Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Audioslave - Die hochexplosive Mischung aus RAGE AGAINST THE MACHINE und SOUNDGARDEN, 4. August 2007
Auch wenn die Verbindung nur drei Alben lang hielt, so haben AUDIOSLAVE doch der Musikwelt in dieser kurzen Zeit ihren Stempel ganz gewaltig aufgedrückt. Die Musik ist ganz eindeutig RAGE AGAINST THE MACHINE. Tom Morello ist einfach einer der inspiriertesten Gitarristen der Neuzeit, der es wie kein Zweiter versteht, sowohl mit Sounds als auch mit den Zwischenräumen zwischen zwei Mörderriffs zu spielen. Er gibt der Musik auch immer wieder Raum, um ihre Magie zu entfalten, bevor er wie die Realität mit dem nächsten Hammer über sie herfällt. Zudem noch die großartige Rhythmusfraktion von RAGE AGAINST THE MACHINE bestehend aus Tim Commerford (Bass / Backgroundgesang) und Brad Wilk (Schlagzeug), die auch noch den hüftsteifesten Rentner zum Grooven bringt. Dazu der unverwechselbare Gesang von Chris Cornell, der mit SOUNDGARDEN auch schon Rock-Geschichte geschrieben hatte.
Zusammengenommen ist das wohl das explosiveste Gemisch, das die Rock-Historie in den letzten Jahren erlebt hat. Und das Debüt stellt das direkt formvollendet unter Beweis. Kein einziger Ausfall, noch nicht einmal eine schwache Minute findet sich auf dieser CD, bei der sicherlich musikalische Welten aufeinander prallen, die sich aber in einer unbeschreiblichen Weise ergänzen.
Der gravierendste Unterschied zu den alten RAGE AGAINST THE MACHINE CDs besteht natürlich im Gesang. CHRIS CORNELL singt jede Strophe mit so viel Inbrunst und Leidenschaft, dass es schwer fällt, nicht mitgerissen zu werden. Zudem sind die Texte deutlich entpolitisiert und bestechen mehr durch den persönlichen Touch. RATM-Fans werden natürlich die Raps von Zack de la Roccha vermissen, aber dieser konnte natürlich im Vergleich zu CORNELL nie wirklich singen, somit eröffnen sich bei AUDIOSLAVE ganz andere Möglichkeiten für die Band, denn ansonsten hätten sich die übrigen Musiker einfach einen neuen Rapper gesucht und als RAGE AGAINST THE MACHINE weitergemacht.
Dabei ist das Debüt wirklich noch das Konglomerat der Musik von RAGE AGAINST THE MACHINE und dem Gesang von SOUNDGARDEN. Auf den folgenden Alben schufen die vier Musiker dann eher noch ihren eigenen Stil. Dennoch ist AUDIOSLAVE eines der besten Debüt-Alben aller Zeiten. Hier stimmen Härte und Harmonie, Anspruch und Wirklichkeit perfekt überein.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
good job!!, 1. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Was habe ich (als alter Soundgarden-Fan) vor dieser Kollaboration gezittert. Chris Cornell mit RATM?? Was sollte das nur werden? Zumal mir seine (ruhigere) Soloscheibe sehr gut gefallen hatte. Als dann das Audioslave-Werk in meinem Player lag, habe ich erst einmal aufgeatmet...Ich finde es wunderbar, dass die Herren Cornell, Commerford, Morello und Wilk nicht dem Bock aufgesessen sind, möglichst etwas nie Dagewesenes zu produzieren, um alles, für das Soundgarden und RATM standen, zu übertreffen. Man merkt es meiner Meinung nach den Songs deutlich an, das hier mit Freude und ohne Druck ans Werk gegangen wurde. Und wieder einmal bin ich begeistert, wie den Songs Raum und Zeit gelassen wird, sich zu entfalten. Dieses Album reiht sich nahtlos in die musikalische Entwicklung Chris Cornells ein. (Zu RATM kann ich da leider nichts sagen, das bleibt deren Fans überlassen.) Es klingt durchaus erwachsen, man muss sich nichts mehr beweisen. Aber ich denke, im Laufe der (hoffentlich noch länger dauernden) Zusammenarbeit von Audioslave kommt sicher noch das eine oder andere Experiment, zumal die Band ja auch eben als "Band" noch reifen wird. Meine persönlichen Favoriten sind Show Me How To Live (mit vielen Ruhepunkten in den Strophen und einem über einen herein brechenden Headbangrefrain), Like A Stone (herrlich verspielt, von Melodie und Text her), Shadow On The Sun (Herrn Cornells Sonnenlieder, die... ähm... 10.? aber immer noch nicht ausgeschöpft, dieses Thema... dazu ein fetter Hammerrefrain) und The Last Remaining Light (wegen des düsteren Retro-Feelings). Kleiner Tipp: Je öfter man die Scheibe hört, desto mehr Details erschliessen sich! Fazit: 1a-Lyrics, 1a-Sänger, 1a-Musiker, 1a-"laid back attitude" = 1a Scheibe. Für mich die beste seit langer langer Zeit!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine einfache Rechenaufgabe:, 28. November 2002
Rage Against the Machine minus Eins, addiert mit dem markantesten Viertel von Soundgarden, das Ergebnis ist danach mit mit dem Produzentenguru Rick Rubin zu multiplizieren. Ergebnis? 65. So lange dauert das Debütalbum von Audioslave, in Minuten gemessen. Audioslave bietet für die Musiker eine neue Chance, sich weiter zu entwickeln. Chris Cornell singt und schreit sich die Seele aus dem Leib, Tim Commerford schiebt funkige Basslinien zu Tom Morello, dem die Riffs nur so aus dem Gitarrenhals perlen. Diese Songs hätte es wahrscheinlich von keiner der Vorgängerbands gegeben, erst die gemeinsame Chemie schafft Tracks wie "Shadow of the Sun". Man hat beim Hören den Eindruck, dass die 4 lange genug rum gesessen haben und vor Energie und Tatendrang fast zu platzen scheinen. Kein Wunder, hat es mehrere Anläufe gebraucht, um Audioslave vom Stapel zu lassen. Umso schöner ist es, daß die Songs locker und unverkrampft um die Ecke schlendern. Zu Audioslave kann man tanzen, vor Rührung in die Knie gehen, erleichtert aufatmen und sich einfach nur daran freuen, dass es diese Platte geben konnte. Man möchte Musikanten und Produzent die Hand schütteln und Danke sagen, für dieses fettes, grooviges, klassisches Rockalbum im besten Sinn. Audioslave, das ist das beste was mir dieses Jahr zu Ohren gekommen ist! Danke!
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