zu werden, dafür fehlt dem Film neben Spannung, guten Hauptdarstellern vor allem der Gänsehauteffekt und ein diabolischer Jack Nicholson.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Uneingeschränkte Begeisterung!, 23. Februar 2005
Klar, Shining mit Jack Nicholson von 1980 ist ganz klar ein Meisterwerk der Horrorfilmgeschichte und dürfte auch jeden Horrorfan voll zufrieden stellen, doch den Leuten, die das Buch kennen und mögen, empfehle ich eher diese Version. Erstens orientiert sich dieser Film viel stärker am Buch (teilweise sind es exakt die gleichen Dialoge), und zweitens kommt wegen der ausführlichen Vorgeschichte der Hauptpersonen im späteren Verlauf des Films viel mehr Spannung als in der 1980er Version auf, da man mehr mit den Figuren mitfühlt und Jacks psychischer Verfall noch drastischer wirkt. Hier wird auch noch auf andere Gefühle eingegangen wie Freude, Liebe und Treue als nur auf blutige und schreckliche Horrorszenen am laufenden Band (was natürlich bei der kürzeren Verfilmung wohl besser gepasst hat). Die Figur der Wendy Torrance ist im Sinne des Buches mit Rebecca de Mornay viel besser besetzt als mit der ständig hysterisch kreischenden Shelley Duvall, auch die anderen Darsteller spielen sehr gut, wenn mir auch der Danny von 1980 noch ein bisschen besser gefällt als der von 1997. Die Lady aus 217 wurde gut dargestellt und die Szene, in der Jack Danny im ganzen Hotel sucht, ist genauso spannend wie ich sie mir vorgestellt habe. Die Titelmelodie passt sehr gut zum Film, wie auch die restliche Musik. Steven Weber ist zwar nicht Jack Nicholson, macht seine Sache aber auch sehr gut. Sein blutüberströmtes Gesicht, wenn er in das Licht tritt und dann grinst als er Danny sieht, das jagt mir wirklich Schauer über den Rücken. Und dann die Sequenz kurz vor Ende des Films, als Jack Danny noch einmal zehn Jahre nach der Tragödie im Overlook Hotel erscheint und ihm einen Handkuss zuwirft, dieser ihn auffängt und weint, die Musik im Hintergrund... das hat mich echt berührt. So geschockt ich bei der ersten Verfilmung auch permanent war, solche intensiven Gefühle wie bei dieser Version habe ich dabei nicht empfunden. Manche hier scheinen darauf keinen Wert zu legen und wollen einfach nur möglichst viel Horror und Blut und Gemetzel sehen. Gut, von mir aus, aber ich bevorzuge ganz klar diesen Film und lege ihn jedem ans Herz, der das Buch liebt. Punkt!
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