Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Schweizer Messer unter den PDAs: Der neue
Hewlett-Packard iPAQ 5450 sieht fast aus wie die bisherigen iPAQs, ist jedoch mit Wireless-Modul, Bluetooth, Fingerabdruckerkennung und austauschbarem Akku hinsichtlich Ausstattung und Masse ein Schwergewicht.
Hewlett-Packard hält am solide verarbeiteten und knackfreien iPAQ-Design fest: silber-schwarz und weiche gerundete Kanten bei den Maßen 133 x 84,2 x 15,9 Millimeter und angenehmer Handlage. Erweiterungsjackets alter iPAQs können weiterhin verwendet werden. Auffälligste Neuerung: 206 Gramm und ein Antennenknubbel oben links.
An Hardware besitzt der Hewlett-Packard iPAQ 5450 einen 400 MHz Intel Xscale Prozessor, 64 MB SDRAM und 48 MB flash-ROM (davon können mindestens 20 MB zur Datensicherung verwendet werden), ein beeindruckend helles und dank eines 14:1-Kontrastes in jeder Lichtumgebung gut lesbares 16-Bit Transflektive TFT-Flüssigkristalldisplay, das bei einer nicht so ganz beeindruckenden Auflösung von 240 x 320 Pixeln mehr als 64.000 Farben darstellt, und eine Diagonale von 96 Millimetern besitzt.
Aussteuerbare Lautsprecher, Kopfhöreranschluss, Mikrofon und Erweiterbarkeit durch einen SDIO-kompatiblen SD/MMC-Kartensteckplatz, das sind die regulären Features. Richtig aus dem Vollen schöpft der erste 5400-iPAQ bei seinen fest integrierten Kommunikationsmöglichkeiten: Ein Wireless-Lan-Modul (802.11b, 11 Mbps), das multiple WLAN-Profile unterstützt, ein Bluetooth-Modul (1.1 kompatibel), Infrarot-, USB- (über die Halterung; auch als Stromversorgung einsetzbar) und parallele Schnittstelle. Dazu gibt es noch einen bisher bei PDAs unbekannten Zugangsschutz per Fingerabdruckerkennung und einen austauschbaren 1250 mAh Lithium-Polymer Akku -- ebenfalls eine Neuheit. Dank einer Backup-Batterie (30 Minuten) gehen selbst beim Akku-Tausch bei laufendem Gerät keine Infos im RAM verloren (wenn auch die WiFi-Verbindung unterbrochen wird). Trotz SIM-Kartenplatz unter dem Akku ist der iPAQ jedoch nicht GSM-tauglich. Die Software besteht aus den Standards des Pocket-PC-Betriebssystems mit Adressverwaltung, Terminplaner und Synchronisationsanwendungen (die Synchronisierung mit dem PC ist natürlich per Bluetooth und WiFi möglich) und den HP-Erweiterungen wie einer Java Virtual Machine, einem Flashplayer, Data Encryption, Adobe PDF Viewer und RealOne Player.
Nicht zuletzt wegen der Fingerabdruckerkennung zielt Hewlett-Packard mit dem Hewlett-Packard iPAQ 5450 auf den mobilen Mitarbeitereinsatz in Firmen. Für Privatanwender könnten zukünftige Versionen vielleicht eine bedarfsangepasstere Ausstattung bieten. Aber egal, wer ihn letztendlich besitzt: Hergeben will ihn mit Sicherheit keiner mehr. --Wolfgang Treß
Pro:
- Wireless-, Bluetooth- und Infrarotschnittstelle
- Austauscharer Lithium-Ionen-Akku
- Bei jeder Lichtumgebung gut lesbarer Bildschirm
Kontra: - Hohes Gewicht, das sich nicht reduzieren lässt
- Trotz SIM-Kartenplatz nicht GSM-tauglich
Kurzbeschreibung
Die 3. Generation iPAQ mit integrierten Wireless Technologien und Vielem mehr. Die integrierte Wireless LAN High-Speed Connectivity unterstützt Multiple Profile, im Büro, zuhause, am Flugenhafen oder im Café. Das Power Management Tool sorgt für optimale Verbindung bei gleichzeitiger Berücksichtigung der verbleibenden Akku-Laufzeiten. Das integrierte Fingerprint System garantiert noch mehr Datensicherheit; es besteht die Auswahl zwischen verschiedenen Logon Optionen: 4 stelliger PIN, alphanumerisches Passwort, PIN und/oder Fingerprint Passwort und/oder Fingerprint, aussschliesslich Fingerprint.