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Indien
 
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Indien

DVD ~ Josef Hader
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Produktinformation

  • Darsteller: Josef Hader, Alfred Dorfer, Maria Hofstätter
  • Regisseur(e): Paul Harather
  • Komponist: Ulrich Sinn
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: absolut Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 23. Oktober 2002
  • Produktionsjahr: 1994
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006II4Y
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 66.766 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die beiden Kabarettisten Josef Hader und Alfred Dorfer spielen in dem Sensationserfolg Indien zwei ungleiche Inspektoren des Hotel- und Gaststättengewerbes, die gemeinsam durch die österreichische Provinz tingeln. Heinzi Bösel (Josef Hader) ist ein schlampiger Kettenraucher, wortkarg und voller kleinbürgerlicher Ansichten; ein schnitzelvernichtendes, übel gelauntes Ekelpaket. Als die Dienststelle Bösel für eine Überprüfungstour mit dem jungen Ehrgeizling Kurt Fellner (Alfred Dorfer) zusammensteckt, verheißt das nichts Gutes. Mit ungebremstem Eifer attackiert Fellner überfallartig seinen Kollegen mit nicht enden wollendem unreflektierten Möchtegern-Yuppie-Gebrabbel. Doch überraschenderweise raufen sich die beiden ungleichen Gefährten zusammen. Es entsteht eine ruppige Freundschaft, die selbst härteste Belastungsproben übersteht.

Indien ist ursprünglich als Zweipersonenstück entstanden, mit dem Hader und Dorfer Anfang der 90er-Jahre Triumphe feierten. Die beiden Filmneulinge haben sich schließlich mit dem Regisseur Paul Harather zusammengetan und ein Spielfilmdrehbuch geschrieben. War es für die drei zunächst noch eine Überraschung, überhaupt Filmförderung zu erhalten, entwickelte sich Indien bald zu einem der erfolgreichsten österreichischen Filme überhaupt. Mit etlichen Preisen dekoriert machte der Film auch in Deutschland Furore, und das zu Recht. Entstanden ist ein zugleich tragischer wie humorvoller Blick auf eine unmögliche Männerfreunschaft, die sich durch ihre liebevolle und ungemein genaue Beobachtungsgabe auszeichnet.

Der Erfolg von Indien sollte keine Eintagsfliege bleiben. Immer wieder tauchten Hader und Dorfer in den letzten Jahren in Kinofilmproduktionen auf, so zuletzt etwa Josef Hader in der Krimikomödie Komm, süßer Tod. --Thomas Reuthebuch



Video Jakob Kurzinhalt

Heinzi Bösel, ein kleinbürgerlicher Widerling, und Kurt Fellner, ein vom Yuppie-Zeitgeist gestreifter Streber, reisen als Inspektoren des Gast- und Hotelgewerbes durch die Provinz. Zwei wie Essig und Öl in einer begnadeten Posse über zwei miese Leben und ein patschertes Sterben. Originalfassung (Österreich) mit einigen deutschen Untertiteln.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der beste Österreich-Film, 6. Januar 2004
"Begrüße Sie. Fellner mein Name. Sie sind der Herr Bösel, gell?"

Regisseur Paul Harather schuf mit seiner im In- und Ausland preisgekrönten Verfilmung des von Alfred Dorfer und Josef Hader verfassten Kabarett-Stücks eine der erfolgreichsten österreichischen Kino-Komödien aller Zeiten: Ein tragikomisches Roadmovie über zwei scheinbar unvereinbare Charaktere, die sich im Zuge einer gemeinsamen Dienstreise durch Niederösterreichs Wirtshäuser hassen und lieben? und das Leben in all seinen Spielarten kennen lernen. Alfred Dorfer verkörpert den pseudointellektuellen Yuppie Kurt Fellner, Josef Hader spielt den dumpfen, aber herzlichen Proleten Heinz Bösel.

Viele Dialoge werden wir nie vergessen und schleichen sich automatisch in den täglichen Wortschatz des Indien-Fans ein, als da wären beispielsweise:
- "Danke, gaanz lieb."
- "Sogma neunzg Prozent von de Wirt, könnens sagen, zu hundert Prozent san des Trotteln."
- "Warum bin zum Beispiel ich ein Mensch worden und ein anderer nur ein Hendl?"

Eine Frage bleibt allerdings nach wie vor ungeklärt: "Wieviele Zähne hat der männliche Buckelwal?"
Ich sag trotzdem: "Danke für die Mitarbeit!" und verabschiede mich ganz Indien-like mit einem "Drei, zwo, eins, Bussi!"

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das pralle Leben!, 1. März 2004
Von thomas (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
"danke ganz lieb" - dies und viele andere Zitate aus einer der ersten österreichischen Kabarettverfilmungen begegnen uns noch immer in so manchen Situationen.
Indien prägte wie kein anderer Film aus heimischen Landen und ist auch nach Jahren und vielen Produktionen später noch immer Referenzwerk der heimischen Kleinkunstszene.
Prolet und Schnösel, 2 Charakter die nicht unterschiedlicher sein könnten, inszeniert durch einen überragenden Alfred Dorfer und Altmeister Josef Hader, überzeugen durch tiefsinnige Dialoge in diesem Roadmovie voller Wendungen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Längst schon kult!, 15. Januar 2004
Von Jim Knopf - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Indien ist einer meiner Lieblingsfilme aus Österreich. Wenn nicht überhaupt der Lieblingsfilm.
Alfred Dorfer und Josef Hader haben ein fantastisches Drehbuch geschrieben. Einfach gestrickt, auf 2 Personen konzentriert, ohne viel drum herum. Und dazu fantastische Dialoge! Humor auf die besondere, auf die feine Art. Kein Hau-Drauf Witz, keine billige Untehaltung. Hier gibt's Kino vom feinsten.

Dorfer und Hader spielen in Indien zwei Beamte, genauer gesagt zwei Restaurantkritiker oder auch Hotelinspektoren. Beide total verschieden, mit verschiedenen Einstellungen zu Arbeit und zum Leben. Gezwungen, ihren Dienst gemeinsam zu verrichten und durch das dünn besiedelte Niederösterreich zu tingeln.
Recht schnell entwickelt sich zwischen den beiden aber eine Freundschaft, in der eine vom anderen profitiert. Beide entdecken, dass sie doch weniger trennt als Anfangs angenommen. Diese Freundschaft kann auch durch kleine und größere Streitereien bis zu schwerer Krankheit nicht mehr zerstört werden. Und dabei schweift der Film nie ins Lächerliche ab.

Also: Unbedingt auf dieses Abenteuer einlassen - es lohnt sich!

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