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Camphor (Instr.Best of) Ltd
 
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Camphor (Instr.Best of) Ltd [Limited Edition] [Doppel-CD]

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Produktinformation

  • Audio CD (27. Mai 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Limited Edition, Doppel-CD
  • Label: Virgin UK (EMI)
  • ASIN: B000063KG8
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 198.524 in Musik (Die Bestseller Musik)

Disk: 1
1. All Of My Mother4s Names
2. Red Earth
3. Answered Prayers
4. The Song That Gives The Key To Perfection
5. New Moon At Red Deer Wallow
6. Praise
7. Wave (Version)
8. Mother And Child
9. Plight
10. Upon This Earth
Alle 14 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Plight
2. Mutability
3. Premonition

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach Auflösung der britischen Glamourband Japan schlug Sänger und Gitarrist David Sylvian einen ungewöhnlichen musikalischen Weg ein, beeinflusst von Elektronikern wie dem Japaner Ryuichi Sakamoto und den deutschen Can-Musikern Holger Czukay und Jaki Liebezeit. Die Doppel-CD Camphor ist kein übliches Best-Of-Album, sondern besteht überwiegend aus neu abgemischten und strukturierten Instrumentaltracks aus den Alben Gone To Earth, Rain Tree Crow und Sylvian/Czukay-Kompositionen.

Elegant und edel, spirituell und meditativ bieten die teils repetetiven Ambient-Stücke angenehm entspannte, aber auch spannende und experimentelle Hintergrundmusik, wie etwa der Opener "All Of My Mother's Names", an dem King Crimson-Fans ihre Freude haben dürften. Auf dem melodischen "The Song Which Gives The Key To Perfection" kommt Sylvians sanfte, weiche Stimme zu den Piano-Perlen voll zur Geltung, auf "Praise" führt uns eine japanische Sängerin mit traditionell angelegtem Gesang in exotische Gefilde, prägnant das "Big Wheels In Shanty Town" mit rhythmischem Chorgesang. Eingebaut in flächige Klamgmalereien, die mal zu Filmathmosphäre tendieren, mal zum Free Jazz wie "Mother And Child" von Nils Petter Molvaer neu interpretiert, runden sie diese Leckerbissen für Freunde intelligenter Instrumental-Intermezzi ab. --Ingeborg Schober



INTRO

David Sylvian hat aber auf seine alten Tage auch noch mal so richtig Lust bekommen und verwaltet mit Verve sein Gesamtwerk, das durch Veröffentlichung liegengebliebener Projekte ("Approaching Silence") und durch die teilweise überarbeitete Neuedition bekannter Arbeiten überhaupt erst die Gestalt eines "Gesamtwerks" annimmt. Nachdem er 2000 die songorientierte (merkwürdiges Wort übrigens im Zusammenhang mit Sylvian) Seite seines Schaffens präsentierte ("Everything And Nothing"), sind jetzt die Instrumentals dran. Hier findet sich Material der Alben "Gone To Earth", "Secret of the Beehive", der apokryphen Japan-Reunion "Rain Tree Crow", aber auch der unterschätzten Zusammenarbeit mit Holger Czukay in den späten Achtzigern. In diesen späten Achtzigern wurde Sylvian ja gerne als esoterischer Spinner verhöhnt, einige Titel wie "Words With The Shamen" galten seinerzeit bereits als hinreichendes Belastungsmaterial (also unmittelbar bevor die Schamanen solch überholten Denkverbote ins Abseits rückten und ihrerseits die Berge versetzten), aber wenn man die Sounds dieser knapp 70 Minuten wiederhört, merkt man recht schnell, dass Sylvian vielleicht eine ambiente, weltmusikalische Variante der Überwindung von Pop ausprobiert hat, die anders, aber nicht weniger radikal ausfällt, als diejenige Variante, für die die späten Talk Talk (die ja damals auch keiner hören wollte) längst selig gesprochen worden sind.

Ulrich Kriest / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de


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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Vorfreude schnell abgewöhnen, 6. Juni 2002
Von Mike Albert (Lauterecken Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Die Vorfreude zu einer Neuveröffentlichung einer Sylvian CD sollte man sich schnell abgewöhnen-waren die letzten VÖ, mit Ausnahme der genialen Doppel CD "Everything&Nothing", eher entäuschend, reiht sich auch dieses Werk nahtlos hier ein-als Instrumentalalbum angekündigt schleichen sich doch 2 Songs mit indischen o.ä. Gesängen ein die schlicht grottenschlecht sind-die ansonsten bekannten Songs werden auch in neuem Kleide der Neuabmischung nur unwesentlich interessanter-lediglich das hervorragende "Mother&Child" bildet hier eine Ausnahme-mehr von solchen Aufnahmen hätten gut getan-der Titelsong ist eine wahllose/nutzlose Geräuschkulisse-und die Bonus CD enthält 3 sattsam bekannte Titel die niemand wirklich erneut braucht-bleiben unterm Strich ein wunderschönes Cover, eine geniale Version von "Mother&Child", ein schön entspanntes "Wave" (version), der ein oder andere bekannte schöne Song und viel Leeraum der verschenkt wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Tor zu sylvianischen Klangwelten, 30. Mai 2002
Von Ein Kunde
David Sylvians "Best of"-Zusammenstellungen geben immer wieder Rätsel auf. Wie schon bei "Everything & Nothing" sind auch bei dieser Instrumental-Compilation nicht nur "the best, bold and beautiful" zu finden; ebenso fehlen auch längst erhoffte, ultrarare Stücke ("Blue of Noon").
Sylvians Auswahl gleicht eher einer subjektiven Momentaufnahme, dokumentiert aber dennoch die Bandbreite seines Schaffens: Aufreibende Ambient-Stücke aus der Zusammenarbeit mit Holger Czukay (auf Bonus-CD noch zusätzliche Tracks), meditative Gitarren-Synth-Skizzen aus der "Gone to Earth"-Phase, bis hin zu eher rockig-funkig orientierten Indoor-Feuerwerken von "Rain Tree Crow" (mit den ehemaligen Japan-Mitgliedern), aber auch Sylvians jüngste Ausflüge in indische Gefilde (mit Vocals!) und (Free-)Jazz-Experimente sowie herrlich-verschrobene Basteleien aus dem Elektro-Baukasten, wie sie wohl nur in der geschützten Atmosphäre eines solchen Exzentrikers zustande kommen können.

"Camphor" bietet Neueinsteiger/innen einen Wegweiser zu den sylvianischen Klangwelten. Eingefleischte Fans werden sich eher am traumhaft schönen Cover von Russell Mills erfreuen und am wunderbaren "Wave" (mit Robert Fripp), für das sich der Kauf alleine schon lohnt.

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kontemplatives und sehr geschmackvolles Album, 8. Juni 2002
Von Ein Kunde
Dass die Sterneküche zum Kitsch neigt, macht sie zur Sterneküche. Und: Kitsch ist nicht gleich Kitsch. Bei David Sylvian ist nichts, wie es scheint. Jazz nicht Jazz, Ambient nicht Ambient, Pop und Ethno nicht Selbige. Ein Eintopf? Vielleicht. Aber was für einer.
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