Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
26 Folgen auf dem Höhepunkt der Serie, 11. Dezember 2002
Die fünfte Season ist in vielerlei Hinsicht das Highlight von Star Trek - The Next Generation. Mit Season vier hatten alle Charaktere ihre Positionen in der Serie mehr oder weniger endgültig eingenommen und wurden entsprechend entwickelt, unter anderem auch Worf und die Klingonen, deren Einbindung mit dem Doppelteiler "Redemption" ("Kampf um das Klingonische Reich") noch in diese fünfte Season hineinreicht. Es ist also die Notwendigkeit - aber auch die dankbar angenommene Gelegenheit - gekommen, neue Rollen in die Serie einzubinden. So kommt zum Beispiel Fähnrich Ro Laren mit ihrem Hang zur Insubordination und deshalb mit viel Konfliktpotential auf die Enterprise. Auch Worfs Sohn Alexander lebt ab Season fünf auf dem Schiff. Hier sind viele der stärksten Episoden der ganzen Serie zu finden, unter anderem die vielleicht beste überhaupt: In "Darmok" gibt ein außerirdischer Raumschiffkapitän sein Leben, nur um es zu schaffen, Kommunikation zustande zu bringen und somit den Frieden zu wahren. Es ist eine wundervolle Folge, geprägt von schauspielerischer Glanzleistung von Patrick Stewart und Gaststar Paul Winfield (schon zu sehen in Star Trek II). Ein weiterer Höhepunkt ist "The Inner Light" ("Das Zweite Leben"), in der Captain Picard innerhalb von 20 Minuten ein komplettes Leben durchlebt. TNG- Komponist Jay Chattaway hat für diese Folge eigens ein wunderschönes Musikthema geschrieben, das auf einer Melodie basiert, die Captain Picard in der Folge auf einer Flöte spielt. Bemerkenswert ist, daß in "The Inner Light" Patrick Stewarts eigener Sohn eine Gastrolle hat und zum ersten Mal an der Seite seines Vaters spielt. A propos Gastrollen: Kelsey Grammer, bekannt als Comedystar "Frasier", hat sogar seinen Auftritt als Captain des Raumschiffs "Bozeman" in "Cause And Effect" ("Déja Vu"). Diese Folge basiert auf einem ganz neuen Konzept: Die Crew durchlebt eine Zeitschleife - die gleichen Szenen sind fünfmal gespielt, und immer mit anderen Details als die Besatzungsmitglieder bemerken, daß sie die selben Ereignisse schon einmal durchlebt haben - eines von vielen überzeugenden und spannenden Konzepten in dieser Season. Viele ethische Fragen spielen in Staffel Nummer fünf eine Rolle und geben ihr somit großes philosophsiches Gewicht. In "The First Duty" ("Ein Missglücktes Manöver") zum Beispiel gerät Wesley Crusher in den Konflikt zwischen Gehorsam gegenüber der Sternenflotte und Eingeschworenheit mit seinen Freunden. Über die Frage, ob er seinen Vorgesetzten in der Folge die Wahrheit über seine Mitschuld an einem Unfall erzählen soll, der zum Tod eines Kameraden geführt hat, wurde selbst unter den Autoren heftig diskutiert. "I Borg" ("Ich bin Hugh") ist zudem eine ganz besondere Folge, in der Picard selbst lernen muß, persönliche Aversionen abzulegen, indem er einen Borg nicht mit dem Gros seiner Rasse gleichsetzt. Das Star Trek- Universum wird in seiner Ganzheit ausgelebt, als Leonard Nimoy alias Spock in "Unification" ("Wiedervereinigung") eine beeindruckende Gastrolle spielt. In dem stundenlangen Bonusmaterial erklären die Produzenten der Serie, wie ihnen dadurch ein Gefühl der Bestätigung für ihre Arbeit gegeben wurde. Außerdem erfahren wir viel Interessantes und Amüsantes über die Produktion. So erzählt Marina Sirtis alias Deanna Troi, wie sie in einer Szene Schokolade essen muß und diese Take für Take nach dem Abschalten der Kamera wieder ausspuckt, um später wieder in die Uniform zu passen. Sie erzählt außerdem von ihrem Wagnis, einen Stunt in "Power Play" ("Ungebetene Gäste") selbst zu übernehmen. Spannend ist es, sich einige der Effekte erklären zu lassen. Man kann zum Beispiel beim Positionieren der Raumschiffmodelle etc. zusehen und erfährt, daß sich stehts nur die Kamera bewegt und nicht das Schiff. Dan Curry erzählt, wie er durch vibrierenden, orange gefärbten Haferschrot die Illusion einer Sonnenoberfläche erzeugt; wie die Fässer, die in den Weltraum rausgeblasen werden in Wirlichkeit gegen einen Bluescreen fallen und wie ein Plasmafeuer durch brennendes Trockeneis auf einer Glasscheibe dargestellt wird. Piller, Braga, Okuda, Moore& Co. präsentieren sich gar nicht abgehoben, sondern sehr nah an der Perspektive der Fans, wenn sie sich erinnern, wie sie selbst durch die letztendlichen Ergebnisse ihrer Effektarbeit überrascht waren oder welche einfachste Mittel sie sich dafür zusammengesucht haben. Die Interviews sind teilweise von damals, Anfang der Neunziger, aber zum Großteil brandaktuell von 2001 oder 2002. Das Traurige inmitten der fünften Season war der Tod von Star Trek- Schöpfer Gene Roddenberry, der auch hier bei vielen Episoden noch als ausführender Produzent tätig war. Ihm ist ein Tribut gewidmet, in dem viele Stimmen bekannter Star Trek- Größen zu hören sind. Das Highlight ist allerdings Patrick Stewart, der als Captain Picard einmal singend um die Brücke der Enterprise tanzt und eine Laudatio auf Roddenberry singt - einfach köstlich!!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bis auf ein paar Kleinigkeiten weiterhin erstklassig, 1. Januar 2003
Mit der TNG-Box Nr.5 kommt ein endlich weiteres Jahr "Star Trek" ins Haus geflattert, welches das Niveau der exzellenten 4ten Staffel stellenweise übertreffen kann, sich aber auch hier und da kleine Ausrutscher erlaubt ... doch zuerst zu den üblichen Details. Die Verpackung der 7 DVDs kommt wie gehabt in de gewohnten Qualität daher und fügt sich nahtlos neben den anderen Boxen ein, Motiv des Digipaks diesmal : Borg-Sphäre vor blau-grünem Sternennebel. Leider wurde durch einen Produktionsfehler ein Teil der Boxen ohne Spacemiles-Coupon ausgeliefert, so daß man alternativ nun eine Kopie des Kaufbeleges zum Bestellen der Boni benutzen muss, also keine Panik wenn der Schein fehlt (bei mir war der Coupon übrigens 2 mal drin, andersherum geht es also auch :). Die Menüs auf den DVDs wurden übrigens wieder überarbeitet und lassen den Zuschauer die Folgen vom Holodeck aus anwählen, eine nette Abwechslung.Weiter geht es mit der technischen Umsetzung. Die Bildqualität steigert sich wieder mal ein wenig, da die leichte Unschärfe der letzten DVDs fast komplett eliminiert wurde und Farbrauschen, Helligkeitsprobleme sowie MPEG-Artefakte selbst auf einem Großbildfernseher zu nicht entdecken sind. Für Leute, die gezwungen sind die Serie am PC zu schauen ist leider keine Besserung in Sicht, da sich die etwas niedrige Bitrate weiterhin das Seh-Vergnügen am scharfen Monitor mindert, nach Möglichkeit sollte man die DVDs also im privaten Heimkino genießen. An der Audio-Front gibt es ausnahmsweise mal positive Neuigkeiten zu vermelden, denn neben der tadellosen englischen 5.1-Tonspur darf man endlich auch die deutsche Synchro zumindest in Dolby Sourround genießen, da die Folgen seinerzeit in Stereo aufgenommen wurden (und so ein halbwegs anständiger neuer Mix ermöglicht wurde). Das Ergebnis ist zwar erwartungsgemäß qualitativ nicht auf einer Stufe mit dem englischen Original, aber wesentlich hörbarer als die vorherigen Versuche. Abgerundet wird das Ganze mit den gewohnten anderen 3 Audio-Spuren (Französich, Italienisch und Spanisch) sowie dem Dutzend an Untertiteln. Inhaltlich macht die fünfte Staffel wie zu Beginn angedeutet teilweise sogar mehr Spaß als die vierte, leistet sich aber ab und an auch Schnitzer. Der Großteil der Episoden ist recht gelungen und variabel inszeniert, seien es die spannende Identitäts-Krise der Crew in "Conundrum", das moralischen Dilemma in "I, Borg" oder das spaßige "A Matter of Time" mit dem hyperaktiven Max Headroom-Darsteller Matt Frewer als aufdringlichen Zeitreisenden, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Leider warten hier und da auch recht zähe Folgen auf einen (z.B. "The Outcast","Ethics"), was sich aber dank zwei der besten Star Trek-Episoden überhaupt schnell relativiert: Zu einem wäre da "Cause and Effect", in dem die Enterprise in einer Zeitschleife gefangen ist und immer wieder zerstört wird, und natürlich das emotionale und geradezu subtile "The Inner Light", in dem Patrick Stewart sein gesamtes schauspielerisches Talent zur Schau stellt ... einfach genial. Abgeschlossen wird die Staffel mit dem ersten Teil zu "Time's Arrow", welches nach den sehr ernsten Finalen der letzten beiden Staffeln geradezu leichtfüßig daherkommt. Das Bonusmaterial ist auf knappe 2 Stunden erweitert worden und zollt in einem halb-stündigen Special dem Star Trek-Vater Gene Roddenberry Tribut, welcher während der Dreharbeiten dieser Staffel verstarb. Insgesamt gesehen gibt es wieder kaum etwas an der Box zu mäkeln, die kleinen Unzulänglichkeiten schmälern das Vergnügen kaum und die guten Sachen lassen die Wartzeit bis zur sechsten Box nur noch länger wirken. Bis zum nächsten Mal.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
AN DIE BESITZER DER STAFFEL FÜNF!, 5. Juli 2007
Die DVD`s sind leider wirklich sehr zerbrechlich...
Es ist möglich, daß die DVD`s aus allen Staffeln dieser Veröffentlichung
nach einiger Zeit zerbrechen, da sie mit einem Weichmacher im Plastik
angereichert wurden, der nach Jahren aus dem Material herauswandert.
Zudem sind in der Unterlage, worauf die DVD`s befestigt werden, die
Haltekrällchen fehlerhaft angebracht worden. Sie spannen die DVD so stark,
daß der Innenring mit der Zeit Risse bekommt und bei häufigem Herausnehmen
und wieder Einrasten ganz herausbricht, sodaß die betreffende DVD unab-
spielbar wird. Dem kann man entgegenwirken, wenn man einen "Trick" beim
Herausnehmen und Einrasten der DVD`s beachtet.
1.) Schieben Sie unter die zu entnehmende DVD ein dünnes Brettchen, z.B.
Frühstücksbrettchen, dann wird der Druck besser aufgefangen.
2.) Mit der linken Hand drücken Sie mit drei Fingern l e i c h t gegen
die DVD und halten sie fest. Dann drücken Sie mit der rechten Hand
auf die Kallenbefestigung in der Mitte und lassen diese niedergedrückt
währenddessen Sie mit der linken Hand langsam die DVD loslassen.
3.) Jetzt ist die DVD frei und kann entnommen werden, ohne daß der Innen-
ring sehr belastet wird. Beim Einrasten verfahren Sie genauso, nur
daß es dann umgekehrt vonstatten geht.
Wenn man dieses Verfahren anwendet, dann halten die DVD`s länger und die
Innenringe bekommen nach und nach keine Risse, wie sonst. Gegen den aus-
ziehenden Weichmacher in den Silberscheiben kann man leider nichts machen.
Also niemals die DVD`s biegen, oder mit Gewalt aus der Verankerung lösen.
Nun, nach einigen Jahren, wo diese Originalausgaben nicht mehr erhältlich
sind, wäre es doch fatal, würden einige DVD`s kaputt gehen. Man könnte sie
ja kaum mehr ersetzen und das wäre wirklich schade! MB._
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