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5.0 von 5 Sternen
Beeindruckend!, 1. September 2002
Nach dem überragenden ersten Teil der Metal-Oper "Avantasia" schiebt nun Tobias Sammet den zweiten Teil hinterher und keiner wußte ob er das Niveau des Erstlings halten konnte. Ich finde: ja er hat! Er konnte ihn zwar nicht toppen, aber er hat es geschafft einen absolut ebenbürtigen Nachfolger zu präsentieren!! Der alles überragende Opener "The seven angels" kommt mit eingängigen Hooklines, grandioser Melodieführung, epischer Breite und natürlich absolut genialem Gesang rüber!! In der zweiten Hälfte fühlt man sich ein bißchen an Queen erinnert! Für mich eins der besten Lieder die Tobi Sammet geschrieben hat!! Die Ausrichtung der anderen Lieder ist im großen und ganzen an den ersten Teil angelehnt, sprich flinke Soli, orchestrale Passagen und ruhige Stücke, wobei hier das Stück "In Quest for" heraussticht, das zusammen mit Bob Catley gesungen wurde. Was ein bißchen "fehlt" sind evtl. die Zwischenstücke, die im ersten Teil noch vorhanden waren, aber darüber kann man schon hinwegsehen. Der Sound stimmt auch wieder, die Geschichte findet ein Ende und wir sind um ein Stück verdammt guter Musik reicher! Auch wenn das eine oder andere Stück etwas zu einfach gestrickt ist oder was auch immer, bleibt zu bemerken, daß Tobi Sammet mit seinen 24 Jahren einer der wenigen in Deutschland ist, die sowohl gut singen als auch richtig gut komponieren können!! He is the one if they only knew! ;-)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sammet Strikes Back!, 25. September 2002
Nun ist sie also da, die Fortsetzung von Tobias Sammets Meisterwerk Avantasia - The Metal Opera PartI. Und auch der zweite Teil der von Sammet erdachten Geschichte ist von herausragender Qualität:Schon der Opener "The Seven Angels" ein vierzehnminütiges Epos, das vom Abwechslungsreichtum der vielfältigen Melodiebögen und Bombast vielleicht ein wenig mit Blind Guardians "And Then There Was Silence" vergleichbar ist. Ohne Zweifel stellt gleich der Eröffnungstitel auch den unerreichten Höhepunkt des Albums dar, doch auch alle folgenden Tracks sind ohne Ausnahme herausrz.B.agend. "No Return" hat sich bei mir ganz besonders in die Gehörgänge gewunden, weil ich Ex-Helloween-Sänger Michael Kiske besonders in diesem Song sehr, sehr gut finde. Der Rest der Platte ist eine gute Mischung aus schnellen und harten Nummern (z.B."The Final Sacrifice", "Memory") und balladeskeren Stücken (z.B."In Quest For", "Anywhere"). Daß handwerklich Sammets Avantasia außer Konkurrenz läuft, ist fast schon überflüssig, geben sich doch auf dem Album die Koriphäen der deutschen Metalszene ein Stelldichein (Helloweenie Markus Grosskopf am Baß, Gamma Ray-Mitglied Henjo Richter an der Gitarre und Rhapsody-Drummer Alex Holzwarth am Set; in Gesangsrollen Kai Hansen, der schon erwähnte Michael Kiske, Oliver Hartmann, zusätzlich als Gast Edguy-Gitarrist Jens Ludwig). Dieses heimische Starensemble wird noch von den weiteren internationalen Stars ergänzt, die man zumeist auch schon von Teil I her kannte: Von Stratovarius' Timo Tolkki, über Virgin Steele-Fronter David deFeis bis zu Ex-KISS Schlagzeuger Eric Singer. Besonders hervorzuheben ist meiner Meinung noch Within Temptation-Sängerin Sharon den Adel, die zwar auf Teil I und II zusammen nur zwei Kurzauftritte erhält, aber dabei mit ihrer betörenden Stimme zu faszinieren weiß, sowie Ausnahmesänger Rob Rock, welcher eine großartige Leistung als Bischof von Bicken abliefert. Lange Rede kurzer Sinn: Wer meint, auch nur annährend einen Sinn für Melodic-Metal zu besitzen, der sollte - sofern noch nicht geschehen - schleunigst dem nächsten Plattenladen einen Besuch abstatten und sich diesen akustischen Hochgenuß gönnen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Perfekter Power - Metal, 26. Juni 2003
Tobias Sammet, dem Mastermind hinter dem Projekt Avantasia wahrlich nicht. Erst vor einem Jahr brachte er Part I raus. Wobei er zwischenzeitlich auch noch mit seiner Stammband Edguy ein Album veröffentlichte. Auch für den zweiten Teil seiner Metal - Oper um den Novizen Gabriel versammelte er wieder Kollegen von Rang und Namen um sich wie Gamma Rays Gitarristen Henjo Richter, Rhapsodys Drummer Alex Holtwarth, Eric Singer von Kiss, Helloweens Markus Großkopf, Magnums Bob Catley, Virgin Steeles David DeFeis sowie Stratovarius` Timo Tollki. Und wie der Titel bzw. der erste Teil vermuten lassen, hören wir auch hier wieder sinfonischen Metal mit allem was dazu gehört. Bombastische Chöre, Streicher, fette Gitarren, durchstrukturierte Songs jenseits der 5 Minuten Spiellänge und Tempowechseln - vorgetragen von theatralischen Stimmen. Wenn man sich die Gästeliste betrachtet und von jeder Band das Beste heraus pickt, so kann man (in Verbindung mit einer solchen thematischen Vorgabe) ahnen, was einen erwartet. Perfekter Power - Metal in epischer Breite, wobei hier alles stimmt. Von den Arrangements über den Vortrag bis hin zu den Songs, die man ohne weiteres als erstklassig bezeichnen kann. Majestätischer Metal.
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