Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ungewöhnlich, 16. Juli 2003
Hm...das ist es also, das von mir (und vielen anderen) lange erwartete neue Projekt von Ex-Dream Theater Tastenvirtuose Kevin Moore. Mit dabei sind Fates Warning Gitarrist Jim Matheos, Bassist Sean Malone und an den Drums, wie sollte es anders sein, Dream Theater's Mike Portnoy. Kevin Moore gehört zweifellos zu den talentiertesten und innovativsten Pianisten der heutigen Zeit. Das hat er schon bei Dream Theater unter Beweis gestellt. Das Dream Theater Album "Awake" welches wohl am meisten mitgeprägt hatte stellt quasi den Grabstein und der abschliessende, von ihm alleine geschriebene Song "Space-Dye Vest" die Inschrift dar. Viele DT Fans trauern ihm heute noch nach...aber seine Wege führten nun mal in andere Richtungen. Schon Space-Dye Vest kündigte an was wir in Zukunft von KM geboten bekommen. Dunkle, atmosphärische Songs gespickt mit grandiosen Loops und Samples. Und genauso präsentiert sich O.S.I. Knackige Riffs, dunkle Atmosphäre und sehr sehr spaceig. Moore überzeugt als Sänger und seine ruhige, nie auftdringliche Stimme trägt viel zur Stimmung dieses Albums bei. Die Samples fügen sich nahtlos in die Kompositionen ein. "Office of Strategic Influence" ist bei weitem kein einfaches Album. Die Songs gewinnen erst nach mehrmaligem hören an Charakter und Tiefe. Nach dem ersten Durchlauf viel mir eigentlich nur ein Kommentar ein: Langweilig. Ich war nahe daran die CD für längere Zeit in den Tiefen meiner Sammlung verschwinden zu lassen. Zum Glück hab ich es nicht getan. Geduld ist trumpf und man muss dem Ding schon seine ganze Aufmerksamkeit widmen um etwas zu entdecken. Das Highlight ist mit Sicherheit der 10-minüter Shutdown bei dem Steve Wilson (Porcupine Tree) als Gastsänger mitwirkt. Diesen Track kann ich zudem als Anspieltipp empfehlen. Trotzdem muss ich sagen dass ich ein klein wenig enttäuscht bin. Vielleicht weil ich eher etwas in Richtung Dream Theater erwartet habe, aber dieses Kapitel hat Moore schon längst abgeschlossen. Auch wirkt sein Gesang, so gut er auch zum Gesamtsound passt, etwas "schwach". Auch wirken die Songs etwas monoton und der Wiedererkennungswert ist wirklich sehr gering und braucht enorm viel Zeit. Aber trotz diesen kleinen Mängeln ist O.S.I bei weiten kein schlechtes Album, eher eine Herausforderung bei der es sehr viel zu entdecken gibt wenn man genug Zeit und Aufmerksamkeit investiert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neue Supergruppe oder Frickel-Orgie ??, 18. Februar 2003
Neue Supergruppe oder weitere Frickel-Orgie a la Explorer's Club? Jim Matheos (Fates Warning), Kevin Moore (Chroma Key und Ex-Dream Theater) und Mike Portnoy (Dream Theater, Transatlantic und und und) bilden O.S.I. (was soviel heißt wie Office of Strategic Influence oder auf Deutsch 'Amt für Strategischen Einfluss'). Unterstützt werden sie noch von Sean Malone (Gordian Knot) und Steve Wilson (Porcupine Tree, der auf einem Titel singen darf). Unverkennbar ist der Einfluss von Jim Matheos, denn zumindest der Anfang der CD könnte locker von der 'Disconnected' - Session stammen. Fette knackige Gitarre und ein paar verzerrte Wortfetzen ... klasse. Dann ein hübsches Akustik-Liedchen gefolgt von halbem Krach. Highlight ist sicher das 10-minütige 'shutDOWN', das von Matheos zusammen mit Steve Wilson geschrieben wurde und dann auch genauso klingt als würden Fates Warning zusammen mit Porcupine Tree um die Wette spielen. Dann wieder ein paar fast unerträgliche Klang-Collagen und als Abschluss wieder ein wunderschönes Liedchen. O.S.I. würde ich also als eine CD zwischen Genie und Wahnsinn bezeichnen und einfach mal die These aufstellen, dass wenn Pink Floyd noch vernünftige Musik machen würden, wäre das wohl in Richtung von O.S.I. Die Limitierte Doppel-CD beinhaltet nochmals 3 Songs mit knapp 30 Minuten (darunter das Pink Floyd - Cover 'Set The Controls For The Heart Of The Sun') sowie eine Video-Dokumentation für PC. Freunde der oben genannten Bands (so wie ich) können bedenkenlos zugreifen. Allen anderen sei empfohlen, vielleicht erst mal reinzuhören. Die Enttäuschung könnte sonst groß sein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
mehr CHROMA KEY/PORCUPINE TREE als DREAM THEATER/FATES WARNI, 11. März 2003
Von Ein Kunde
Oh nein - der Opener lässt eine zwar handwerklich gute, aber irgendwie schon zigfach gehörte Progmetal-Platte à la DREAM THEATER (vertreten durch Mike Portnoy) und FATES WARNING (vertreten durch Jim Matehos) erwarten! War Kevin Moore nicht bei DREAM THEATER ausgestiegen, um genau so etwas nicht mehr machen zu müssen? Nur gut, dass der nächste Song wie eine härtere Version von Moores Soloprojekt CHROMA KEY klingt, denn sonst hätte ich die Platte wohl schon als "Prog as usual" abgestempelt und weggelegt. Beim ruhigen und sehr nach CHROMA KEY klingenden "When you're ready" bleibt man dann auch tatsächich hängen, und selbst das wieder härtere "Horseshoes and B-52's" hebt sich durch seine Digitaleffekte von der befürchteten Schublade ab. Spätestens bei "Head", wo Moores bereits durch CHROMA KEY bekannte stimmliche Verwandtschaft zu PETER GABRIEL zum Tragen kommt, ist man dann in der Platte drin. Nach "Hello, Helicopter", das auch auf dem CHROMA KEY-Debüt hätte stehen können, kommt mit dem längsten Stück (über 10 Minuten) auch gleichzeitig das gewaltigste, im Info nicht untreffend als Mischung aus dem Song "Black Sabbath" und PETER GABRIELs "Security"-Album beschrieben. Hier kommt auch Steven Wilson von PORCUPINE TREE zum Einsatz, und tatsächlich sollte O.S.I. auch Fans von "Lightbulb Sun" und "In Absentia" gefallen. Nur gut, dass danach mit dem teilweise an Filmmusik erinnernden "Dirt Form A Holy Place" erst einmal eine Ruhepause eingelegt wird, denn auch das im 25/16-Takt (sic!) daherkommende und sehr sphärische "Memory Daydreams Lapses" benötigt die ganze Aufmerksamkeit des Hörers. Der "offizielle" Teil wird dann mit dem beschaulich-unspektakulären und dennoch schönen "Standby (Look Like Rain)" beschlossen. Bleibt noch die hervorragende Bonus-CD mit Coverversionen von PINK FLOYD ("Set the Controls for the Heart of the Sun") und Neill Young ("New Mama") sowie dem 17-minütigem "The Thing That Never Was", das sich bei genauem Hinhören als Mammut-Demo zu den Songs "The New Math", "OSI", "When You're Ready", "Horseshoes and B-52's" und "Looks Like Rain" herausstellt. Dass das Digi Pack sehr aufwändig ist, sollte bei einer so großartigen Platte nicht der Hauptkaufgrund sein; in Zeiten von MP3 und Filesharing ist eine solch liebevolle Verpackung und die beiden Videos aber auch nicht zu unterschätzen. Für Fans der groß geschriebenen Interpreten ein Muss!!!
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