Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nix mehr für die Ü40-Fraktion, 10. Februar 2009
Bis vor ein paar Jahren habe ich den ME zwar nicht regelmäßig, aber doch häufig gelesen, aber seit geraumer Zeit fühle ich mich nicht mehr angesprochen: Newcomer und Independent-Bands wohin man blickt. Da kommt ein Ü-40er nicht mehr mit, obwohl ich auch neuen Bands und Trends gegenüber durchaus aufgeschlossen bin. Eine der letzten Ausgaben habe ich mir dann auch mal wieder zugelegt in der Hoffnung, auf der Heft-CD ein paar lohnenswerte Entdeckungen zu machen, aber nein, das ist nix mehr für Papas Sohn!
Manchmal meine ich, sowohl thematische und inhaltliche als auch gestalterische Ähnlichkeiten mit dem kostenlosen WOM-Magazin zu entdecken - das reicht mir dann aber auch vollkommen. Ansonsten bevorzuge ich doch eher den etwas konservativeren "Rolling Stone".
Aber wie gesagt: Das ist alles Geschmackssache und der ME hat ohne Frage seine Daseinsberechtigung. Von mir gibt es allerdings nur und ganz subjektiv 3 Sterne.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Musikexpress for ever, 13. November 2003
Der Musikexpress begleitet mich nun seit über 25 Jahren, ich habe viele Höhen und einige wenige Tiefen dieser profunden Musikzeitschrift miterlebt. Der ME hat in diese vielen Jahren immer ein Mindestmass an Qualität abgeliefert, geradezu sensationell sind jeweils die Band-Storys über mehrere Seiten mit Discografie und allem was dazu gehört (z.B. über Pink Floyd, Radiohead u.a.) Im gleichen Stil und Niveau waren Rückblicke auf die 70er oder 80er Jahre. Dass es zum ohnehin knappen Preis noch eine CD mit aktuellen Sounds dazu gibt bringt den 5. Stern. Viel Freude beim Lesen.
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10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ständige Berg und Talfahrt, 27. Juli 2003
Von Ein Kunde
Tja, der MUSIKEXPRESS spaltet mich nun seit ca. 2 Jahren. Damals habe ich ihn abonniert und zwar aus dem Grund weil mich die Aufmachung sowie natürlich die Bands und Musiksthemen sehr interessierten. Allerdings wurde meine Euphorie für diese Zeitschrift ziemlich gebremst als sie sich im April 2002 einen neuen Look zulegte. Die Themenbereiche bewegten sich immer mehr in Richtung Hip-Hop, Rap sowie zahlreichen Newcomerbands. Ansich ist es zwar lobenswert wenn sich der MUSIKEXPRESS für unbekannte Künstler einsetzt, doch ich persönlich kaufe mir (inzwischen) keine CDs mehr von Künstlern derren Musik nie Airplay im TV und Radio bekommt sondern durch teilweise überschwengliche Kritiken überbewertet werden. Das ist eben das Problem weswegen ich einen Großteil dieser Seiten im Heft erst garnicht lese und eher über Platzverschwendung verärgert bin. Nicht ohne Grund werden zwar im ME Plattenkritiken abgedruckt doch meiner Meinung nach sind die Geschmäcker bekanntlich verschieden. Auch wenn ich Bands wie "Radiohead" oder "Depeche Mode" liebe so ist es doch manchmal geradezu auffallend wie diese Acts (fast) durchgehend gute Kritiken bekommen wobei dann Bands wie "Camouflage" oder "Alphaville" direkt mit "ihren Vorbildern" von "Depeche Mode" verglichen werden und ziemlich mies gemacht werden. Manche Kritker machen sich über einige Musiker geradezu lustig und so manchen Leser, wie mich, dadurch ziemlich wütend. Ein gutes Beispiel hierbei ist der große Kampf um den Thron in der deutschen Rockmusik. Da wurde ein Grönemeyeralbum (Mensch) vom ME zum absolut innovativen und zeitgenössischen Album gemacht worauf der nunmal nicht immer vielschichtige Westernhagen (In den Wahnsinn) erbarmungslos abstinken musste. Auch die (angebliche) Fehde zwischen den beiden kam von der ME-Redaktion häufiger als Fürsprecher von Grönemeyer rüber so das man bei Westernhagen dauernd nur über dessen Musik und seinen Look ablästerte. Das fand ich als Westernhagen-Fan ziemlich übel obwohl ich auch ganz gerne Mal Grönemeyermusik höre. Manchmal hat man fast den Eindruck das sich die Kritiker den ganzen Hypes um angesagte Bands wie der "The"-Generation (The White Stripes, The Strokes...) durch weltweit gute Kritiken um den Hals werfen um sie dann nach der großen Symphatie und einer vielleicht nicht so guten Platte fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Doch schließlich liegt es immer noch am Leser ob er sich nun durch Kritiken dazu veranlasst fühlt sich ein neues Album zu kaufen oder eben lieber selbst heraus findet um was für eine Art Musik es sich dabei handelt. Inzwischen ist der Mainstream (zum Glück) wieder etwas mehr in den Mittelpunkt des ME gerückt. Zum Glück meine ich deshalb weil es sich bei Mainstream im ME nicht um üble Chartsoße wie z.B. "DJ Bobo", "Natural" oder "Jeannete Biedermann" handelt sondern eher die anspruchsvolle Musik von Bands wie "Pink Floyd", "Radiohead", "U2", "Metallica", "Massive Attack" oder eben "Depeche Mode" angesprochen wird. Wenn diese Rückkehr zu interessanten Themen anhält so überlege ich mir es doch nochmal ob ich die Zeitschrift wirklich abbestelle.
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