Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Stereo-Version einer Spitzenaufnahme, 6. September 2008
Die EMI, Spezialistin für Aufnahmen von Gounods "Faust", tat 1958 etwas, das bis heute einmalig geblieben ist: Die Produzenten waren von der Qualität ihrer eigenen Mono-Aufnahme von 1953 (mit Recht) so überzeugt, dass sie für eine Neuaufnahme in Stereo einfach denselben Dirigenten und dieselben Hauptdarsteller noch einmal engagierten. Und warum auch nicht? Ein besseres Team hätte sich kaum finden lassen, und die '53er Aufnahme, so wunderbar sie musikalisch war, war aufnahmetechnisch doch sehr fragwürdig (Scheppern).
Nicolai Gedda singt die Titelrolle mit einer Eleganz und Stilsicherheit, die ihresgleichen sucht. Man kann allenfalls bedauern, dass er im Verhältnis zur ersten Aufnahme vorsichtiger mit seinen stimmlichen Mitteln umgeht, so dass er im Verhältnis zu der gewaltigen Stimme von Boris Christoff als Mephisto etwas leicht wirkt. Dieser ist allerdings eine Klasse für sich, eine wirklich diabolische, absolut souveräne Gestalt. Seinen starken Akzent nimmt man als Teil der Fremdartigkeit des Teufels hin. Victoria de los Angeles schließlich beschränkt sich nicht darauf, die Marguerite als süßes, unschuldiges Kind darzustellen. Sie macht eine echte Entwicklung durch, vom neugierigen Mädchen zur liebenden Frau.
Die Nebenrollen sind nicht nur sehr gut, sondern geradezu luxuriös und durchgehend mit französischen Kräften besetzt, aus denen Ernest Blancs eleganter Valentin, Rita Gorrs stimmgewalte Marthe Schwertlein und Liliane Bertons entzückender, wenn auch ziemlich weiblicher Siebel herausragen.
Insgesamt ist diese Aufnahme ein großer Schatz, die rundum gelungenste von mehreren guten Einspielungen. Ich selbst mag trotz der aufnahmetechnischen Nachteile allerdings die noch spontanere, überschwänglichere Monoaufnahme noch lieber.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Maßstab., 28. September 2006
Die beste Aufnahme von Gounods "Faust", sowohl die beste Besetzung. Gedda, De los Angeles und Christoff- einfach ein Traum! Meilenstein, Weltwunder! Maßstab.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk und ein Muss für Opernliebhaber, 25. September 2004
Diese Oper fasziniert vom ersten Takt an bis zum Finale! Besonders das Duett zwischen Margarete und ihrem Geliebten am Ende hat es mir persönlich angetan - vermutlich auch ,weil ich es schon aus einem ebenso wunderbaren Film kannte; Gounods Faust ist nämlich auch z.T. Filmmusik im "Phantom der Oper" mit Burt Lancaster und Charles Dance. Für jeden, der die Oper daraus in Auszügen schon kennt, lohnt es sich in jedem Fall, sich die Gesamtaufnahme anzuschaffen, ebenso für all diejenigen, die gute Musik zu schätzen wissen.
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