Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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45 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Mr. Supernatural - Part 2" ..., 23. Oktober 2002
So könnte man es treffender Weise ausdrücken. Mit dem 99er Album räumte Carlos als mehrfacher Grammy- und Billboard Award-Gewinner ab. Weltweit gingen über 25 Millionen Stück über die Ladentheken. Nun bringt er sein neuestes Werk heraus. Shaman - heißt es. Es ist eine Mischung mit zahlreichen musikalischen Mitstreitern(u.a. Dido, Macy Gray, POD und Placido Domingo). So gelang ihm wieder eine bunte Mischung und als erste Single veröffentlichte er "Game Of Love", der es in sich hat. Für "The Game Of Love" angelte er sich gleich mal Michelle Branch, die wiederum Gewinnerin bei den MTV Video Awards 2002 in der Kategorie "Viewer's Choice" war. Momentan läuft dieser Song bei fast allen Radiostatioen rauf und runter. Und das zu Recht. Mag sein, dass er nicht jeden gleich beim ersten Mal zu überzeugen weiß, aber nach mehrmaligen Hören, wird dies bei vielen so sein. So verhielt es sich auch mit dem Album bei mir. Ich brauchte so meine drei bis vier Anläufe bis ich mich an diese gewöhnt hatte. Aber danach lernt man dieses Album lieben, jeder auf seine individuelle Art, denn sie ist sehr individuell. Man nehme nur mal "Amerika" (mit POD), was doch sehr rockig ist, aber dennoch mit Santanas typischen Gitarrenriffs zu überzeugen versteht. Ganz anders dagegen "Novus", welches bedingt durch Mitsänger Domingo eher dem Opernbusiness zu zuordnen ist. Dennoch könnte dieser bei mir überzeugen, obwohl ich mit Klassik nicht viel am Hut habe, wie ich mir eingestehen muß. Es könnte sein, dass manche erst nach mehrmaligen Hören ihre Begeisterung dieses Album entdecken werden - aber sie werden!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach überragend, 17. Februar 2004
Nach seinem Comeback "Supernatural" (1999) schob Carlos Santana im Jahr 2002 den lange erwarteten Nachfolger "Shaman" nach. Obwohl "Shaman" kaum großartig Neues bietet, schafft Santana es, noch eine Schippe draufzulegen. Schon der mitreißende Song "Adouma" ist ein gelungener Auftakt, der den Zuhörer von den Sitzen reißt. Ebenso gut ist das überaus eingängige "Nothing At All", geschrieben von Santanas "Smooth"-Partner Rob Thomas und gesungen von Musiq. Auch die junge Songwriterin Michelle Branch setzt mit "The Game of Love", einem sonnigen Ohrwurm, gelungene Akzente. Ein weiteres Rob-Thomas-Stück, nämlich "You Are My Kind", trägt Scarface Seal vor...ein sehr schöner und sehr angenehmer Song. Etwas weniger harmonisch ist "Amoré (Sexo)" mit Macy Gray. Die Soul-Röhre präsentiert sich zwar in guter Stimmung, kann aber nicht verhindern, dass sich der Song etwas tot läuft. Mitreißender sind wieder "Foo Foo" und das Instrumental "Victory Is Won", wo der Meister sein ganzes Können aufbietet. Ein echter Kracher ist "America" mit P.O.D.. Die Nu-Metal-Band aus Kanada und Carlos Santana, der mit einem grandiosen Solo aufwartet, harmonierern absolut perfekt. Etwas ruhiger geht es da schon bei "Sideways" einer ruhigeren, schönen Nummer mit Blues-Mann Citizen Cope zu. Nickelback-Frontmann Chad Kroeger steuert ein weiteres Highlight zu "Shaman" bei. "Why Don't You And I" ist ein nahezu perfekter Rock-Song, der die Stärken von Nickelback und Santana trefflich kombiniert. Senkrechtstarterin Dido liefert mit "Feels Like Fire" eine sehr schöne, aber auch (typisch Dido) nachdenkliche Gute-Laune-Nummer ab. Dagegen fällt "Let Me Love You Tonight", ein Schmachtfetzen, der auch von Enrique Iglesias hätte stammen können, ab. Auch nicht so toll ist "Aye Aye Aye", das eigentlich nur wegen Santanas Gitarrenspiel annehmber ist. Besser macht es da wieder Alejandro Lerner, der mit "Hoy Es Adios" gelungene Akzente setzt, die Ozomatli auf "One of These Days" leider vermissen lassen. Ein interessanter Abschluss ist die Zusammenarbeit mit Startenor Placido Domingo. Überraschenderweise harmonieren die Gitarren Santanas und die wundervoll kräftige Stimme Domingos sehr gut. Alles in allem ist "Shaman" weit mehr als nur ein Aufguss von "Supernatural". Das Prinzip ist zwar das selbe, aber die Auswahl der Kollaborationspartner Santanas fiel auf diesem Album noch ein bisschen besser aus und überhaupt ist "Shaman" als Ganzes betrachtet noch ein klein bißchen besser als der Vorgänger. Ein ganz großes Album!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Album ist beileibe kein Meisterwerk, 10. Juli 2003
Never change a winning team. Oder zumindest die Taktik. Ähnlich wie auf seinem Millionenseller "Supernatural" werden ihm wiederum bekannte Mitstreiter auf dem Gebiet des Songwriting bzw. als musikalische Partner bei der Produktion sowie als Duettpartner mit Santanas einzigartigem Gitarrensound zur Seite gestellt. Wobei Santana hier seine Gästeliste noch weiter ausgebaut hat. Neben dem omnipräsenten Wyclef Jean gesellen sich Dido, P.O.D., Macy Gray, Chad Kroeger, Seal, Rob Thomas, Michelle Branch und Placido Domingo zu ihm. Die stilistische Bandbreite des Albums ist dementsprechend groß. Eine poppige Mischung aus Hippie - Sound ("The Game Of Love"), Ethno - Pop ("Aye, Aye, Aye"), gelungener Balladen ("Nothing At All"), der Verschmelzung von Klassik und Pop ("Novus") oder Soul ("Amore (Sexo)"). Das alles wäre ein furchtbares Sammelsurium beliebiger Sounds, wäre da nicht der rote Faden des jederzeit identifizierbaren Gitarrensounds von Carlos Santana. Doch auch das Großaufgebot an Stars kann nicht verhindern, daß viele Songs in der Belanglosigkeit enden. Denn leider zieren zu viele Ausfälle dieses Album. Denn nur die Beiträge von Placido Domingo, Macy Gray und Musiq ragen positiv heraus, doch auch diese verfügen nicht über das Feuer, das z. B. "Maria, Maria" oder "Smooth" entfachen konnten. Das Album ist beileibe kein Meisterwerk, doch ein Beispiel dafür, wie man einen bestimmten Stil (Latin - Rock incl. Santana - Gitarre) gelungen variieren kann.
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