Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das beste Werk von Herrn Rondinelli seit sehr langer Zeit, 21. November 2002
Bobby Rondinelli: Eine Legende des harten Rockdrummings. Ex-Mitglied bei "Rainbow", "Black Sabbath", "Doro". Zeitweiser Tourschlagzeuger von "Aerosmith". Derzeit fester Schlagwerker von "Blue Öyster Cult". Wow! Das ist eine Palette die sich sehen lassen kann. Sehen lassen, okay! Doch hören lassen? In der beachtlichen Reihe von Rockalben die Bobby Rondinelli eintrommelte gab es neben einigen unbestreitbaren Klassikern auch immer wieder reichlich Rohrkrepierer. Seit relativ langer Zeit rangiert der Name Rondinelli mehr oder weniger unter "Legende aus der Steinzeit" (oder sollte man sagen "Eisenzeit"? höhö... :-) ). Sein Soloprojekt, welches Bobby mit seinem Bruder Ted Rondinelli zusammen betreibt, hatte sein letztes Album in den Achtzigern vom Stapel gelassen. Ebenfalls ein mäßiges Werk mit entsprechend mäßigem Erfolg. "Our Cross - Our Sins" ist daher eigentlich ein Überraschungsmoment in der Veröffentlichungsflut dieses Jahres. Zunächst einmal überrascht der Fakt, dass das Rondinelli - Projekt nach so langer Zeit wiederbelebt wurde. Zum Anderen überrascht die exzellente Besetzung mit der dies geschah. Bobby Rondinelly mit seinem Bruder Ted holen sich hierbei nämlich Unterstützung aus alten "Black Sabbath" - Tagen: Neil Murray (der in der Vergangeheit natürlich auch für das klassische "Whitesnake" - Lineup und noch einige andere in die vier Saiten griff) und Sangesbarde Tony Martin (wohl den meisten auch noch von "Black Sabbath" bekannt, Eingeweihten sicher aber auch von den vorzüglichen Alben mit Dario Mollo oder von seinem Soloalbum her). Das anwesende Lineup, welches (natürlich mit Ausnahme von Gitarrist Ted Rondinelli) quasi das Tourlineup zur 94-er & 95-er "Black Sabbath" - Tour darstellt, hat mit "Our Cross - Our Sins" ein vorzügliches Rockalbum abgeliefert. Endlich mal wieder ein Album, welches man wirklich auch Altfans empfehlen kann, ohne dass diese von ihren alten Heroes enttäuscht sein müssten. Zwar kommt es mir an einigen Stellen so vor als ob Tony Martin hier und da etwas schwächelt, die Songs sind jedoch fabelhaft. Die Stimmung die bei "Our Cross - Our Sins" rüberkommt rangiert auf einem sehr interessanten Level irgendwo zwischen den "Rainbow" der Spätphase, den modernen "Deep Purple" und "Black Sabbath" der Neunziger. Fans, die genau auf diese Sparte abfahren, können beim Erwerb dieses Silberlings nicht viel falsch machen. Warum dann "nur" eine Bewertung mit vier Sternen? Dies liegt hauptsächlich an der komplett verkorksten Produktion, die egozentrisch wirklich NUR auf Bobby Rondinellis Drumsound ausgerichtet wurde. Das nervt schnell und kostet der Platte einige Sympathiepunkte. Nichtsdestotrotz ist das Album eine lohnende Anschaffung für Metalfans mit Hang zum alten Zeug. Jungfans die sich klassischen Metal reinpfeifen möchten, sollten vielleicht erst mal die ersten drei "Black Sabbath" - Alben mit Tony Martin genießen (namentlich "The Eternal Idol", "Headless Cross" und "Tyr") bevor man dann trotzdem das vorliegende Rondinelli - Album erwirbt. ;-) Trotzdem meine lieb gemeinte Warnung: Aufgrund der flauen Produktion nicht unbedingt für Einsteiger empfehlenswert. Doch Hand auf's Herz: Welcher Einsteiger wird wohl als Erstes ein "Rondinelli" - Album haben wollen?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Hardrock der Extraklasse, 27. Oktober 2002
Das grösste Rockalbum der letzten Zeit, wie ganz bescheiden im Infoheft der CD behauptet wird, ist "Our cross- our sins" nicht geworden. Aber ein sehr gutes allemal. Bekannte Namen haben sich für dieses Projekt unter der Führung von Drummer Bobby Rondinelli (Blue Oyster Cult, Ex-Rainbow)zusammengetan und ein Album eingespielt, das stark an die Tony Martin Ära bei Black Sabbath erinnert. Nicht nur weil Tony Martin jetzt bei Rondinelli singt, sondern weil auch der Songaufbau sehr an die Gitarrenriffs aus dieser Zeit erinnert. Bassist Neil Murray(ex-Whitesnake) und Gitarrist Teddy Rondinelli komplettieren das musikalisch kompetente Team. Da Schagzeuger Bobby produziert hat, sind die Drums sehr wuchtig in den Vordergrund gemischt worden, was die ganze Produktion unheimlich packend macht. Tony Martin liefert erneut, wie auch bei "The cage" mit Dario Mollo, eine herausragende Gesangsleistung ab. Die Songs sind allesamt ok.,lediglich der Hammersong fehlt. Für Leute, die sich seit etwa 1970 mit hartem Rock ihre Gehörgange durchblasen lassen, ist Rondinelli jedoch ein echter Tip.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
eher lahm und durchschnittlich, 23. November 2005
Das Talent und seine verdienstreiche Vergangenheit kann man Herr Rondinelli mit Sicherheit nicht absprechen. Das er ein großer Musiker vor dem Herren ist und sich in vielen (!!!) bekannten und berühmten Bands sein Lorbeeren verdient hat ist Musikgeschichte. Wie allerdings dieses Werk zu Stande kam, ist mir ein Rätsel. Durchschnittlicher Hardrock ohne Biss... wie kann Herr Rondinelli so etwas verbrechen... seltsam. Das Material plätschert ohne jeden Höhepunkt aus den Lautsprechern. Nach dem erster Hördurchgang dachte ich mir: "Ah, klassischer Hardrock", aber nach dem dritten Hörgang dachte ich leider immer noch das selben. Nachdem ich versuchte die überwältigen Kritiken zu verstehen, habe ich mir die CD noch mehrmals angehört und stellte mir immer wieder die selben Fragen: "Ist meine Musikgeschmack so schlecht oder hören andere Leute eine andere CD oder gibt es doch noch eine Version, die besser ist?" Tja, den Songs fehlt jeglicher Biss und die Stückee hätten genausogut von einer x-beliebigen Schülerband geschrieben werden können. Hier gibt es nix neues, sondern nur Riffs die man in den 70er und 80er Jahren schon hundert Mal gehört hat, und zwar hundermal besser. Einzig Tony Martin schafft es mich zu überzeugen und er schafft es auch die Songs (die er nicht mitkomponieren durfte) mit seiner Stimme aus dem Sumpf der Mittelmäßigkeit zu erheben...FAZIT: drei Punkte wegen Tony´s Stimme, der Rest ist lächerlich
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