Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Season sechs - auf gigantischem Level !, 21. Dezember 2002
Nachdem in den Seasons 4 und 5 die Maßstäbe für die Serie auf ein sensationelles Niveau hochgeschraubt wurden, bedeutet Staffel Nummer sechs vielleicht das Jahr der ausgereiftesten und komplettesten Eprisoden der Serie. Diese 26 Folgen knüpfen an dem enormen Level der Vorgängerstaffel nahtlos an und schaffen es dank hervorragender Drehbücher und Schauspieler, die Grenzen der Serie weiter auszudehnen. Season 6 ist umrahmt von zwei hervorragenden Doppelfolgen. Sie beginnt mit Teil zwei von "Times Arrow" ("Gefahr aus dem 19. Jahrhundert"), die eine faszinierende Zeitreise-Geschichte erzählt, bei der die Enterprise-Crew ins 19. jahrhundert in San Francisco gelangt und mit Mark Twain in Kontakt gerät - ubrigens der umfassendste Gastauftritt von Whoopy Goldberg als Guinan. Die Season endet mit Teil eins der schockierenden "Descent" ("Angriff der Borg")- Doppelfolge. Hierin hat mit Stephen Hawking einer der genialsten Köpfe unserer Zeit einen Gastauftritt. Hawking, der als einziger in der Geschichte von Star Trek sich selbt spielt, outete sich selbst als Fan und bat um die Rolle - sehr zur Aufregung der Schauspieler. Brent Spiner (alias Data) sagt sogar, es sei gewesen, als wenn Albert Einstein bei Bonanza mitgespielt hätte, so verrückt und außergewöhnlich war dies für das ganze Team. Und zwischen diesen Folgen liegen so viele gute Skripts, daß es noch zu zwei weiteren Geschichten in Spielfilmlänge gereicht hat. "Birthright" ("Der Moment der Erkenntnis") ist eine Story, in deren Mittelpunkt Worf steht, der in eine Gesellschaft klingonisch-romulanischer Kulturverschmelzung eindringt und versucht, das Schicksal seines Vaters aufzuklären. Als Iridianer fast zur Unkenntlichkeit geschminkt hat auch James Cromwell einen Gastauftritt, der später im Kinofilm Nummer Acht, "First Contact", den Charakter des Zefram Cochrane spielt. Außerdem stellt "Birthright" eine Crossover- Episode dar: Der neue Star Trek- Ableger "Deep Space Nine" wird mit einem Besuch der Enterprise bei der Station Deep Space Nine und dem Erscheinen von Siddig El Fadil aus der neuen Serie vorgestellt. Beim Aufeinandertreffen von dem von ihm dargestellten Doctor Bashir und Data entdecken die beiden übrigens Datas Traumprogramm - eine Grundlage für fantastische spätere Episoden, siehe "Phantasms" ("Traumanalyse") in Season sieben! Eine weitere Doppelfolge ist "Chains Of Command" ("Geheime Mission auf Celtris III"), bei der nicht nur die interessante Situation eines anderen kommandierenden Captains auf der Enterprise und der Wechsel von Counselor Troi von Freizeit- in Sternenflottenuniform gegeben wird, sondern auch der Umgang mit dem Thema Folter. Mit der Mißhandlung von Picard traut man sich mit Star Trek wieder einmal ein Stück weiter hinaus und behandelt das Thema Würde und Menschenrechte. Der bestechend gut spielende Patrick Stewart hat hier ein Wiedersehen mit David Warner, der den cardassianischen Bösewicht der Folge verkörpert. Mit ihm ist er früher bereits in der Royal Shakespeare Company zusammen in Hamlet aufgetreten. Und David Warner ist den Star Trek- Fans auch schon als klingonischer Kanzler Gorkon in Star Trek VI- "The Undiscovered Country" ("Das unentdeckte Land")unter die Augen gekommen. Nach dem Gastauftritt von Leonard Nimoy (Spock) in der fünften Season wird einmal mehr die Serie in ihrem Status 'geadelt`, indem James Doohan als "Scotty" in der Folge "Relics" ("Besuch von der alten Enterprise") einen Gaststar abgibt. Als er auf dem Holodeck der neuen die Brücke der alten Enterprise rekonstruiert, bedeutet seine emotionale Liebeserklärung an die alte Enterprise auch eine Liebeserklärung der neuen Serie an die alten Originale. Und diese erwidert der Schauspieler selbst mit seinem Auftritt hier. "Relics" ist eine der Folgen, die von den Fans außerordentlich geliebt wird, ganz besonders, wenn Picard Captain Scott an Bord willkommen heißt und dieser antwortet mit "Danke Sir, und nennen Sie mich 'Scotty`". In der Folge wird auch die Theorie des real existierenden Physikers Freeman Dyson aufgegriffen, eine Kultur könne sich in ferner Zukunft mit noch undenkbaren technischen Mitteln mit einer gigantischen Sphäre, so groß wie unser Sonnensystem, die Energie einer Sonne direkt zunutze machen - einfach faszinierend, wie Star Trek immer wieder mit wissenschaftlicher Realität und Theorie spielt: Hier ist die Theorie im Star Trek- Universum verwirklicht. "Tapestry" ("Willkommen im Leben nach dem Tode")zeigt in beeindruckender Weise, wie frühere Fehler einen Menschen ihn manchmal erst zu dem machen, was er heute ist, wenn Captain Picard die Chance erhält, seine jungen Jahre noch einmal zu durchleben. "Frame Of Mind" ("Phantasie oder Wahrheit") ist eine starke Episode, in der Commander Riker in einem Theaterstück an Bord der Enterprise einen geistig verwirrten Mann spielt und sich plötzlich in einer echten Anstalt wiederfindet. In Johnathan Frakes' eigener Lieblings- Riker- Folge muß der Commander das auch besonders für den Zuschauer anspruchsvolle Rätsel lösen, das ihn beinahe wirklich um den Verstand bringt - ein faszinierendes Spiel mit Charakteren und ihren Rollen. In der einzigen Western- Folge in The Next Generation, "A Fistful Of Datas" ("Eine handvoll Datas"), die sich auf dem Holodeck der Enterpsie zuträgt, spielt Brent Spiner gleich eine enrome Anzahl an Charaktern. Die Episode mit dem wohl ungewöhnlichsten Soundtrack in der Geschichte der Serie zählt zu den humorvollsten der sieben Staffeln. In "Second Chances" ("Riker:2=?") hat Mae Carol Jemison einen kurzen Gastauftritt als Tranporterchief. Sie war die erste Afro-Amerikanerin im Weltall und hat durch Star Trek ihre Liebe zu den Sternen erst entdeckt. Adam Nimoy, der Sohn von Leonard Nimoy ("Spock") gibt sein Trek-Regiedebut in "Rascals" ("Erwachsene Kinder"). Das Bonusmaterial beläuft sich wieder einmal auf über 2 Stunden! Hier erzählt u.a. Robert O'Reilly von seinem Casting als Klingone "Gowron". Wir erfahren auch viel über die ROlle Datas in der der Serie - wie Gene Roddenberry ihn als neuen Spock und so als Barometer für die emotionalen Menschen einsetzte, und wie die einzige Figur der Serie, die keinerlei Emotionen besitzt, um so mehr Gefühle bei den Zuschauern auslöst. Am Sehenswertesten ist das Profil von Kunst-, Modell- und Entwurfs- Übermensch Dan Curry. Er zeigt sein Privathaus voller Modelle und Gemälde, die er für Star Trek entworfen hat. Curry führt zum Beispiel vor, wie ihm chinesische Tai-Chi- Schwerter in ihrer Form und auch in ihrer Funktion als Angriffs- und Verteidigungswaffe zugleich als Vorlage für die Klingonenwaffe "Bat'leth" dienten und auch die Bewegungen im Tai-Chi mit ihrem ständigen Bewegungsfluß die klingonischen Kampftechniken inspirierten. DVD- Set Season 6: von unschätzbarem Wert für jeden Fan!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
AN DIE BESITZER DER STAFFEL SECHS!, 7. Juli 2007
Die DVD`s sind leider wirklich sehr zerbrechlich...
Es ist möglich, daß die DVD`s aus allen Staffeln dieser Veröffentlichung
nach einiger Zeit zerbrechen, da sie mit einem Weichmacher im Plastik
angereichert wurden, der nach Jahren aus dem Material herauswandert.
Zudem sind in der Unterlage, worauf die DVD`s befestigt werden, die
Haltekrällchen fehlerhaft angebracht worden. Sie spannen die DVD so stark,
daß der Innenring mit der Zeit Risse bekommt und bei häufigem Herausnehmen
und wieder Einrasten ganz herausbricht, sodaß die betreffende DVD unab-
spielbar wird. Dem kann man entgegenwirken, wenn man einen "Trick" beim
Herausnehmen und Einrasten der DVD`s beachtet.
1.) Schieben Sie unter die zu entnehmende DVD ein dünnes Brettchen, z.B.
Frühstücksbrettchen, dann wird der Druck besser aufgefangen.
2.) Mit der linken Hand drücken Sie mit drei Fingern l e i c h t gegen
die DVD und halten sie fest. Dann drücken Sie mit der rechten Hand
auf die Kallenbefestigung in der Mitte und lassen diese niedergedrückt
währenddessen Sie mit der linken Hand langsam die DVD loslassen.
3.) Jetzt ist die DVD frei und kann entnommen werden, ohne daß der Innen-
ring sehr belastet wird. Beim Einrasten verfahren Sie genauso, nur
daß es dann umgekehrt vonstatten geht.
Wenn man dieses Verfahren anwendet, dann halten die DVD`s länger und die
Innenringe bekommen nach und nach keine Risse, wie sonst. Gegen den aus-
ziehenden Weichmacher in den Silberscheiben kann man leider nichts machen.
Also niemals die DVD`s biegen, oder mit Gewalt aus der Verankerung lösen.
Nun, nach einigen Jahren, wo diese Originalausgaben nicht mehr erhältlich
sind, wäre es doch fatal, würden einige DVD`s kaputt gehen. Man könnte sie
ja kaum mehr ersetzen und das wäre wirklich schade! MB._
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartige Folgen, scharfes Bild und deutscher 5.1-Sound, 1. Januar 2003
Während die Serie mit der vorletzten Staffel so langsam Richtung Zielgerade zusteuert, schafft es die DVD-Box nicht nur inhaltlich zu glänzen, sondern begeistert zusätzlich mit dem optisch und akustisch besten Transfer auf die digitalen Silberscheiben. Zur Verpackung gibt es wie immer nichts neues zu berichten (für detaillierte Beschreibungen verweise ich auf meine bisherigen Trek-Rezensionen), Motiv auf dem Digipak ist diesmal ein etwas Förderations-Schiff vor violettem Gestirn.Nach den Holodeck-Menüs der letzten Box wird jetzt beim Einlegen der DVDs auf eine der Brücken-Konsolen gezoomt, die einem den Zugriff zu einer Menge Schmuckstücke der TNG-Geschichte ermöglicht. Nachdem man mit "Man of the People" den einzigen Fehlgriff gleich zu Beginn der Staffel hinter sich bringen kann, folgen neben einigen Ensemble-Stücken wie den spannend inszenierten Alien-Entführungen in "Schisms" oder dem temporalen Kabinettstückchen "Timescape" viele Figuren-bezogene Folgen, die nicht nur die charakterliche Entwicklung vorantreiben, sondern auch den Schauspielern die Möglichkeit geben ihr Talent zu zeigen. Allen voran ist (wie zu erwarten) Patrick Stewart, der dank dem Folter-Drama "Chain of Command", der "Stirb Langsam"-Hommage "Starship Mine" und der Erforschung seiner Persönlichkeit in "Tapestry" gleich 3 mal glänzen darf. Riker-Darsteller Jonathan Frakes braucht sich diesmal vor Stewart aber auch nicht zu verstecken, denn er brilliert als Insasse einer Nervenheilanstalt in "Frame of Mind" und schlägt sich in "Second Chances" mit einem Klon von sich selbst herum. LeVar Burton hat dank des Gastauftritts von "James Doohan" in Relics die Ehre mit seinem Vorgänger Scotty zu arbeiten, Marina Sirtis schlüpft in "Face of the Enemy" in die Haut einer Romulanerin, Dwight Schulz (Barclay) überwindet in "Realm Of Fear" seine Transporterphobie und Gates McFadden darf in "Suspicions" Detektiv spielen. Data und Worf zeigen sich kollegial und teilen sich die Doppelfolge "Birthright" sowie die Westerncomedy "A Fistful Of Datas". Das Borg-Finale "Descent, Part 1" endet die Staffel mit einem spannenden Cliffhanger, der zwar im zweiten Teil etwas enttäuschend aufgelöst wird, was man aber der Season 6 letzendlich nicht akreiden kann. Das Bonusmaterial bringt es wieder auf knackige 2 Stunden und ist wie immer sehenswert (Tip: die halbstündige Doku über Austatter Dan Curry). Übrigens: Der letzten DVD wurden 2 Trailer spendiert, einer für den aktuellen Trek-Film "Nemesis" und ein weiterer für die DVD-Boxen von Deep Space Nine. Wie in der Einleitung erwähnt zeigt sich TNG in der sechsten Box von der besten Seite, da mit Ausnahme der niedrigen Bitrate das Bild keine Makel hat und die deutschen Fans (endlich) ihre Lieblingsserie in Dolby Digital 5.1 geniessen können. Wer sich nicht bislang nicht zur Anschaffung der TNG-DVDs durchringen konnte bekommt dank exzellenter Technik sowie Inhalt einen starken Kaufgrund geliefert, also ab in den Laden und kaufen. Wir sehen uns bei der letzen Staffel.
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