Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
für lange Winterabende!, 22. Februar 2003
Arcanum führt den Spieler in eine Welt, in der mittelalterliche Fantasyelemente und das viktorianische Dampfzeitalter aufeinanderprallen bzw. mehr oder weniger koexistieren. Dementsprechend stehen dem Spieler je nach Charakteraiuswahl sehr unterschiedliche Karrieren offen.Magier sprechen Zaubersprüche aus und beschwören nützliche Helfer. Technologen basteln aus Gerümpel Feuerwaffen, Arzneien oder Fallen, Diebe mogeln sich schlöserknackend, meuchelnd und schleichend durchs Leben. Natürlich kann man auch mit roher Gewalt und schweren Rüstungen durchs Leben gehen.Eher charismatische Typen vertrauen auf ihre goldene Zunge und ihre Fähigkeiten im Glücksspiel. Eine Mischung ist möglich. Magie und Technologie vertragen sich aber schlecht. Wie von anderen Spielen gewohnt, kann man sich vom dämlichen aber sehr starken Halboger bis zur magiebegabten Elfe mit 2 linken Händen mehrere Rassen für seinen Charakter aussuchen. Rasse und Eigenschaften beeinflusssen dabei stark die Dialoge mit NPC, teilweise auch Lösungswege. Fast alle Aufgaben kann man entweder mit Magie, Charisma, Diebesfähigkeiten oder roher Gewalt lösen, so daß theoretisch jeder Charakter das Spiel bestehen kann. Kampfszenen laufen wahlweise in Echtzeit oder rundenbasiert ab. Die Sicht ist isometrisch. Die Story unterscheidet sich nicht wesentlich von anderen Rollenspielen. Gut gefallen habe mir aber einige nette Kleinigkeiten, wie z.B. Anspielungen auf Akte X oder Jack the Ripper. Was als einfache Suche beginnt, führt schließlich zur Rettung der gesamten Arcanum-Welt. Einen Unterschied macht es dabei, ob man das Spiel als "guter" oder "böser" Charakter spielt. Die entsprechende Reputation gewinnt man durch entsprechendes Verhalten im Spiel. Fazit: Der in meinen Augen größte Bonuspunkt ist die Atmosphäre des Spieles. Die Mischung aus Magie und Technologie wirkt frisch, die Dialoge sind teilweise zum Brüllen. Es lohnt sich auch durchaus, das Spiel mehrfach mit unterschiedlichen Charaktären (Magier/Technologe/Dieb) und Gesinnungen (gut/böse)durchzuspielen, um alle Subquests abzudecken. Die Designer haben sich diesbezüglich viel Mühe gemacht. Allerdings habe ich den Eindruck, daß die Eigenschaften nicht hundertprozentig ausbalanciert sind. Einige Eigenschaften erscheinen im Spielverlauf deutlich wichtiger als andere (nein, ich verrate nicht, welche ;-) ). Insgesamt gutes Festplattenfutter mit Stärken im Detail für Rollenspieler, zumal zum reduzierten Preis!
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Volle Sternzahl!, 17. Juni 2003
Von Ein Kunde
Arcanum ist ein wirklich tolles Rollenspiel, dessen Idee wirklich gut gelungen ist. Man findet sich in einer Welt wieder, in der Magie UND Technologie existieren, beide sich jedoch nicht "leiden" können, also Magier können keine technischen Dinge benutzen und umgekehrt. Man beginnt mit einem Charakter, den man selbst erstellen kann, auch die Hintergründe können ausgewählt werden, und man bekommt zu anfangs einen Gefährten, der Sie in das Spiel einweist. Je nachdem wie intelligent ihr Charakter ist können sehr komische Bemerkungen losgelassen werden ;-) Auch gelungen sind die verschiedenen Interaktionen, die von ihrem erstellten Charakter abhängig sind, also ob sie besonders schön, schlau, stark oder weise sind und es beeinflusst auch das Spielverhalten, denn nicht jeder Charakter bekommt den gleichen dritten Gefährten, oder bekommt überhaupt einen dritten.Alles in allem ein wirklich gelungenes Spiel, die Atmosphäre ist grandios, man fühlt sich wirklich in eine andere Welt versetzt. Ich empfehle den Kauf sehr!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Magie und Technik?, 4. Oktober 2002
Arcanum hat eine ganz besondere Athmosphäre. Die bekanten Rollenspielelemente wie Elfen, Zwerge, Magie etc. tauchen in einer Welt auf, die man sehr stark mit dem Europa zu Beginn der Industrialisierung vergleichen kann. Es ist einfach nur genial, wenn man nach einem anstrengenden Kampf gegen Geisterwesen in ein Museum geht, in dem über die Ausgrabung in einer Drachenhöhle berichtet wird. Unschlagbar ist auch, dass man seinen Charakter völlig unterschiedlich aufbauen kann. Einen großen, dummen Halboger, der nicht einmal richtig sprechen kann (Dialoge mit NPCs waren köstlich); einen Zwergen, der sich seine eigenen Gewehre und Fallen zusammen bastelt; einen Elfenmagier; einen Ork, der sich mit Pflanzen und Chemikalien auskennt oder vielleicht einen Menschen, der von allem ein bißchen kann. Neun Rassen mit unmengen von wählbaren Backgrounds, die sich zum Teil sehr stark auf das Spiel auswirken. Mehrere Zauberschulen und Wissenschaftsgebiete sowie einiges an allgemeinen Talenten bieten einem die Möglichkeit seinen persönlichen Helden zu spielen. Ein großes Plus ist, dass die Reaktionen der NPCs stark von Rasse, magischer oder technischer Ausrichtung und zum Teil sogar von Aussehen und Redegewandtheit des Charakters abhängen. Die Story des Spieles ist überraschend und man weiß fast bis zum Ende nicht, wen es nun wirklich zu bekämpfen gilt. Sie ist zwar manchmal linear aufgebaut, doch gibt es eine Unmenge von Nebenquest, die einen zum Teil stundenlang beschäftigen. Einzige Schwachstelle des Spieles ist, dass ein Spieler, der etwas mehr als nur das Nötigste an Abenteuern erlebt, nach vielleicht 2/3 des Spieles die höchste Erfahrungsstufe erreicht und seinen Charakter nicht weiter verändern kann (und da liegt bei diesem Spiel nun einmal ein großer Reiz). Außerdem ist der Charakter in späteren Teilen des Spieles so stark, dass es für ihn keine Herausforderungen mehr gibt. Aufgrund dieser Tatsache, die dem Spiel am Ende etwas den Reiz des Gefährlichen nimmt gebe ich dem Spiel nur 4 von 5 Sternen. Trotzdem ist es ein sehr empfehlenswetes Spiel, das in einer Welt spielt, von der ich gern mehr hören würde.
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2115|R2VMLAQEVRXTXM;2115|RDY2ER8X0LH6U;2115|R3KGEGOOU6CYWI;
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