Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Schmankerl für Auge und Ohr..., 4. Dezember 2003
Als ich mir diese DVD zulegte, war ich sehr kritisch, da ich mich oft (auch beruflich) mit dem Figaro beschäftigt habe und musste. Wenn man etwas modernere Inszenierungen nicht gewöhnt ist, so ist das ein schöner Übergang dazu, da klassische Kulisse mit modern gemischt vorhanden ist. Klanglich ist das die beste Qualität die ich von einer Opern-DVD je zu hören bekam und auch die Bilder sind glasklar aufgezeichnet. Der Star dieses Figaro's ist für mich die italienische Sopranistin Eva Mei. Ihre Verkörperung der Contessa di Almaviva ist einfach nur hervorragend und es erscheint schade, das sie diese bis jetzt noch nicht auf CD eingespielt hat. Ihre lyrische Ader lässt sie sicher in jeder Höhe schweben und ihre "Porgi Amor" Arie lässt einen glatt mittrauern. Auch Liliana Nikiteanu als jung erfrischender Cherubino gefällt mir stimmlich und besonders schauspielerisch. Ob sie nun Männlein (Hänsel, Cherubino...) oder Weiblein (Dorabella, Zerlina...) spielen muss, gleichermaßen schlüpft sie in ihre Rolle und ist darin einfach nur glaubwürdig gut. Isabel Rey ist stimmlich der Susanna gewachsen, macht jedoch äußerlich einen schlechten Eindruck in dieser Rolle (passt jedoch zum alternden Figaro Carlos Chausson). Die Marcellina hat mit Elisabeth von Magnus eine klasse Interpretin gefunden. Ihr schöner Altus stellt im Duett "Via resti servita, madama brillante" den Sopran Isabel Rey glatt in den Schatten und auch ihre Arie im 4. Akt "Il capro e la capretta" klingt mir noch Stunden nach dem Ansehen und Hören im Ohr. Eine Spitzenaufnahme die ihre 5 Sterne wirklich verdient hat !!!
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Musikalisch und technisch sehr gut, aber..., 11. Mai 2002
Von Ein Kunde
Technisch bietet dieses 2-Disc-Set eine hervorragende Ton- und Bildqualität. Man hat die Wahl zwischen 3 Tonspuren (AC3 Digital 5.1, DTS 5.1 und LPCM Stereo), die mit einem vollen und schönen Klang die musikalisch gelungene Aufführung des Züricher Opernhauses wiedergeben. In dieser Hinsicht ist diese DVD der gleichfalls auf DVD erhältlichen Aufnahme vom Glyndebourne Festival überlegen. Dennoch würde ich letzterer den Vorzug geben, da dort die Inszenierung lebendiger wirkt und die Sänger zumindest schauspielerisch mehr überzeugen. Auch können so junge Sänger wie Eva Mei und Elisabeth von Magnus die Rollen der Gräfin und der Marcellina nicht so glaubwürdig darstellen, wie dies der (auch stimmlich überlegenen) Renée Fleming oder Wendy Hillhouse gelingt. Wer jedoch vor allem Wert auf den Hörgenuß legt, kann unbesorgt bei der hier rezensierten DVD zugreifen, die auch bessere Untertitel bietet als die andere Aufnahme.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The women are the real winners here, 15. Juni 2006
The women are really excellent in this edition of the Marriage.
Eva Mei brings a heart-rending personal tone to her Countess-arias; Te Kanawa might have a more magnificant voice, but Mei brings tears to the eyes. She looks, also, like a Spanish Countess: one can understand people thinking that the Count should be interested in her, not Susanna. Also, her voice blends beautifully with Rey's - the "pine groves" duet is a true pleasure.
Von Magnus is an incredibly elegant and cool Marcellina. A very refreshing new interpretation of the role: and, again, what a voice!
The only modern Cherobino that can rival Nikiteanu is von Stade, especially when it comes to looks and presence. When I think of all the unconvincing small, unsexy women I have seen bounce about, singing with full, deep women's voices, in the part - but here we have a Cherobino who truly is seductive. She is very openly sexual around the Countess, too, which makes the various arias lots of fun to watch.
Vogel is very, very funny as Basilio: and again, cool and self-contained, a very new interpretation. Gilfry is very good, of course, although his comic talents are kept strictly under cover: I guess Flimm wanted to bring out the "serious, dark" side of the opera. - Chausson is weak, in my opinion. And too old for the part.
Staging: Of course, Flimm is, as always, perhaps a little hard to take: he sometimes overdoes it, adding slapstick when Mozart's own comedy is perfectly adequate. On the other hand, the actors move very, very well around the stage, sometimes dancing a few steps to the music which is (given, e.g., von Magnus's elegance) surprisingly appropriate and enjoyable.
Conductor, orchestration: Exquisite. And NOTE THIS! Marcellina's and Basilio's last arias are included, for once, and are very, very well done. [] They are FUN.
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