Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das bisher zugänglichste Album von Rosenstolz, 2. September 2002
Ich hatte das Glück, noch vor Veröffentlichung ein Rezensionsexemplar von "Macht Liebe" in die Hände zu bekommen. Von angekündigten 13 Tracks sind zwar nur zwölf drauf, aber das reicht ja für einen Eindruck. Rosenstolz haben sich weiterentwickelt und klingen wieder anders als auf dem Vorgänger "Kassengift". Sie halten jetzt eine fein austarierte Balance zwischen sehr melodischem Elektropop ("Sternraketen", "Komm doch mit", "48 Stunden") und akustischen Stücken - hier sticht besonders das Stück "Tag in Berlin" hervor, das mit Akustikgitarre und Geige einen Walzertakt anschlägt und dadurch eine Atmosphäre erzeugt, wie sie im Marlene-Dietrich-Berlin der Weimarer Republik gewesen sein könnte. Die meisten Stücke verzichten auf die frühere schwer zugängliche Dramatik, die Texte sind alltagssprachlicher verfasst. Das bedeutet zwar Kommerzialität im besten Sinne; man kann aber trotzdem aus jedem Lied die alten Rosenstolz noch heraushören. Dieses Album enthält außerdem nach meiner Meinung das beste Stück, das Rosenstolz je geschrieben haben "Paradies" - der Beweis, dass Dance-Musik und Ballade sich nicht ausschließen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Toller Elektro-Pop der Neuzeit!, 19. August 2006
Das Album von meiner Lieblingsband aus dem Jahre 2002 ist definitiv nicht das Beste, aber auch keines falls schlecht, wie es hier oftmals gesagt wird. Rosenstolz beweisen mit "Macht Liebe" was ankommt. Ohne diese CD wären sie nicht heute so bekannt, wie sie's sind. Die Singles schlugen ein, wie eine Bombe und sind somit Gold wert!!! Auch wenn viele alte Fans etwas enttäuscht wurden, bin ich das keinesfalls. RS entwickeln sich weiter, wenig Chanson oder auch "Schlager" wie es viele dumme Leute behaupteten, dafür mehr Pop mit einem Schuss Elektronik. Einfach eine CD der NEUZEIT!!!
Der Opener "Sternraketen" haut schon einiges hörenswertes raus. Zwar ziemlich kommerziell, dafür aber auch mit einem fetten Grinsen. Der Song macht Spaß, man kann ihn schnell mitsingen und auch heute noch strotzt er von Beliebtheit. Highlight! ***** Sterne!
"Macht Liebe" zeigt wo's langgeht. UpTempo-Nummer im sehr trancigen Style. Hier wird viel mit dem Computer arrangiert, man hört Geräusche wie aus dem Kosmos, Gitarren zerren, die Stimmen werden gescratscht. Trotzdem, wie wir's gewohnt sind, ein lupenreiner Text. Tanzbar und gut! **** Sterne
"Paradies" startet ebenfalls mit elektronischen Sounds. Etwas langweilige Melodie. AnNa's Stimme möchte hypnotisieren. Erste Nummer, die nur im Mittelmaß pendelt! *** Sterne
Dann geraten wir in die erste ruhige Phase mit "Es tut immer noch weh". Ganz sanfte und ruhige UpTempo-Nummer, schöner Text, konstante Melodie. So schwer kann Herzschmerz sein! Ein wahrer Genuss für Fans und mir **** Sterne wert.
Jetzt wird einmal richtig Spaß gehabt. Egal ob Live oder im Studio beweist sich "Komm doch mit" als Highlight. Die absolut perfekte Sommernummer, gute Laune. Toller gekonnter Text, setzt sich extrem fest. Eine der besten Nummern! ***** Sterne
"Heiss" ist ein Song, der für mich einfach mal nichts sagt. Entfacht bei mir leider keine Gefühle, keine gute Stimmung, bringt mich nicht zum Tanzen. Nervt! Absoluter Tiefgang des Albums! Schnell, elektronisch und zu "Anti-RS". Einzige Stelle, die mir gefällt, ist "Und die Welt läuft rückwärts, doch ich dreh' mich vorwärts". Dafür gibt's ** Sterne
Hätten AnNa und Peter bei der Studioversion das gleiche Arrangement bei "Ich verbrauche mich" genommen, wie live, wäre der Song die absolute Krönung des Albums! Eine meiner absoluten Lieblingslieder. Trotzdem einfach wundervoll, aber kleiner Tipp am Rande: Eher die Version von der "Live aus Berlin"-DVD/CD genießen! Viel besser! So gibt's **** Sterne
Song 8 nennt sich "Unsterblich", plätschert dafür aber zu sehr daher. Bahnt sich in die durchschnittliche Ebene. UpTempo-Song, leider etwas sehr unbesonders. *** Sterne
"Raubtier" ist zwar wieder ein Song, der durch die computerveränderte Stimme, live etwas besser ist, macht aber trotzdem sehr viel Spaß. Eine etwas aggressive Nummer, setzt sich aber zu einer Hymne durch. Ein Song für's Selbstbewusstsein! **** Sterne
Das ruhige Finale startet mit "48 Stunden". Ein Song für die Fans, der Klassiker. Wundervolle Ballade, das Tempo wird enorm runtergeschraubt, AnNa's stimme zum 1. Mal stark in den Vordergrund geschoben. Toller Text, einfach rundum gelungen! ***** Sterne
"Prinzessin auf dem Abstellgleis" ist etwas an "Die Schlampen sind müde" angelehnt, hebt sich nur nich als Hymne, sondern mehr als Trauernummer ab. Hier leiten Strecher und ein Klavier durch das Lied. Äußerst depressiv, viel Melancholie. Eine Nummer, die die Ruhe in jeden weckt. **** Sterne
Der kleine, aber feine Abschluss, namens "Tag in Berlin", ist der vorletzte Monat im Rosenstolz-Jahr. "November" hat etwas sehr besonderes an sich. Sehr mystisch, Walzertakt, wenig Instrumentierung, dafür eine starke Geige. Sehr, sehr besonders, erst nach mehrmaligem Hören, entpuppt sich der Song als Highlight. ***** Sterne
Mit haar genau einem Durchschnitt von 4,0 Sternen ist das Album schlicht und ergreifend "GUT". Für Abwechslungs wird hier gesorgt, man sollte es mehr als "Experiment" ansehen. Egal ob Gute Laune, Liebeskummer, tanzbare Dance-Tracks, Depressivität und Melancholie - alles gut verpackt in 12 Songs. Was davon als Highlight gilt ist jedem selbstüberlassen. Ein nettes Album, nicht mehr und nicht weniger, aber trotzdem äußerst wichtig im Alltag der Rosen! Kleiner Tipp noch am Rande: Kauft euch vielleicht doch lieber die "Live aus Berlin"-CD, live hauen die Songs einiges mehr raus, als hier. Dazu bekommt ihr noch die Klassiker und die beste "Lachen"-Version, die es je gab.
Anspieltipps: Sternraketen, Komm doch mit, 48 Stunden, Tag in Berlin (November)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wieso immer so kritisch?, 29. Januar 2004
Von Ein Kunde
Nachdem ich mir durchlesen musste wie das Album allgemein verissen wurde muss ich doch etwas zur Ehrenrettung tun.Sicherlich ist es ein Album das anders ist als die Vorgänger (was immerhin eine Gemeinsamkeit zu diesen Vorgänger darstellt) und einige der Lieder klingen für Rosenstolz sehr kommerziel - jedoch macht sie das nicht zwangsläufig schlechter. Der eine beschwert sich dass AnA keine Ihrer Hammer-Arien liefert jedoch sind die Lieder ausnahmslos gut oder besser. Zudem bauen Sie aufeinander auf und erzählen als Gesamtheit die geschichte eines Lebens (weswegen das unbeschwingte Sternenraketen am Anfang steht). Meine Lieblingslieder sind "Komm doch mit", "Tag in Berlin" und "Prinzessin auf dem Abstellgleis" (wobei man nach letzterem als Single auf jeden Fall "Tag in Berlin" hören sollte) FAZIT: Wenn auch nicht das beste Rosenstolz-Album ist es doch alles in allem gelungen
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